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Der Mordanschlag  - 2x90 Minuten fürs ZDF. Anfang November 2018 im Fernsehen

"Der Mordanschlag" (The Assassination) hat auf dem 36. Münchner Filmfest am 3.7.2018 im Carl-Orff-Saal im Gasteig Weltpremiere in der Reihe "Neues Deutsches Fernsehen". Das Filmfest München präsentiert beide Teile hintereinander in einer dreistündigen Vorführung. (ab 18 J.) Quelle: Filmfest München 2018
Insgesamt wurden 16 deutsche TV Filme für den Wettbewerb ausgewählt; der beste Spielfilm wird mit dem Bernd Burgemeister Fernsehpreis ausgezeichnet.

Zur Zeit entwickelt das ZDF einen Event-Zweiteiler mit dem Arbeitstitel "Der Mordanschlag" nach dem Buch von André Georgi. Das ZDF will die Geschichte des Attentats an Detlev Rohwedder, dem ersten Chef der Treuhandanstalt verfilmen.
Vor 25 Jahren wurde Detlev Rohwedder, der damalige Chef der Treuhandanstalt, von der RAF in seinem Wohnhaus erschossen. Die Frage nach dem Hintergrund der Tat stellt sich bis heute - erst recht nach den jüngsten ungeklärten Raubüberfällen der dritten RAF-Generation. Wer steckte wirklich hinter diesem Mord? 1991 ist Rohwedder einer der meistgefährdeten Männer des wiedervereinigten Deutschland: Zielscheibe der RAF, verhasst bei Teilen der DDR-Bevölkerung und im Konflikt mit westdeutschen Unternehmen, die alles dafür tun, dass ihnen im Osten keine Konkurrenz erwächst. (ZDF-Pressedesk, April 2016)

Besetzung:
Ulrich Tukur - Hans-Georg Dahlmann
Petra Schmidt-Schaller - Sandra Wellmann, seine Assistentin
Jenny Schily - Bettina Pohlheim
Christoph Bach - Klaus Gelfert
Maximilian Brückner - Andreas Kawert, leitender BKA-Ermittler
Bernadette Heerwagen - Iris Kawert, künftige Ex von Andreas
Stefanie Stappenbeck - Marion Burckhart
Franziska Hartmann - Miriam Wellmann, Sandras Schwester
Suzanne von Borsody - Sandras und Miriams Mutter
Jona Eisenblätter - Markus, Sandras Sohn
Marko Dyrlich - SEK-Einsatzleiter
Richard Sammel - Albert Wegner, Vorsitzender der deutschen Vereinsbank
Antonio Wannek - Stentner
Jörg Pose - Jacobi
Franziska Walser - Irene Dahlmann, Ehefrau von Hans-Georg
Natalia Rudziewicz - Julia Dahlmann, deren Tochter
Leopold Ferdinand Schill - Benjamin, Julias Sohn
Peter Benedict - Andreas Niedeck, Wirtschaftsanwalt
Alexander Held - Thomas Rautenbach
Thomas Lawinky - Harald Damisch
Paul Herwig - 19
Hansjürgen Hürrig - Minister Fahrenberg
Anna Schäfer - Frau Wegner
Nils Dörgeloh - Gerichtsmediziner
Stephanie Müller-Hagen - Assistentin von Rautenbach
Michael Fritz Schumacher - Jonas, Polizist und Iris neuer Freund
Roland Silbernagl - Hess
Philine Steuer - Wegners Tochter
Julian Weigend - Gereon
Nikolai Kinski - Lars Oehmke, Markus' Vater
Uke Bosse - Polizist
Stab:
Regie und Kamera: Miguel Alexandre
Drehbuch: André Georgi
Szenenbild: Benedikt Herforth
Kostümbild: Petra Neumeister
Maskenbild: Kerstin Stattmann und Martha Ruess
Licht: Tobias Speidel
Ton: Jörg Krieger
VFX Supervisor: Frank Kaminski
Casting: Rebecca Gerling und Patrick Dreikauss
Standfotos: Gordon Mühle
Schnitt: Marcel Peragine
Musik: Wolfram de Marco
Produktionsfirma: Network Movie Film- und Fernsehproduktion
Produzenten: Jutta Lieck-Klenke, Dietrich Kluge und Ulf Israel
Redaktion ZDF: Wolfgang Feindt
Drehzeit: 15.8. - 20.10.2017 (48 Drehtage)
Drehorte: Berlin, Potsdam, Frankfurt/M., Oleśnica (Polen)

Quelle: Crew-United


22.8.17 Maximilian Brückner: Selfie vom Set von heute: Grüße aus dem BKA-Sitzungsraum Berlin 1991.
Auf Instagram hat er dasselbe Setselfie gepostet.

30.8.17 Maximilian Brückner heute auf Instagram: Man kann uns auch für lustige Kindergeburtstage buchen. #RolandSilbernagl #RichardSammel #TheStrain #derMordanschlag #ZDF Setfoto

Offizielle Drehstartmeldung des ZDF-2-Teilers:
Eine junge Frau, die in die Fänge des Terrorismus gerät und ein Attentat auf den Treuhandchef plant: In Berlin haben die Dreharbeiten für den zweiteiligen ZDF-Politthriller "Der Mordanschlag" (AT) begonnen, der angelehnt an wahre Ereignisse der frühen 90er Jahre eine fiktionale Geschichte erzählt.
Das Drehbuch schrieb André Georgi. Unter der Regie von Miguel Alexandre spielen neben Petra Schmidt-Schaller und Ulrich Tukur, Maximilian Brückner, Jenny Schily, Stefanie Stappenbeck, Christoph Bach, Franziska Hartmann, Suzanne von Borsody, Peter Benedict, Franziska Walser, Alexander Held, Bernadette Heerwagen, Richard Sammel und viele andere.
Berlin zu Beginn der 90er Jahre: das Mordopfer Hans-Georg Dahlmann (Ulrich Tukur) ist als Chef der Treuhandanstalt einer der meistgefährdeten Männer des wiedervereinigten Deutschlands. Zielscheibe der RAF, verhasst bei Teilen der DDR-Bevölkerung und im Konflikt mit westdeutschen Unternehmen, die alles dafür tun, dass ihnen im Osten keine Konkurrenz erwächst. An seiner Seite: die junge Assistentin Sandra Wellmann (Petra Schmidt-Schaller), die er im Vorstellungsgespräch kennen lernt und einstellt.
Doch Sandra Wellmann verfolgt heimlich einen ganz anderen Plan: Als Mitglied der RAF in der dritten Generation wurde sie bei Dahlmann als Informantin ein geschleust, um den Terroristen Bettina Pohlheim (Jenny Schily) und Klaus Gelfert (Christoph Bach) Informationen zu den Aufenthaltsorten und Sicherheitsbestimmungen von Dahlmann zu liefern. Während Sandra sich einarbeitet und Vertrauen zu Dahlmann aufbaut, wird ein Anschlag auf den Vorsitzenden der deutschen Vereinsbank Wegner (Richard Sammel) ausgeübt, der dabei ums Leben kommt.
Der leitende BKA-Ermittler Andreas Kawert (Maximilian Brückner) übernimmt die Ermittlung und versucht auch Dahlmann als nächstes potentielles Opfer zu schützen. Plötzlich im Zentrum der Macht, beginnt Sandra Wellmann, an dem zu zweifeln, wofür sie eigentlich steht. Ein Wettrennen mit der Zeit beginnt.
"Der Mordanschlag" (AT) ist eine ZDF-Auftragsproduktion der Network Movie Film- und Fernsehproduktion, Hamburg. Produzenten sind Jutta Lieck-Klenke und Dietrich Kluge. Die Redaktion im ZDF hat Wolfgang Feindt. Die Dreharbeiten in Berlin, Frankfurt am Main, Düsseldorf und Breslau dauern bis Mitte Oktober 2017. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

Jenny Schily spielt die RAF-Terroristin Bettina Polheim, die Sandra Wellmann auf Treuhandchef Hans-Georg Dahlmann ansetzt; Maximilian Brückner spielt den leitenden BKA-Ermittler. obs/ZDF/Gordon Mühle
Jenny Schily spielt die RAF-Terroristin Bettina Polheim, die Sandra Wellmann auf Treuhandchef Hans-Georg Dahlmann ansetzt; Maximilian Brückner spielt den leitenden BKA-Ermittler Andreas Kawert. Foto: obs/ZDF/Gordon Mühle

Vollständige ZDF-Pressemeldung (mit dem Foto von Jenny Schily und Maximilian Brückner), 30.8.17


Quelle: Michael Fritz Schumacher, 1.9.17

Selfies am 28. Sept.2017

"Man hat das Gefühl man ist im Schwarzwald!!!" #berlin #wannsee #mordanschlag #zdf #raf #inspektorermitteltimhexenhaus

Selfie von seinem Drehschluss für diese Woche in Berlin von "Der Mordanschlag".

Berlin zu Beginn der Neunzigerjahre: Treuhandchef Hans-Georg Dahlmann (Ulrich Tukur) macht sich viele Feinde mit seiner Aufgabe, die Staatsbetriebe der untergegangenen DDR in die Privatwirtschaft zu überführen. Auch seine neu eingestellte Assistentin Sandra Wellmann (Petra Schmidt-Schaller) gehört dazu. Sie ist von der RAF (Jenny Schily als Bettina Polheim und Christoph Bach als Klaus Gelfert) eingeschleust worden, um Dahlmann auszuspionieren. Doch der Mord an dem Chef der deutschen Vereinsbank Albert Wegner (Richard Sammel) lenkt die Aufmerksamkeit des Bundeskriminalamtes (Maximilian Brückner als leitender Ermittler Andreas Kawert) auf mögliche weitere Opfer. Während Wellmann und Dahlmann Vertrauen miteinander schließen, ändert sich der Auftrag der Terroristin…. Die Unsicherheiten und die schwelende Gewalt in einer Umbruchsgesellschaft zeigt dieser Zweiteiler, den Network Movie, Jutta Lieck-Klenke, im Auftrag des ZDF produziert hat.
Quelle (mit Fotos): Webseite von Network Movie

Inhalt:
- Teil 1: Berlin zu Beginn der 90er Jahre. Hans-Georg Dahlmann ist als Chef der Treuhandanstalt einer der meistgefährdeten Männer des wiedervereinigten Deutschlands. An seiner Seite seine junge Assistentin Sandra Wellmann, die heimlich einen Plan verfolgt: Als RAF-Mitglied in der dritten Generation wurde sie bei Dahlmann eingeschleust, um den Terroristen Bettina Polheim und Klaus Gelfert Informationen über Dahlmann zu liefern. Sandra lernt dessen idealistische Beweggründe und Integrität zu schätzen - ihr Weltbild gerät ins Wanken. Als ein tödlicher Anschlag auf den Vorsitzenden der deutschen Vereinsbank ausgeübt wird, findet der leitende BKA-Ermittler Andreas Kawert heraus, dass Dahlmann das nächste Opfer sein soll. Die RAF muss ihren Plan ändern: Sandra soll das Attentat nun selbst verüben.
- Teil 2: Plötzlich fallen Schüsse: Dahlmann stirbt und seine Frau wird schwer verletzt. Mit Bettina Polheims Hilfe gelingt Sandra die Flucht vor dem BKA, und sie wird zur meistgesuchten Terroristin Deutschlands. Als Bettina und Sandra ihren ehemaligen Stasi-Ausbilder aufgespürt haben, wird der vor ihren Augen erschossen. Die beiden erfahren, von wem der Mordauftrag an Dahlmann gekommen sein könnte: Dr. Andreas Niedeck, ein westdeutscher Wirtschaftsanwalt. Oder haben ehemalige Stasimitarbeiter das Attentat ausgeführt und der RAF in die Schuhe geschoben? Der dritte Verdächtige ist Lars Oehmke, ein angeblich im Libanon verstorbener RAF-Terrorist. Doch er lebt und ist nach Deutschland zurückgekehrt. Dann bekommt das BKA den Hinweis, dass Sandra und Bettina in Norddeutschland Pässe und Geld entgegen nehmen wollen. Für Sandra und Bettina ist es die letzte Chance zur Flucht und für das BKA die letzte Chance, die Wahrheit über das Attentat auf Dahlmann herauszufinden.
Quelle: ZDF Pressemappe - Das ZDF auf dem Filmfest München 2018

Der Mordanschlag
Berlin zu Beginn der Neunzigerjahre: Treuhandchef Hans-Georg Dahlmann macht sich viele Feinde mit seiner Aufgabe, die Staatsbetriebe der untergegangenen DDR in die Privatwirtschaft zu überführen. Auch seine neu eingestellte Assistentin Sandra Wellmann gehört dazu. Sie ist von der RAF eingeschleust worden, um Dahlmann auszuspionieren. Doch der Mord an einem Bankchef lenkt die Aufmerksamkeit des Bundeskriminalamtes auf mögliche weitere Opfer. Während Wellmann und Dahlmann Vertrauen miteinander schließen, ändert sich der Auftrag der Terroristin. Die Unsicherheiten und die schwelende Gewalt in einer Umbruchsgesellschaft zeigt diese zweiteilige TV-Produktion. Das Filmfest München präsentiert beide Teile hintereinander in einer dreistündigen Vorführung am 3. Juli 2018.
Quelle: 36. Filmfest München 2018, 3.5.18

The Assassination (Attempted Murder)
Berlin in the early 1990s: Hans-Georg Dahlmann is making a lot of enemies as head of the agency charged with privatizing eastern Germany's formerly state-owned businesses. His newly hired assistant, Sandra Wellmann, is one of these enemies. She has been planted in the agency by the RAF terrorist organization to spy on Dahlmann. When the head of a bank is murdered, the Federal Criminal Police Office starts to consider who might be next. As Wellmann and Dahlmann come to trust each other, the terrorist's mission is redefined. This two-part TV movie portrays the uncertainty and latent violence in a society undergoing seismic change. Filmfest München will show both parts back-to-back in a three-hour presentation on July 3, 2018.
Source: 36th Filmfest Munich 2018, 5/3/18


- Fotos von der Premiere beim 36. Filmfest München am 3.7.2018 im Carl-Orff-Saal im Gasteig -


Sooo – das 36. Filmfest München 2018 ist nun auch zu Ende und ich seh' endlich wieder Tageslicht und Sonne!
Ich habe gute und unterhaltsame (und ein paar fade) Filme gesehen, habe mich unter anderem durch diverse Epochen der französischen Geschichte und mit Rittern und Kokosnüssen gekämpft, habe die Bemühungen von Frauen einiger Epochen und Kontinente verfolgt, ihren Platz in der von Männern dominierten Welt zu finden und zu behalten, bin vor Australiens Küsten gesurft, habe die Geheimnisse der Wüste Thar und der Kapverdischen Inseln erforscht, habe mir von Filmemachern Geheimnisse des Filmemachens erklären lassen, war Samstagmorgens bei Jane Austen's "Sense and Sensibility" samt einem äußert unterhaltsamen Q&A und durfte hinterher die wunderbare Emma Thompson kennenlernen, und war bei der Premiere des ZDF-Zweiteilers "Der Mordanschlag" am 3. Juli im Gasteig.

Es hat mich wieder arg gefreut, dort den Maximilian Brückner mal wiederzusehen, und netterweise gab er mir das Gefühl, er würde sich auch freuen.
Den Mittagsempfang des ZDF im Hugo's hatte er ausgelassen, er war stattdessen beim Surfen auf der Eisbachwelle im Englischen Garten, wo ich ihn zufällig gesehen aber nicht gefilmt hatte, wofür er mir gedankt hat. Als ich ihm zum lange überfälligen und verdienten Preisgewinn gratulieren wollte, erntete ich ein sehr großes Fragezeichen als Antwort. „Welcher Preis??“ „Ähh, der Bayerische Fernsehpreis für Hindafing!“ „Ach so – ja Danke!“ Und damit gingen wir zur normalen – nicht-roter-Teppich-Unterhaltung über. Er wurde aber gleich drauf für die Fotos und Interviews auf dem Roten Teppich gebraucht und daher habe ich mich bei der Programmerin Ulrike Frick bedankt, dass sie es auch heuer wieder geschafft hatte, einen Film mit Maxi fürs Programm des Filmfests zu finden.

Die Premierenvorstellung der beiden Teile von "Der Mordanschlag" fand im Carl-Orff-Saal statt, der etwa zu ¾ besetzt war. Das konnte aber nicht an der Fußball-WM liegen, denn Deutschland war bereits nach der Vorrunde ausgeschieden. Die Begrüßung durch die Festivalleiterin Diana Iljine fiel wegen technischer Probleme aus, es ging daher sofort mit den Filmen los.
Die 180 Minuten dieser beiden Teile am Stück waren schon heftig, aber die Schauspieler und vor allem die Schauspielerinnen lieferten Beeindruckendes ab. Laut Inhaltsbeschreibung des ZDF geht es um Anschläge der 3. Generation der RAF auf Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in den 1990-Jahren, und die Ermittlung der dafür Verantwortlichen. Aber eigentlich entpuppt es sich als die Porträts von starken Frauen, auf allen Seiten – bei den Opfern, bei den Ermittlern und ganz besonders bei den Tätern. Das Spannende sind die psychologischen Beziehungen der Frauen untereinander und wie von 2018 auf die Stellung der Frauen damals geblickt wird. Maximilian Brückner als Andreas Kawert, leitender BKA-Ermittler steht zwischen allen Fronten – seine Ehe ist am Zerbrechen, aber die zukünftige Ex ist die zuständige Tatortermittlerin und inzwischen mit einem Kollegen liiert, er entdeckt Lücken in der Sicherheit der zu beschützenden Personen und Lücken in der Geheimhaltung der Ermittlungen, wird aber von verschiedenen Seiten daran behindert, dem auf den Grund zu kommen, und selbst als er die vermutlich Verantwortlichen ausgemacht hat, wird er daran gehindert, diese zu enthüllen. Lang nachwirkend ist die Großaufnahme seines Gesichts in dem es brodelt, wie bei einem Dampfkochtopf kurz bevor der Deckel abgesprengt wird. Dann schaltet er den Fernseher aus und verlässt das Zimmer. Und der Film ist zu Ende.
Zu sehen im ZDF dann an zwei Abenden im November 2018.

Nach der Vorstellung bedankte sich Regisseur Miguel Alexandre beim Publikum dass wir bis zum Schluss ausgehalten hätten, und dann baten die Produzenten Jutta Lieck-Klenke, Dietrich Kluge und Ulf Israel die anwesenden Crewmitglieder und Schauspieler Jenny Schily, Stephanie Stappenbeck, Franziska Walser, Petra Schmidt-Schaller, Natalia Rudziewicz, Bernadette Heerwagen, Michael Fritz Schumacher, Roland Silbernagl, Richard Sammel, Antonio Wannek, Komponist Wolfram de Marco, Kostümbildnerin Petra Neumeister, Szenenbildner Benedikt Herforth, Cutter Marcel Peragine, Drehbuchautor André Georgi und ZDF-Redakteur Wolfgang Feindt auf die Bühne – Maxi war nicht in der Vorstellung, er musste nach dem Roten Teppich gleich weiter zum Empfang der Bavaria Film im Künstlerhaus am Lenbachplatz.
© EFi, 8. Juli 2018


Der Mordanschlag – Die Dokumentation
Vor 25 Jahren wurde Detlev Rohwedder, der damalige Chef der Treuhandanstalt, in seiner Villa in Düsseldorf erschossen. Bis heute ist ungeklärt, wer hinter dem Attentat steckt. Unter Verdacht steht die RAF.
1991 ist Rohwedder einer der meistgefährdeten Männer des wiedervereinigten Deutschland. Seine Aufgabe ist es, die 8000 ehemaligen DDR-Betriebe zu privatisieren - oder abzuwickeln. In Teilen der Bevölkerung ist er dafür verhasst - genau wie bei vielen westdeutschen Unternehmen, die neue Konkurrenz im Osten fürchten oder dort eigene Interessen verfolgen.
Diese Dokumentation wird im Anschluss an den 2. Teil des ZDF-Spielfilms „Der Mordanschlag“ Anfang November 2018 ausgestrahlt. Sie stellt die Ereignisse in einen zeitgeschichtlichen Kontext und lässt dabei Zeitzeugen zu Wort kommen - darunter auch Freunde und Wegbegleiter von Detlev Rohwedder.
Der Film entstand in enger Zusammenarbeit mit Michael Jürgs. Der Hamburger Journalist und ehemalige Chefredakteur des „Stern“ hat mehrfach zum Fall Rohwedder publiziert.
Regie: Florian Hartung, Produktion: Februar Film GmbH, 45 Min.
Quelle: FebruarFilm


André Georgi: "Die letzte Terroristin" - Thriller (nach seinem Drehbuch für "Der Mordanschlag" mit Petra Schmidt-Schaller, Ulrich Tukur, Maximilian Brückner und Jenny Schily)
Inhalt: Eine Frau in den Fängen des Terrorismus, unterwegs in einer waghalsigen Mission. Ihr Zielobjekt: einer der meistgehassten Männer der wiedervereinigten Republik. Ihr Gegenspieler: ein unter Druck geratener BKA-Ermittler. In die Enge getrieben steht sie plötzlich vor einer Entscheidung, die nicht nur ihr eigenes Leben verändern wird ...
Berlin, 1991: Treuhandchef Hans-Georg Dahlmann muss die Staatsbetriebe der untergegangenen DDR in die Privatwirtschaft überführen und ist der meistgefährdete Mann nach der Wende: Verhasst im Osten, im Konflikt mit westdeutschen und internationalen Unternehmen, potenzielles Zielobjekt der RAF.
BKA-Mann Andreas Kawert ist der jüngsten Generation der Terrorgruppe auf der Spur. Hinweise verdichten sich, dass ein Attentat auf Dahlmann bevorsteht. Eine Frau rückt in den Fokus des Ermittlers. Doch ist er wirklich hinter der Richtigen her? Und wird er es schaffen, das Attentat zu verhindern?

Suhrkamp Taschenbuch 4780, 362 Seiten. ISBN: 978-3-518-46780-0
D: ca. 14,95 €, A: ca. 15,40 €, CH: ca. 21,90 SFr. Gepl. Erscheinen: 13.08.2018
Quelle: Suhrkamp Verlag


Trivia: Mit Ulrich Tukur spielte Maxi 2007 in "Mein alter Freund Fritz", mit Roland Silbernagl 2015 in "Spuren des Bösen - Liebe", mit Bernadette Heerwagen 2014 in "München Mord - Die Hölle bin ich", ebenso wie mit Alexander Held, ausserdem 2015-2018 in "Tannbach"-Staffel 1+2, 2006 in "Mozart - Ich hätte München Ehre gemacht" und 2005 in "Sophie Scholl - Die letzten Tage".

Seite erstellt am 23. Aug. 2017 von EFi ; zuletzt ergänzt am 8.7.18 zurück zum Fernsehen zurück zu
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