SPIELTRIEB  (2012)
 
erstes Filmplakat
erstes Plakat veröffentlicht am 5. Juni 2013
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Kinostart Deutschland: 10. Oktober / Österreich: 11. Oktober 2013
Kinostart für die Schweiz wurde abgesagt (2.12.13)
DVD + Blu-ray Erscheinungstermin: 30. April 2014
Die Weltpremiere fand in Kanada statt:
Spieltrieb / L'Instinct du Jeu / Gaming Instinct wurde am 24. August im Offiziellen Wettbewerb "World Competition" des 37. Montreal World Film Festival / Festival des Films du Monde de Montreal, Canada (22.8. - 2.9.2013) gezeigt.

Die Deutschland-Premiere war am 1. Oktober im City Kino in München.

Die Europa-Premiere von Spieltrieb / Gaming Instinct / L'Instinct Du Jeu war beim 9. Filmfest Zürich am 4. Oktober in der Reihe "Gala Premieren".
Die Asien-Premiere von Gaming Instinct war in Südkorea beim 18. Busan International Filmfestival in der Sektion "World Cinema" ebenfalls am 4. Oktober.


Clips aus "Spieltrieb": "Smutek wird erpresst" mit Maximilian Brückner und Sophie von Kessel. "Du liebst ihn" mit Michelle Barthel und Ulrike Folkerts. "Mal sehen, wer hier eher fliegt" mit Jannik Schümann und Maximilian Brückner. "Liebespaare sollten spielen" mit Jannik Schümann und Michelle Barthel. "Ich krieg keinen hoch" mit Jannik Schümann, David Schütter, Robert Alexander Baer, Michelle Barthel und Maximilian Brückner. "Ada bietet Höfi die Stirn" mit Michelle Barthel und Richy Müller. Maximilian Brückner führt höchstpersönlich ein in "Ada verführt ihren Lehrer Smutek" mit Michelle Barthel, Maximilian Brückner und Jannik Schümann. "Alev stellt sich vor" mit Jannik Schümann und Maximilian Brückner.
Und: "Spieltrieb" - Dreharbeiten
Am 5. Juli wurde das neue 'Hauptposter' veröffentlicht - sieht genauso aus wie das von Anfang Juni, nur mit rotem Hintergrund. Auch wieder ohne Maxi.

Offizielle Webseite zum Film Offizielle Facebook-Seite zum Film
Meine Ansicht über den Film "Spieltrieb" Bericht über die Deutschlandpremiere
Auswahl von Kritiken
Inhalt:
Drama nach dem gleichnamigen Roman und Bühnenstück von Juli Zeh. Ada und Alev treiben ein gefährliches Spiel auf ihrem Bonner Gymnasium. Der geheimnisvolle Alev erzählt der hoch intelligenten Ada von seiner Theorie des Spieltriebs, dass er alle Handlungen des Menschen als Spielhandlungen ansieht und diese entsprechend manipulieren könne. Gemeinsam beginnen die beiden das Spiel mit ihrem Sportlehrer Smutek, bis die Situation außer Kontrolle gerät.
Quelle: FFF Bayern, 4. Mai 2011

... Ebenfalls in Bayern und NRW gedreht wird "Spieltrieb", eine Produktion der Clasart Film. Das Drehbuch haben Kathrin Richter und Jürgen Schlagenhof nach dem gleichnamigen Roman von Juli Zeh verfasst, die Hauptrollen werden unter der Regie von Gregor Schnitzler die Schauspieler Maximilian Brückner, Sophie von Kessel, Katja Riemann und Richy Müller spielen.
Quelle: Regie.de, 5. Mai 2011


1. Trailer veröffentlicht am 17. Juni 2013

Interviews für "Spieltrieb" ... mit Maximilian Brückner als Szymon Smutek ; mit Michelle Barthel als Ada Fischer ; mit Jannik Schümann als Alev El Qamar ; mit Richy Müller als Lehrer Höflinger ; mit Ulrike Folkerts als Patrizia Fischer ; mit Sophie von Kessel als Magdalena Smutek ; mit Elisa Schlott als Odetta ; mit Regisseur Gregor Schnitzler



Im Interview spricht Maximilian Brückner als Szymon Smutek
... über die Geschichte von Spieltrieb ... über das Drehen der Sexszenen mit Michelle Barthel ... über seine Rolle Smutek ... über den Kosmos Schule ... auf was sich die Zuschauer freuen können

Maximilian Brückner führt höchstpersönlich ein in den Filmausschnitt "Ada verführt ihren Lehrer Smutek" mit Michelle Barthel als Ada, Maximilian Brückner als Smutek und Jannik Schümann als Alev. Achtung: Viel nackte Haut!

Besetzung:
Michelle Barthel - Ada
Jannik Schümann - Alev
Maximilian Brückner - Szymon Smutek
Richy Müller - Lehrer "Höfi" Höfling
Ulrike Folkerts - Patrizia, Adas Mutter
Sophie von Kessel - Magdalena, Szymons Ehefrau
Helmut Berger - Teuter, Schuldirektor
Elisa Schlott - Odetta
David Schütter - Grüttel
Robert Alexander Baer - Toni
Livia Steenken - Prinzessin
Muriel Wimmer - Joe
Maxime Foerste - Maxi
Isolde Barth - Sophia, Richterin
Walter Schuster - Smuteks Verteidiger
Daniela Schürger - Barfrau
Götz Schubert - Heinrich
Lisa Wagner
Stab:
Drehbuch: Kathrin Richter und Jürgen Schlagenhof
Romanvorlage: Juli Zeh
Regie: Gregor Schnitzler
Produzent: Markus Zimmer
Casting: Anja Dihrberg
Kindercasting: Jacqueline Rietz
Szenenbild: Angelica Boehm
Maskenbild: Heiner Niehues und Constanze Madlindl
Kamera: Andreas Berger
Filmschnitt: Georg Söring
Musik: Gerd Baumann
Produktionsfirma: Clasart Film- und Fernsehproduktion
Drehzeit: 29.05. - 27.07.2012
Drehorte: München und Umgebung, Nebelhorn, Bonn, Delphi (Griechenland)
Förderung: FilmFernsehFonds Bayern € 400.000 (Mai 2011), Filmförderungsanstalt € 300.000 (August 2011), Deutscher Filmförderfonds € 550.697; Verleihförderung FFFB € 100.000 (Juli 2013)
Begleitung der Dreharbeiten vom 29.05. - 18.07.2012: tb-vent GmbH & Co. KG im Auftrag von Concorde Filmverleih


Mini Making-Of zum Kinostart

"Spieltrieb" - Drama-Thriller-Mix nach dem gleichnamigen Roman von Juli Zeh um zwei junge Außenseiter, die ein perfides Spiel beginnen, das außer Kontrolle gerät.
Quelle: Concorde Filmverleih

Click to enlarge FilmFernsehFonds Bayern auf Setbesuch am 27. Juni 2012:
Bis Juli wird in München SPIELTRIEB gedreht, ein Kinofilm nach dem Roman von Juli Zeh.
Am Set (v.l.): Maximilian Brückner, FFF-Geschäftsführer Prof. Dr. Klaus Schaefer, FFF-Förderreferent Nikolaus Prediger, Jannik Schümann, Michelle Barthel, Regisseur Gregor Schnitzler, Richy Müller und Produzent Markus Zimmer.





Photo: FFF Bayern. Anklicken zum Vergrössern

MAZ: Für welches Projekt suchen Sie zurzeit?
Jacqueline Rietz: Regisseur Gregor Schnitzler verfilmt "Spieltrieb", einen Roman von Juli Zeh. Wir sind schon recht konkret im Auswahlprozess. In der engeren Auswahl für die 16- bis 20-jährigen Hauptdarsteller sind noch jeweils eine Handvoll Mädchen und Jungen. Im Frühjahr sollen die Dreharbeiten starten.
Aus: Auf der Straße wird nicht gesucht. Casting-Agentur-Chefin Jacqueline Rietz über Talent, Castingshows und falsche Vorstellungen.
In: Märkische Allgemeine Zeitung, 7. Dezember 2011

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Drehstart für "Spieltrieb"
Heute fiel die erste Klappe zur Juli-Zeh-Adaption "Spieltrieb" des bewährten Teams Gregor Schnitzler und Markus Zimmer.
Gregor Schnitzler dreht seit heute in München die Juli-Zeh-Adaption "Spieltrieb" und setzt damit die Zusammenarbeit mit Clasart Film und Concorde Filmverleih bei "Soloalbum" und "Die Wolke" fort. Michelle Barthel spielt in dem psychologischen Drama-Thriller-Mix ein hochintelligentes Mädchen, das sich animiert vom faszinierenden Alev (gespielt von Jannik Schümann) auf ein perfides Spiel einlässt, bei dem sie Menschen wie Spielfiguren manipulieren.
Maximilian Brückner, Sophie von Kessel, Richy Müller und Ulrike Folkerts haben ebenfalls Rollen übernommen. Kathrin Richter und Jürgen Schlagenhof schrieben das Drehbuch nach dem Bestseller der Autorin. FilmFernsehFonds Bayern, FFA und DFFF unterstützen das von Markus Zimmer produzierte Projekt. Der Kinostart ist für nächstes Jahr geplant. Gedreht wird in München und Umgebung sowie in Bonn bis Ende Juli.
Quelle: Blickpunkt:Film, 29. Mai 2012
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Drehbeginn für Gregor Schnitzlers neuen Kinofilm
(Pressemitteilung - Concorde Filmverleih) Ab heute wird die lang erwartete Kinoverfilmung von Juli Zehs internationalem Bestseller-Roman "Spieltrieb" unter der Regie von Gregor Schnitzler gedreht. In zahlreiche Sprachen übersetzt und mit dem Prix Cévennes als bester europäischer Roman 2008 ausgezeichnet, eroberte das Buch Platz 1 der Bestenliste der Zeit und verkaufte sich alleine in Deutschland über 400.000 mal.
Zum Inhalt des Films: Spieltrieb erzählt die Geschichte des hochintelligenten Mädchens Ada (Michelle Barthel) und dem faszinierend-dämonischen Alev (Jannik Schümann), zwei Einzelgänger, die sich in der Schule kennen lernen. Ada ist fasziniert von Alev und fühlt sich von ihm auch physisch stark angezogen, obwohl dieser, nicht ohne Selbstbewusstsein, angibt, keine Liebesbeziehung eingehen zu können. Die beiden kommen sich näher und bald schildert Alev ihr seine Theorie vom Spieltrieb: So sieht er alle Handlungen des Menschen als Spielhandlungen an. Sein Ziel ist es, die Menschen wie Spielfiguren zu steuern und zu manipulieren. Bald reift in Alev ein Plan für ein perfides Spiel, das außer Kontrolle gerät ...
Gregor Schnitzler ("Soloalbum", "Die Wolke", "Resturlaub") hat bei Spieltrieb die Regie übernommen. Kathrin Richter ("Die Apothekerin", "Ein fliehendes Pferd") und Jürgen Schlagenhof haben das spannende Drehbuch geschrieben. Die Hauptrollen sind mit Maximilian Brückner ("Resturlaub", "Rubbeldiekatz"), Sophie von Kessel ("Herr Bello"), Richy Müller ("Poll", "Die Wolke", "Tatort - Stuttgart") und Ulrike Folkerts ("Tatort - Ludwigshafen") sowie den beiden Newcomern Michelle Barthel (Grimme-Preisträgerin für "Keine Angst") und Jannik Schümann ("(Es ist ein Fehler aufgetreten)") prominent besetzt. Das Drehbuch entstand nach dem Roman "Spieltrieb" von Juli Zeh, erschienen im Verlag Schöffling & Co, Frankfurt.
Produziert wird Spieltrieb von Markus Zimmer ("Rosenstrasse", "Die Wolke", "Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen", "Die Geschichte vom Brandner Kaspar") für Clasart Film. Spieltrieb wurde gefördert durch den FilmFernsehFonds Bayern (FFF), die Filmförderungsanstalt (FFA) und den Deutschen Filmförderfonds (DFFF). Gedreht wird bis Ende Juli in München und Umgebung sowie in Bonn.
Quelle: Spielfilm.de, 29. Mai 2012
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Mehr über das Projekt bei crew-united und in Film und Medien NRW, Juni 2012, Seite 34
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Kino vor großer Kulisse
Während ihrer anstrengenden Dreharbeiten zu Gregor Schnitzlers neuem Kinofilm "Spieltrieb" durften sich einige der Hauptdarsteller im Hotel Exquisit in Oberstdorf ganz wie zu Hause fühlen.
Auf der Gipfelstation der Nebelhornbahn drehte das Team von Regisseur Gregor Schnitzler wichtige Szenen seines neuen Kinofilms, der auf Julie Zehs Roman und Bühnenstück "Spieltrieb" basiert. Alle Mitarbeiter des Exquisit sind stolz darauf, die berühmten Schauspieler zu beherbergen und ihnen ihren Arbeitsaufenthalt rundum angenehm zu machen.
An der Verfilmung des erfolgreichen Werks sind renommierte Schauspieler wie Maximilian Brückner, Sophie von Kessel, Richy Müller und Ulrike Folkerts ebenso beteiligt wie die beiden Jungtalente Michelle Barthel und Jannik Schümann. Der 2004 erschienene Roman "Spieltrieb" landete auf Platz 1 der Zeit-Bestenliste und verkaufte sich über 400.000 Mal in Deutschland.
Quelle: Hotel Exquisit, 15. Juni 2012
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"Spieltrieb" - Gesucht werden: Komparsen (männlich / weiblich), Spielalter: 16-20 Jahre.
Rollenbeschreibung: Die Komparsen sollen Eliteschüler darstellen. Nähere Infos: Ab sofort suchen wir gutaussehende Schüler ab 16 Jahre. Bitte bewerbt euch mit Foto und diversen Angaben zur Person z.B. Name und Telefonnummer. Drehort: München. Dreh-/Zeitraum: ab sofort bis Mitte Juli. Gage: Branchenüblich. Bewerbungsschluss: 13.07.2012. Kontakt: Follow Me Casting. Quelle: casting-network
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Dreharbeiten zu "Spieltrieb" enden
In dieser Woche werden die Dreharbeiten zum Drama "Spieltrieb" unter der Regie von Gregor Schnitzler abgeschlossen.
Die Verfilmung des gleichnamigen Bestseller-Romans von Juli Zeh dreht sich um zwei jugendliche Außenseiter, die an einem Bonner Gymnasium zusammenfinden. Die hochintelligente Ada ist sofort fasziniert vom düsteren Alev, der sie in seine selbstentwickelte Theorie des Spieltriebs einweiht. Alev betrachtet jede menschliche Handlung als Spielzug. Sein Ziel ist es, in diese Spielzüge einzugreifen und sie manipulativ zu steuern. Ada und Alev beginnen ein perfides Spiel, das bald außer Kontrolle gerät.
Kameramann Andreas Berger drehte auf der Alexa im ARRIRAW-Modus mit Anamorphoten - das Ergebnis ist im Herbst 2013 in den deutschen Kinos zu sehen. Die CinePostproduction realisiert die komplette Postproduktion in Bild und Ton.
This week, principal photography of Gregor Schnitzler's drama Spieltrieb (Gaming Instinct) is going to be finished. CinePostproduction is in charge of color grading and sound mixing.
Quelle: CinePostproduction, 26. Juli 2012
Photo: Concorde Filmverleih
Alev (Jannik Schümann) und Ada (Michelle Barthel)
Photo: © Concorde Filmverleih, 2012

Spieltrieb - Production Report
Germany today. Fourteen-year-old Ada, expelled from school for fighting, arrives at Bonn's Ernst Bloch High School. An intelligent girl who prefers her own company, she has problems with her fellows, and well off, colleagues. The only people whom she respects are the elderly history teacher Höfi (Mr. Höfling) who is able to challenge her fierce intellect, and the good looking, Polish sports teacher, Mr. Smutek, who encourages her passion for running.
When a new student, the 18-year-old Alev, arrives at the school, Ada is gripped immediately by his cool and analytical approach and his fascinating charisma. Alev, who is of multi-national ancestry, lives with his mother Amila and is friends with Grüttel, Tom and Bastian, who are his own age and live in a residential unit that is part of the school.
Ada feels herself also drawn to Alev in a strongly physical way, but Alev, not without self-awareness, tells her he is impotent. Nonetheless, the two come continually closer to one another and Ada falls in love with him. Eventually, Alev explains to her his theory of the "Gaming Instinct"; that he sees his fellow human beings' entire behavior as moves in a game and thus wants to move and manipulate people as if they were gaming characters.
When Mr. Höfling, one of the few people both Ada and Alev accept as worthy of respect, commits suicide, Alev develops a plan that he very soon implements with Ada: She seduces Mr. Smutek in the sports hall, Alev films them and threatens Smutek he'll put the video on the internet if he does not continue the affair with Ada, always with the camera running.
Soon this perfidious game spins out of control...
Translated into several languages, Spieltrieb, the original novel by Juli Zeh, won the Prix Cévennes 2008 for Best European Novel, took the Number One slot in Die Zeit newspaper's best list and sold more than 400,000 copies in Germany alone. More about the novel Gaming Instinct.
Source: German Films Quarterly 03/12 (August 2012), p. 27, Simon Kingsley

Photo: Concorde Filmverleih
Ada (Michelle Barthel) und Alev (Jannik Schümann)
Photo: © Concorde Filmverleih, 2012

Filmwoche München 2013: Concorde präsentiert Highlights am Fließband

Seinem Ruf als einer der souveränsten Tradeshow-Präsentatoren wurde Concorde-Geschäftsführer Markus Zimmer bei der diesjährigen Filmwoche München im Mathäser Filmpalast einmal mehr gerecht. Er präsentierte eine höchst umfangreiche Staffel in einem erfreulich straffen Auftritt des Münchner Independents. Der Schwerpunkt der Bühnenpräsentation lag dabei klar auf drei deutschen Produktionen, allesamt Bestsellerverfilmungen: "Spieltrieb", "Der Geschmack von Apfelkernen" und das Fantasy-Epos "Rubinrot".
"Ein Regisseur muss an gewisse Grenzen gehen, um dem Publikum etwas Neues zu bieten. Das ist für mich Kino", so das Credo von Regisseur Gregor Schnitzler. Gemeinsam mit Hauptdarsteller Maximilian Brückner präsentierte er "Spieltrieb", einen Film, der Erinnerungen an "Eiskalte Engel" wecken mag, das titelgebende perfide Spiel seiner Protagonisten jedoch noch deutlich konsequenter auf die Spitze zu treiben scheint. Erste exklusive Ausschnitte ließen einen packenden und kompromisslosen Film erwarten, der auch die Darsteller mitunter an ihre Grenzen führte, wie Brückner schilderte.
Quelle: Blickpunkt:Film, 18. Januar 2013

Oder wie Pi-Jay von Inside Kino, der bei der Präsentation des Films am 17. Januar dabei war, so schön schreibt: "Spieltrieb: elegante Verfilmung des Romans von Juli Zeh mit Maximilian Brückner als Lehrer, der von zwei Schülern erpresst wird."



Bildquelle: Film News Bayern 01/13, Seite 7, erschienen am 5.2.2013

Synopsis: What if life were a game? And terrible things could be canceled by declaring them "just for fun?" Ada could warm to this idea. The brainy but abrasive 15-year-old high-school outsider usually takes the sassy way out of life's annoyances. But when she meets Alev, the school's new alpha-male-mystery-man combi, she melts into a little puddle of estrogen. Though Alev immediately attracts a following of school princesses, his soulmate is Ada. With her, he can achieve what he wants: to play with Smutek, the Polish-born German teacher and running coach. He convinces Ada to seduce the unhappily married man. Capturing everything on video, Alev then blackmails him. The seduction becomes a weekly ritual that gets out of hand when Smutek and Ada begin to develop genuine feelings for one another. Life may be nothing but a game, but the players of this game have gone too far, and know that there can be no winner ...
With wide-open eyes and unstoppable momentum, the characters of "Spieltrieb" run head-first into a tangled drama of cruelty and manipulation, attraction and love. Adapted to the screen by Kathrin Richter and Jürgen Schlagenhof, Juli Zeh's bestselling and award-winning novel has already sold half a million copies in Germany and has been published in over ten countries, including France and Spain. The film stars up-and-comers Michelle Barthel (Grimme Award, FIPA D'OR, Best International Actress in Biarritz for her role in "Keine Angst") and Jannik Schümann (Christian Petzold's award winning Oscar contender "Barbara") in the lead roles. Director is Gregor Schnitzler, who has made a name for himself with his screen adaptations of bestseller novels ("Soloalbum", "Die Wolke").
Company: Tele München International GmbH
Source: The Film Catalogue

Szenenbilder und Untertitel © 2013 Concorde Filmverleih GmbH

Szymon Smutek (Maximilian Brückner) und seine Frau Magdalena (Sophie
von Kessel)

Szymon Smutek (Maximilian Brückner) und seine Frau Magdalena (Sophie
von Kessel)






Szymon Smutek (Maximilian Brückner) kommt zum Unterricht. Links: Komparsin Vanessa Poehlmann, Reporterin beim Kinoportal moviemaniacs

Lehrer Höfling (Richy Müller) warnt seinen Kollegen Smutek (Maximilian Brückner)

Spieltrieb
Beide scheinen füreinander bestimmt: die 15jährige Ada (Michelle Barthel), hoch begabte und provokante Außenseiterin am Ernst-Bloch-Gymnasium, und ihr neuer Klassenkamerad, der 18jährige Alev (Jannik Schümann) mit seiner exotischen Biografie und schneidender Intelligenz. Doch der junge Mann ist auch ein begnadeter Manipulator, der nichts mehr liebt, als mit menschlichen Schicksalen und Emotionen zu spielen. Selbst wenn er Ada als Seelenverwandte begreift, nutzt er sie als Figur in einer psychologisch-philosophisch verbrämten Intrige. Er bringt das Mädchen, das sich in ihn verliebt hat, dazu, ihren Lehrer Smutek (Maximilian Brückner) zu verführen, und filmt das Schäferstündchen der beiden, um Smutek zu erpressen. Das vorgebliche Ziel ist es, ihn zu brechen und zu einem Helden wie in einem klassischen Drama zu machen, Smutek an die Grenzen seiner Existenz zu bringen um ihn so aus seinem selbsterrichteten kleinbürgerlichen Gefängnis zu befreien. Ada selbst, die sich zuerst widerstrebend zeigt, glaubt, Alev dadurch immer näher zu kommen. Doch er hält sie auf Distanz. Sie ist in einem Netz widersprüchlicher Emotionen gefangen, zumal sie sich mittlerweile auch zu ihrem Lehrer hingezogen fühlt. Gleichzeitig beginnt sich das Spiel zuzuspitzen; es scheint nur noch eine Frage der Zeit, bis Adas und Smuteks Zwangsbeziehung auffliegt. Verzweifelt versucht das Mädchen das Ganze zu stoppen. Doch Alev hat dafür gesorgt, dass sie beim letzten Akt nicht flüchten kann, bei dem er Smutek zum Äußersten treiben will. ...
Quelle: Concorde/TMG


Ada (Michelle Barthel) verführt ihren Lehrer Smutek (Maximilian Brückner)

Alev (Jannik Schümann) filmt Ada (Michelle Barthel) und Szymon (Maximilian Brückner) in der Turnhalle

Adas Mutter Patrizia (Ulrike Folkerts) begrüßt Alev (Jannik Schürmann): "Wisen sie, dass sie der erste Mann sind, für den sich Ada die Augenbrauen zupft?"

Ada (Michelle Barthel) und Alev (Jannik Schürmann) genießen den Bootsausflug mit Grüttel und Toni auf dem Starnberger See

Gaming Instinct (Spieltrieb) wird auf dem Internationalen Filmmarkt in Cannes, 15. - 24. Mai 2013, für Verleiher ausserhalb Deutschland und Österreich angeboten.
"What if life were a game with no limits? This is how Alev, 18, sees life. The high school's new alpha-male-mystery-man is idolized by everyone except brainy 15-year-old Ada. Showering her with the attention she's always craved, he convinces her to seduce a teacher in a perfidious game of destruction."
Year of production: 2013 ; Director: Gregor Schnitzler ; Post-Production - Drama ; Seller: Tele München International
Source: Cinando for Le Marché du Film, Festival de Cannes 2013

(lifePR, Grünwald) Am 24. Oktober 2013 kommt die lang erwartete Kinoverfilmung von Juli Zehs internationalem Bestseller-Roman "Spieltrieb" in die deutschen Kinos. Gregor Schnitzler ("Soloalbum", "Die Wolke", "Resturlaub") hat bei dieser atemberaubenden Geschichte um eine obsessive Liebe, die in einem abgründigen Spiel um Leidenschaft, Erpressung und Macht mündet, Regie geführt. Die Hauptrollen sind mit den beiden Newcomern Michelle Barthel (Grimme-Preisträgerin für "Keine Angst") und Jannik Schümann ("Barbara") sowie mit Maximilian Brückner ("Resturlaub", "Rubbeldiekatz"), Sophie von Kessel ("Herr Bello"), Richy Müller ("Poll", "Die Wolke", "Tatort") und Ulrike Folkerts ("Tatort") hervorragend besetzt. Das Drehbuch von Kathrin Richter ("Die Apothekerin", "Ein fliehendes Pferd") und Jürgen Schlagenhof entstand nach dem Roman "Spieltrieb" von Juli Zeh, erschienen im Verlag Schöffling & Co, Frankfurt. Produziert wurde "Spieltrieb" von Markus Zimmer ("Rosenstraße", "Die Wolke", "Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen", "Die Geschichte vom Brandner Kaspar") für Clasart Film. "Spielfilm" wurde gefördert durch den FilmFernsehFonds Bayern (FFF), die Filmförderungsanstalt (FFA) und den Deutschen Filmförderfonds (DFFF).
Vollständige Pressemitteilung von Concorde Filmverleih, 16.5.13
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Am 19. Juni habe ich Juli Zeh, die Autorin der Romanvorlage von "Spieltrieb", anlässlich der Veröffentlichung des ersten Trailers, über ihre eigene offizielle Facebook-Seite @ http://www.facebook.com/julizeh.autorin gefragt: "Kommen eigentlich die Ausschnitte, die im Trailer zu sehen sind, den Vorstellungen der Schöpferin der Charaktere und deren Handlungen und Empfindungen nahe?"
Und sie hat mir freundlicherweise geantwortet: Juli Zeh @ Maximilian: "Rein optisch gesprochen: Der Alev-Schauspieler sieht ein bisschen aus wie der Alev, den ich mir vorgestellt habe, wobei "mein" Alev kleiner ist und ein bisschen was "Orientalisches" in den Gesichtszügen hat (ich habe beim Schreiben an einen Bekannten von mir gedacht, von daher weiß ich ziemlich genau, wie der aussieht ;)) Ada sieht in meiner Vorstellung komplett anders aus. Insgesamt kann man von einem Film wahrscheinlich auch nicht erwarten, dass er tatsächlich das Buch spiegelt oder auch nur darstellt ... Man (oder jedenfalls ich als Autorin) muss es als etwas völlig Eigenständiges betrachten. Sonst würde ich komplett durchdrehen."
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Maximilian Brückner war am 29. Juni 2013 Gast beim Audi Director's Cut 2013 auf der Praterinsel anlässlich des 31. Filmfest München, um zusammen mit seinem Regisseur Gregor Schnitzler und seiner Filmpartnerin Sophie von Kessel ihren Film "Spieltrieb" vorzustellen. Video vom roten Teppich und Bilder vom roten Teppich.

Szymon Smutek (Maximilian Brückner)
Photo © 2013 Concorde Filmverleih GmbH
Maximilian Brückners Anwesenheit wird auch in einigen Artikeln über die Veranstaltung erwähnt:
"Bedenkenträger haben's leicht - Audi Director's Cut" - Gestern, Samstag 29.06. fand auf der Praterinsel wieder der Director's Cut statt, eines der glamourösesten Ereignisse der Filmfest-Woche. Im Wurzelkeller trafen sich die versammelte deutsche Filmbranche, darunter Anna Maria Sturm, Maximilian Brückner, Hannelore Elsner, Julia Dietze, Claudine Wilde, Max von Thun, Nova Meierheinrich, Isolde Barth, Uschi Reich und Markus Zimmer. Moderiert wurde das Regiegespräch von Sebastian Höffner und Blickpunkt:Film-Chef Ulrich Höcherl, der zum Talk Caroline Link (Exit Marrakech), Vivian Naefe (Der Geschmack von Apfelkernen), Gregor Schnitzler (Spieltrieb) und Stephan Wagner (Tatort - Gegen den Kopf) begrüßte. Quelle: Filmfest München, 30.6.13
Am Abend des 29. Juni fand im lässig-eleganten Ambiente der Münchener Praterinsel wieder zu Beginn des Filmfests der "Audi Director's Cut" statt. Renommierte deutschsprachige Regisseure stellten ihre aktuellen Projekte vor und plauderten beim entspannten Bühnen-Talk aus dem Nähkästchen. Die Veranstaltungsreihe ist seit sechs Jahren ein beliebter Branchentreff, wie in den Jahren zuvor besucht von zahlreichen Schauspielern, darunter Hannelore Elsner und Maximilian Brückner, Produzenten wie Uschi Reich, Markus Zimmer und Quirin Berg, Regie-Kollegen wie Anno Saul und zahlreichen weiteren Gästen. Die Gelegenheit zum kreativen Austausch bei der After-Show-Party im Anschluss an die Talkrunde nutzten die Gäste in entspannter Atmosphäre bis in die Morgenstunden. Quelle: Mediabiz.de, 30.6.13
Die Idee ist gut: eine schöne Filmfest-Party auf der Praterinsel, bei der es auch um Inhalte geht - wie beim Director's Cut. Dort tauschten sich also die Regisseure wie Caroline Link, Vivian Naefe, Gregor Schnitzler und Stephan Wagner in einem Talk über ihre Arbeit aus - finanziert von Titelsponsor Audi. Hannelore Elsner war da. Und lächelte. Getroffen u.a. auch: Cosima von Borsody; das Schauspielerpaar Simon Licht und Theresa Krentzlin; Maximilian Brückner, der demnächst seinen 250. Brandner Kaspar im Volkstheater spielt; Thure Riefenstein und Patricia Luege; Elisabeth Lanz, Siegfried Rauch, Andrea L'Arronge, Christian Wolff und Eva Habermannn. Quelle: tz München, 30.6.13
Das Münchner Filmfest schläft nie - Eindrücke vom ersten Wochenende: "Mein Wecker klingelte heute um 18 Uhr zum ersten Mal", sagt Caroline Link am Samstagabend kurz nach acht. Am Vortag hat das Filmfest mit ihrem neuen Kinofilm "Exit Marrakech" eröffnet, die Nacht war lang. "Ich vertrage nicht mehr so viel", meint die Oscar-Preisträgerin lachend und greift sich an den Kopf. Beim alljährlich stattfindenden "Director's Cut" auf der Praterinsel ist sie aber wieder fit: Gemeinsam mit ihren Regiekollegen Gregor Schnitzler, Stephan Wagner und Vivian Naefe soll sie übers Filmemachen reden, praktischerweise haben alle vier gerade einen neuen Film am Start. Vivian Naefe erzählt mit großer Begeisterung von ihrem Familiendrama "Der Geschmack von Apfelkernen", das im September in die Kinos kommt.
Einen Monat länger warten muss Maximilian Brückner, der im Oktober einen treulosen Lehrer in der Literaturverfilmung "Spieltrieb" gibt. Die Rolle erforderte vollen Körpereinsatz; ob sich dieser gelohnt hat, kann der Schauspieler noch nicht sagen: "Ich weiß ja nicht, wie viel von mir drin ist." Dem heftig beklatschten Trailer nach zu urteilen: einiges. Aber am Ende entscheidet eben der Regisseur, was in einen Film reinkommt und was wieder rausgeschnitten wird. So etwas nennt man dann Director's Cut. Quelle: Süddeutsche Zeitung, 1.7.13
Photos: Maximilian Brückner beim Audi Director's Cut am 29.6. und beim Empfang des FFF Bayern am 4.7., beides auf der Praterinsel und anlässlich des 31. Münchner Filmfests.
Video: Das gesamte Gespräch mit Caroline Link, Gregor Schnitzler, Stephan Wagner und Vivian Naefe, unter Mitwirkung von Maximilian Brückner und Hannelore Elsner des Audi Director's Cut.
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Romanverfilmung "Spieltrieb" erhält Prädikat 'besonders wertvoll'
Die Jury der Deutschen Film- und Medienbewertung FBW würdigt Gregor Schnitzlers Verfilmung von Juli Zehs Bestseller SPIELTRIEB mit dem Prädikat besonders wertvoll.
Sie begründet ihre Entscheidung wie folgt (Auszug):
Juli Zehs internationaler Bestseller SPIELTRIEB in einer [...] kongenialen filmischen Umsetzung von Gregor Schnitzler [...]. Michelle Barthel in der Rolle der Ada ist ein absoluter Glücksgriff. Unter der sicheren Führung der Regie zeigt sie glaubhaft das coming of age eines jungen Mädchens [...]. Jannik Schümann ist in seiner Rolle als eiskalter Verführer mit nihilistischen Lebenseinstellungen perfekt besetzt und spielt großartig. Richy Müller und Maximilian Brückner als ihre beiden Lehrer können im weiteren bestens besetzten Cast besonders überzeugen.[...]. Musik, Kamera und die perfekte Montage sind weitere gelungene Komponenten eines außergewöhnlich guten und diskussionswürdigen Filmes. Themen wie Außenseitertum und Isolation, Mobbing, Manipulation, Liebe und Sex als Spiel zur Abhängigkeit und Mittel zur Erpressung, auch von Lehrern, sind hier Grundlage für eine intensive Auseinandersetzung.
Dazu Produzent Markus Zimmer: "Es ist dem Regisseur Gregor Schnitzler gelungen, Juli Zehs preisgekrönten Bestseller SPIELTRIEB mit seiner besonderen Sprache und komplexen Gedankenwelt in einen unterhaltsamen und faszinierenden Kinofilm für ein heranwachsendes Publikum zu übersetzen. Ich freue mich außerordentlich, dass die FBW seinen Kinofilm SPIELTRIEB, der durchaus auch provoziert, in dieser Form würdigt."
Quelle: Film Insider, 18.7.13
Vollständige Jury-Begründung
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Juli Zeh, Autorin der Romanvorlage, für die nach eigener Aussage die Unterschiede zwischen Fiktion und Wirklichkeit marginal sind, entwarf in SPIELTRIEB eine von Pragmatismus und Nihilismus geprägte Welt, in der die sensible und hochbegabte Außenseiterin Ada sich auf eine gefährliche Dreiecksgeschichte mit ihrem Mitschüler Alev und dem Sportlehrer Smutek einlässt. "Als ich das Buch schrieb, dachte ich eigentlich nicht, dass ich die Schüler und den Schulalltag realistisch zeichne. Für mich waren Ada und Alev eher Prototypen für den modernen Menschen an sich, nicht unbedingt für Jugendliche. Die Schule sollte eine Metapher auf unsere Gesellschaft sein.( ...) Charakteristisch ist das Gefühl, nicht mehr in einer festgefahren Werteordnung zu leben. Die Welt ist durchökonomisiert, von Kapitalismus und Konsum bestimmt. Viele Schüler wirken sehr oberflächlich, denken nur an ihr Aussehen, ihre Fitness und spätere Karriere. Ein nachdenklicher Jugendlicher wird in dieser Welt schnell zum Außenseiter", äußert sich Juli Zeh rückblickend zu ihrem Roman. "Als ich "Spieltrieb" schrieb, wussten wir noch nichts von der bevorstehenden Finanzkrise. Inzwischen reden wir von ,Zockern' und ,Global Playern' und wissen, dass der Spieltrieb in einer global vernetzten Welt ganze Volkswirtschaften in Gefahr bringen kann. Neuerdings wird halbherzig versucht, die alles beherrschende Ökonomie und innerhalb der Ökonomie vor allem die Finanzwirtschaft wieder auf ein Werte-Fundament zu stellen. Dabei wird klar, wie viel durch Deregulierung bereits kaputtgemacht wurde. Als ich an "Spieltrieb" arbeitete, glaubte man noch, man müsse dem Spiel nur freien Lauf lassen, dann werde alles gut."
Über die beiden Hauptdarsteller in Gregor Schnitzlers Verfilmung ihres Romans sagt Juli Zeh in ihrem Interview für das Presseheft des Kinofilms: "Ich war beeindruckt von der Arbeit der beiden Hauptdarsteller Michelle Barthel und Jannik Schümann. Sie geben den Figuren eine eigene psychologische Tiefe."
Quelle: Pressemitteilung Concorde Filmverleih, 5.8.13

Maximilian Brückner war von Anfang an unsere erste Wahl für den Lehrer Smutek. Er entspricht zu 100 Prozent der Romanfigur. Produzent Markus Zimmer

Interview mit Maximilian Brückner zu "Spieltrieb": 
Was für ein Mensch ist Smutek?
Smutek ist ein völlig unscheinbarer, durchschnittlicher Mann. Er kommt aus Polen, ist von dort mit seiner Frau geflohen. Sie sagt, wo es lang geht, er scheut den Konflikt und er schluckt alles runter. Im Laufe der Geschichte befreit er sich langsam, was aber kein angenehmer Prozess ist. Dass er eine Affäre mit einer 15-jährigen Schülerin beginnt, ist eigentlich gegen seine Natur. Er will das gar nicht, doch es zerreißt ihn förmlich. Da er sich ohnehin nach Nähe und Liebe sehnt, die er von seiner Frau nicht bekommt, ist er ein dankbares Opfer für Alevs Intrige.
Welche Beweggründe hat Alev für sein Handeln?
Ich habe keine Ahnung. Der will halt spielen, mit Menschen und mit ihren Gefühlen. Smutek ist nicht sein einziges Opfer. Alev spielt ja auch mit Ada. Sie erkennt es aber erst sehr spät.
Alev gibt vor, Smutek und andere zu ihrem Glück zwingen zu wollen.
Das behauptet er und nennt auch den Irak als Beispiel, wo die Amis angeblich zum Wohle der Bevölkerung kämpfen. Aber ich glaube nicht, dass es gut ist, Leute zu ihrem vermeintlichen Glück zwingen zu wollen. Alev vertritt die Meinung: Hat man erst mal akzeptiert, dass man irgendwann sterben muss, wird das Leben langweilig und man muss es durch Spiele interessanter machen. Also schickt er Ada vor, um Smutek zu verführen und ihn später zu erpressen.
Waren Sie vor den Sexszenen aufgeregt?
Die Aufregung ist eigentlich nur am ersten Tag vorhanden. Du klebst Dir da unten so ein Dreieck hin und dann ist das nach ein paar Stunden vergessen. Obwohl ich normalerweise schon Probleme damit habe, in die Sauna zu gehen. Ich bin nicht so der Typ dafür und will auch andere Leute nicht nackt sehen. Aber zur Handlung gehören diese drei Szenen einfach dazu. Beim ersten Mal liegt das Mädchen einfach nur da und bewegt sich nicht. Michelle Barthel war bei den Dreharbeiten zwar schon 18 Jahre alt, sah aber aus wie 15. Das war für mich schon seltsam. Auch von Michelle finde ich es wahnsinnig mutig, solch eine Rolle zu spielen.
Worauf dürfen die Zuschauer bei SPIELTRIEB gespannt sein?
Auf tolle, junge Schauspieler, die ihr Handwerk schon verdammt gut beherrschen. Und auf eine gute Geschichte. Das Buch wird ja nicht umsonst an vielen Schulen gelesen. Und wir haben diesen Roman filmisch toll umgesetzt, weil Gregor Schnitzler und sein Kameramann Andreas Berger immer für die besten Bilder garantieren.
Quelle: Presseheft zum Film

"L'Instinct du Jeu": Renvoyée du lycée pour mauvaise conduite, Ada, 14 ans, se retrouve dans une autre école où elle se lie d'amitié avec un nouvel élève de quatre ans son aîné qui va l'entraîner dans des zones dangereuses. Source: Le Festival des Films du Monde 2013, Montreal

Click to enlarge Positive Kritik von "Spieltrieb" in der umsatzstärksten deutschen Filmzeitschrift cinema, #425, Okt. 2013, S. 36
Scan: EFi. Anklicken zu lesbarer Grösse

Ada would rather read Dostoyevsky than listen to the repetitive small talk of her fellow students. When 18-year-old Alev joins her class, the precocious and highly talented 15-year-old is fascinated from the very start by such an extroverted and unapproachable being - and his superior intelligence. She recognises in him a fellow lateral thinker. When Ada falls in love with Alev, he reveals to her that his true passion is to play with other people as if they were pawns in a game of chess. “We shake up life and become the creators of a real drama”, says the self-confident Alev. He finds his first victim in the sports teacher Smutek. Ada is given the task of seducing the married man in order to change his life “as in a classic drama”. The more Ada bends to the schemer’s wishes, the more the game gets out of control ...
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Ada préfère lire que de partager les commérages de ses camarades. Quand Alev, 18 ans, rejoint sa classe, l’adolescente surdouée de 15 ans, très mûre pour son âge, est immédiatement fascinée par l’attitude extrovertie et inaccessible, mais surtout par l’incroyable intelligence d’Alev. Attirée par son non-conformisme, Ada tombe amoureuse d’Alev, qui lui révèle sa véritable passion: jouer avec les gens comme aux échecs. Il s’en prend tout d’abord au professeur de sport Smutek, marié: Ada doit le séduire pour que sa vie se mue en "drame classique". Et plus Ada se soumet à son compagnon, plus ce jeu perfide prend des proportions démesurées … L’adaptation cinématographique longtemps attendue du roman éponyme signé Juli Zeh.
Gala Premiere: October 4, 21pm, Arena 5. En présence de Gregor Schnitzler (Réalisateur)
Source: 9. Zürich Film Fesitival, 26.9. - 6.10.2013

In einer Schlüsselszene steht Smutek mit herabgelassenen Hosen im Kartenraum der Schule. Sein Gesäß stiftet der Ratlosigkeit geradezu ein Sinnbild. Das beschreibt einen späten Moment und die verschleppte Katharsis in »Spieltrieb«. Maximilian Brückner ist Szymon Smutek. Maximilian Brückner spielt ihn wie unter die Räuber gefallen.
Michelle Barthels Ada ist geladen wie zum Abschuß, gespielt mit zersetzendem Charme. Man spürt eine treibende Kraft und nimmt ihr ohne weiteres ab, daß Smuteks professionelle Barrieren wie Schlagbäume aufgehoben werden. Mit Michelle Barthel entgeht »Spieltrieb« einer Gefahr, die zur schematischen Spielanordnung einlädt - und leicht ein Spiel wie mit Kegeln evozieren könnte.
Aus: "Verführung ist die wahre Gewalt. Die Hölle, das sind die Schüler." Von Jamal Tuschick, Junge Welt, 14.10.13


Video-Interview von Vanessa Poehlmann (die auch als Komparsin bei Spieltrieb dabei war) von Moviemaniacs mit Maximilian Brückner:
über den Film Spieltrieb ; warum er mitgemacht hat ; Sexszenen mit Michelle Barthel ; Fitness durch Film ; Räuber Kneissl ; Maxis 1. grosse Liebe ...

Offizielle Webseite zum Film Offizielle Facebook-Seite zum Film

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Leseprobe des Romans von Juli Zeh, btb Verlag, ISBN 978-3-442-73369-9, 576 S.
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English poster "Gaming Instinct" German Films Quarterly 4-2013
German Films Quarterly 4/2013 - Anklicken zur lesbaren Grösse

DVD DVD + Blu-ray, Erscheinungstermin 30.4.2014
Hauptfilm + Interviews - Featurettes - B-Roll - Kinotrailer - Kapitel- / Szenenanwahl - Animiertes DVD-Menü - DVD-Menü mit Soundeffekten.
Tonformat: Deutsch: DTS 5.1, Deutsch: Dolby Digital 5.1., UT für Hörgeschädigte
Blu-ray

Trivia: Maxi und Richy Müller haben 2004 schon im Film "Allein" zusammen gespielt. Mit Ulrike Folkerts stand Maxi 2005 und 2006 im "Jedermann" bei den Salzburger Sommer-Festspielen auf der Dombühne. Mit Götz Schubert spielte er 2009 im Fernsehfilm "Kongo". Und unter der Regie von Gregor Schnitzler hat er bereits den 2008er SR-Tatort "Das schwarze Grab" und den Film "Resturlaub", der am 11. August 2011 in die deutschen Kinos kam, gedreht.

Seite erstellt am 16. Mai 2011 von EFi ; zuletzt ergänzt am 30.4.2014
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