Schwarzach 23 und der Schädel des Saatans
... und der Schädel des Satan (AT) / ... und der Schädel des Saatan (AT)

Sendetermin im ZDF: Montag, 30. April 2018, 20:15 Uhr - In der ZDF-Mediathek (bis 28.7.2018)
Einschaltquote: 4,61 Mio Zuschauer = 17,1% Marktanteil. Quellen: AGF/GfK/DAP TV Scope

Vielen Dank für Ihre E-Mail an das ZDF. Ob es eine Fortsetzung der "Schwarzach 23"-Krimis geben wird, steht gegenwärtig noch nicht fest. Sollte sich das ZDF dafür entscheiden, werden die Zuschauer dies rechtzeitig in den eigenen Programmhinweisen und den Programm begleitenden Medien erfahren. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Vergnügen mit unserem Programm.
Mit freundlichen Grüßen, Ihr Zuschauerservice
(3. Mai 2018)

3. Film der ZDF-Krimiserie – der 1. Film: "Schwarzach 23 und die Hand des Todes" ; der 2. Film: "Schwarzach 23 und die Jagd nach dem Mordsfinger"

Besetzung:
Maximilian Brückner - Franz Germinger jr.
Friedrich von Thun - Franz Germinger sr.
Gundi Ellert - Erika Germinger
Marlene Morreis - Anna Germinger
Stella Föringer - Emma Germinger
Jockel Tschiersch - Karl Obermaier
Andreas Giebel - Herbert 'Herbi' Zidinger
David Zimmerschied - Alois Zidinger, sein Sohn
Marion Mitterhammer - Klaudia Bolow-Zidinger, Herbis Ehefrau
Franziska Schlattner - Lucy Fertahler, seine Lebensgefährtin und Klaudias Schwester
Dominique Horwitz - Joon de Ville
Genoveva Mayer - Felicia Do Mefic
Florian Karlheim - Wazlav Wyzyskiwacz
John Friedmann - Didi 'Ken' Baumgartlinger
Stefan Merki - KTU Ludwig
Stab:
Regie: Matthias Tiefenbacher
Drehbuch: Christian Jeltsch
Kamera/DoP: Hanno Lentz
Szenenbild: Maximilian Lange
Maskenbild: Mechthild Schmitt und Martine Flener
Licht: Michael Beitz
Ton: Roman Schwartz
Standfotos: Barbara Bauriedl
Musik: Warner Poland mit Wolfgang Glum - Monobeat
Produktionsfirma: TV60Filmproduktion
Produzenten: Andreas Schneppe und Sven Burgemeister
Redaktion ZDF: Petra Tilger
Drehzeit: 10.7. - 8.8.2017 (22 Drehtage)
Drehorte: München und Umgebung, Niederbayern
Mehr: Crew-United.com


Quelle: Maximilian Brückners offizielle Facebook-Seite, 11.7.17

Marlene Morreis' Video: "Kleiner Vorgeschmack auf den neuen Dreh! Ich nehm euch Ferkel gleich mit nach Hause!!!!!"


"Man hat's nicht leicht!" #Schwarzach #Schweinerei #TV60
Maximilian Brückner auf Instagram, 13.7.17

Komparsen nach dem Dreh in Schäftlarn vorm Klosterbräu Stüberl, 31.7.17
– Heute mittag bei etwa 37°C bei den Dreharbeiten in Finsing am Neuchinger Weg. Maximilian Brückner: Video. Auch einer Kamera wirds mal zu heiss , 1.8.17



Quelle: Maximilian Brückners offizielle Facebook-Seite, 2.8.17 - Und sogar die Wandmalerei im Stall vom Ringo gibt's no oiwei!
Zum 25-jährigen Jubiläum von "Irgendwie und Sowieso" 2011 besuchte ovb den ehemaligen Kuhstall auf dem Hof der Familie Greimel in Hub bei Grüntegernbach, in der Nähe von Schwindegg: Yellow Submarine - Kult im Kuhstall


"Schwarzach 23": ZDF dreht dritten Fall der Krimireihe

Polizist Franz Germinger Junior (Maximilian Brückner, hinten links) und seine Familie (hinten v.l.n.r. Gundi Ellert, Marlene Morreis, Jockel Tschiersch, vorne Stella Föringer und Friedrich von Thun)
Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe "obs/ZDF/Barbara Bauriedl"

Promofotos

Mainz (ots) - Seit wenigen Tagen entsteht in München und Umgebung der dritte Film der ZDF-Krimireihe "Schwarzach 23" mit dem Arbeitstitel "Schwarzach 23 - Und der Schädel des Saatans". Die Polizistenfamilie Germinger, gespielt von Maximilian Brückner, Friedrich von Thun, Marlene Morreis, Gundi Ellert, Stella Föringer und Jockel Tschiersch, ermittelt wieder gemeinsam - mehr oder weniger. Die Krimi-Komödie wird erneut inszeniert von Matthias Tiefenbacher, das Drehbuch stammt wieder von Christian Jeltsch.
Sein dritter Fall führt Hauptkommissar Franz Germinger jr. (Maximilian Brückner) in eine Maisbauern-Familie. Germingers Schwester Anna (Marlene Morreis) entdeckt eine Vogelscheuche, auf der ein menschlicher Schädel prangt. Es ist der Schädel von Herbi Zidinger (Andreas Giebel). Zidinger hatte Gen-Mais in die Region gebracht und war deshalb nicht sehr beliebt. Germinger Senior (Friedrich von Thun), der sich wieder unerlaubt in die Ermittlungen einmischt, hat schon einen Verdacht: Herbis Sohn Alois (David Zimmerschied), der seinem Vater vorwirft, das Geschäft über das Wohl der Umwelt und das der eigenen Familie zu stellen. Auch Herbis Ehefrau Klaudia (Marion Mitterhammer) sowie seine aktuelle Lebensgefährtin Lucy (Franziska Schlattner) haben ein Motiv. Herbis Freund, der Saatgutvertreter Joon de Ville (Dominique Horwitz), unterstützt den Kommissar auf eine unverschämt übergriffige Art und versucht gleichzeitig, mit viel Charme seine alte Liebe Erika Germinger (Gundi Ellert) zurückzugewinnen.
"Schwarzach 23 - Und der Schädel des Saatans" (AT) ist eine ZDF-Auftragsproduktion der TV60 Filmproduktion GmbH (Produzenten: Andreas Schneppe und Sven Burgemeister). Die Redaktion im ZDF hat Petra Tilger. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis 7. August 2017; ein Sendetermin steht noch nicht fest.
Quelle: ZDF-Presseportal, 14.7.17, 15:41 Uhr

TV60 geht mit "Schwarzach 23" in dritte Runde
Der dritte Film aus der ZDF-Krimireihe "Schwarzach 23" mit dem Titel " ... und der Schädel des Saatans" führt die Polizisten-Familie Germinger in landwirtschaftliches Milieu. Streifenpolizistin Anna (Marlene Morreis) entdeckt eine Vogelscheuche mit menschlichem Schädel. Der gehört dem Maisbauern Herbi Zidlinger (Andreas Giebel), der sich durch die Einführung von Gen-Mais in der Region unbeliebt gemacht hat. Kommissar Franz jr. (Maximilian Brückner) wird bei seinen Ermittlungen wieder von seinem pensionierten Senior (Friedrich von Thun) unterstützt oder gestört - je nach Sichtweise.
Den Germinger-Clan komplettieren Gundi Ellert, Stella Föringer und Jockel Tschiersch, in weiteren Rollen wirken David Zimmerschied, Marion Mitterhammer, Franziska Schlattner und Dominique Horwitz mit. Wie bereits bei den Filmen zuvor inszeniert Matthias Tiefenbacher nach dem Drehbuch von Christian Jeltsch.
Produziert werde die "Schwarzach 23"-Krimis von TV60 Film, Andreas Schneppe und Sven Burgemeister sind als Produzenten verantwortlich. Die Redaktion im ZDF hat Petra Tilger. Die Dreharbeiten sind bis zum 7. August angesetzt.
Quelle: Blickpunkt:Film | Produktion, 17.7.17, 16:16 Uhr

Franz Germinger jr. *tanzt* in einem Aquarium: Foto 1 und Foto 2: Kleiner Lapdance gefällig?, 14.8.17



v.l. Franz Germinger sr. (Friedrich von Thun), Anna Germinger (Marlene Morreis), Erika Germinger (Gundi Ellert), Franz Germinger jr. (Maximilian Brückner), Emma Germinger (Stella Föringer) und Karl Obermaier (Jockel Tschiersch)


v.l. Anna Germinger (Marlene Morreis), Alois Zidinger (David Zimmerschied), Franz Germinger jr. (Maximilian Brückner)


v.l. Joon de Ville (Dominique Horwitz), Anna Germinger (Marlene Morreis), Klaudia Zidinger (Marion Mitterhammer), Franz Germinger jr. (Maximilian Brückner)

Fotos: © ZDF/Barbara Bauriedl

Mit schräger Wucht und Genre-ironischen Zwischentönen fiel die Krimi-Reihe „Schwarzach 23“ mit bisher zwei Episoden aus dem Gebrauchskrimi-Kanon des ZDF. Auch „Schwarzach 23 und der Schädel des Saatans“ (TV60Film) wartet mit einem außergewöhnlichen Mords-Szenario auf: Ein Menschenkopf wurde auf eine Vogelscheuche aufgespießt. Allerdings taucht das Schwarzhumorig-Makabre, das ein wenig Coen-Brothers-Like, das sich genauso wie die kriminalistisch-komödiantische Doppelstruktur à la Hitchcock systemisch durch die beiden ersten Filme zog, nun nur noch punktuell auf. Auch in punkto dramaturgische Dichte, Eigen-Sinn der Episodenfiguren und Extravaganz der Handlung gibt es Abstriche. Es sieht so aus, als habe der Sender hier mal wieder auf seine Art „nachgebessert“! Trotzdem ist auch dieser Film ein ZDF-Krimi-Highlight. Was sagt uns das über die Krimikultur im Zweiten?
„Schwarzach 23“ gehört nach wie vor zu den Ausreißern von der ZDF-Norm. Diese hinterfotzige Mischung aus Generationskonflikten & Geschlechterspezifik, aus Alptraumhaftem & Sozialkritik, aus Witz, Ironie und gelegentlich deftiger Mundart gibt es leider – in Reihe – nicht oft im deutschen Fernsehen. Bleibt zu hoffen, dass das Hitchcock-like Wechselspiel von Krimi und Komödie (mehr als ein „Der-unsichtbare-Dritte“-Zitat darf es künftig ruhig wieder sein) und die privaten amourösen Nebenplots von Franz jun. im vierten Film wieder die alte Dichte, Charakterstärke & Extravaganz mit dem enorm hohen Lust-Faktor erreicht und dass sich das ZDF die Saatan-Story nicht zum Vorbild nehmen mag – von wegen: Was die Einschaltquote stört wird weggeschreddert...
4,5 von möglichen 6 Sternen von tittelbach.tv
Vollständige Kritik auf tittelbach.tv, 5.4.18

Wer hat den reichen Genbauern gelyncht?
Dritter Film der „Schwarzach 23“-Reihe. Diesmal steckt der Kopf eines Maisbauern auf einer Vogelscheuche. Die schräge Polizistenfamilie Germinger ermittelt um die Wette.
Das doppelte „a“ im Titel „Schwarzach 23 - Und der Schädel des Saatans“ wirkt so verzwickt wie manche Szene im dritten Film der Reihe, die sich als Mischung aus Krimi und Familienkomödie versteht. Man will es herb: Mal wird ein Finger im Odel gefunden, mal steckt ein Kopf mit blutigem Halsstumpf auf der Vogelscheuche beim Maisfeld am Wegesrand. Was aber keinen aus der schrägen Polizistenfamilie Germinger (Maximilian Brückner nebst anderen Starschauspielern) daran hindert, die bayerische Coolness und den Derbhumor zu verlieren. Man ist schließlich allerlei gewöhnt, was lausige Provinzverbrechen, aber auch Familienzwiste anbelangt. Der Kopf, um das noch zu sagen, gehört zu einem Genmaisbauern, der sich mit Haut und Haar einem Gensamen- und Pestizidkonzern ausgeliefert hat.
Reich geworden ist er dabei, der Herbert Zidinger (Andreas Giebel), den sie alle „Herbi“ nannten, furchtbar reich. Kein Wunder, wenn ihm da welche des Erbes wegen nach dem Leben trachten. Im Bauch einer Geliebten wartet schon ein Kind, und auch sonst kommt mancher als Mörder in Frage.
War's der Sohn, das genaue Gegenteil des Vaters? Der fanatische Ökobauer (David Zimmerschied) hasste den Genmais-verliebten Alten und seine riesigen Maisfelder, die der Gasgewinnung dienten. Irgendwann scheint er sich gar aus Reue über die Mordtat erhängen zu wollen, wird aber dann in letzter Sekunde gerettet. Dabei hatte der Vater, wie der Aufmacher nahelegt, mit einem letzten Anruf doch ausgerechnet dem Sohn mitgeteilt, dass er „alles ändern“ wolle und in aller Deutlichkeit gesagt: „Ich bin Alois, dein Vater, ich will reinen Tisch machen mit allem!“
Ein Vater-Sohn-Drama spielt sich auch in der Polizistenfamilie der Germingers ab, mischt sich doch Franz senior, der pensionierte Polizeibeamte (Friedrich von Thun), immer wieder in die Belange des Juniors (Maximilian Brückner) ein. Dass Franz junior den Vater, der bei seinen Privatermittlungen immer wieder mal einen abgelaufenen Polizeiausweis aus der Tasche zaubert, allerdings lauthals mit einer Anzeige wegen „Amtsanmaßung“ behelligen will, ist dann doch zu viel des Guten. Dazu ist Friedrich von Thun in der Rolle ein viel zu gemütlicher Mensch.
nna, Franzens Schwester (Marlene Morreis), hat dagegen alles im Griff. Sie bringt ihre ganze Erfahrung aus allerlei Fortbildungskursen ein. Auf einen wie den Genmais-Manager Joon (Dominique Horwitz) wäre sie sicher nie hereingefallen. Was für ein dubioser Typ, der - man muss es ihm lassen - allerdings mit seinen Schmeicheleien Frauen wie nichts verführen kann. Mutter Erika (Gundi Ellert) jedenfalls verspricht sich von ihm ein neues Leben und muss am Ende doch traurig mit dem Trolly von dannen ziehen. Der „Traum von Sansibar“ ist geplatzt.
„Der war's!“, hätte der kleine Ballspieler im „Dritten Mann“ bestimmt gesagt, im Anblick des dubiosen Herrn Joon vom Genmais-Konzern, der da so aufdringlich zwischen den Bauernhöfen wandert. Aber Horwitz grinst so cool, er beherrscht seine Casanovarolle so gut, dass man gar nicht glauben mag, er könnte der Mörder sein. Ein Mephistofeles ist er, und, sei's drum, ein Satan mit zwei „a“.
Unterm Strich fehlt es dem dritten „Schwarzach“-Film etwas an Spannung, und letztlich auch an einer wirklich überraschenden Pointe. Immerhin wird der Zuschauer am Vorabend des 1. Mai auf schräge Weise 90 Minuten lang mit der trostlosen Genmais-Monokultur und ihren Folgen konfrontiert. Pädagogisch wertvoll ist das auf jeden Fall.
Quelle: Weser-Kurier, Wilfried Geldner, 20.4.18

Genre-Mix aus Krimi und Komödie:
Am Montag, 30. April 2018, 20.15 Uhr, ist die Polizistenfamilie Germinger zum dritten Mal gemeinsam im Einsatz - mehr oder weniger. Denn offiziell kümmern sich in "Schwarzach 23 - Und der Schädel des Saatans" nur Hauptkommissar Franz Germinger junior (Maximilian Brückner) und seine Schwester, Polizistin Anna Germinger (Marlene Morreis), um den neuen Fall. Doch auch Vater Germinger (Friedrich von Thun), Mutter Erika (Gundi Ellert) und Familienfreund Karl Obermaier (Jockel Tschiersch), allesamt wohnhaft in Schwarzach 23, mischen sich wieder fröhlich in die Ermittlungen ein und sorgen dafür, dass der Haussegen gehörig schief hängt. Regie führte erneut Matthias Tiefenbacher, das Drehbuch stammt wieder von Christian Jeltsch.
Auf einer Vogelscheuche prangt der echte Schädel eines Bauern. Der Tote, Herbi Zidinger, war einer der größten Maisbauern in der Gegend und wenig beliebt. Des Mordes verdächtig ist sein Sohn Alois (David Zimmerschied), der öffentlich gegen das Geschäft des Vaters mit Monokulturen wetterte und ihn für die wirtschaftliche Misere seines eigenen Bio-Hofes verantwortlich macht. Aber auch Eifersucht könnte ein Tatmotiv sein: Herbi war noch mit seiner Ehefrau Klaudia (Marion Mitterhammer) verheiratet, lebte aber auf dem Hof mit deren Schwester Lucy (Franziska Schlattner) zusammen, die ein Kind von ihm erwartet. Und wieso will Saatgutvertreter Joon de Ville (Dominique Horwitz), ein Freund des Opfers, die Polizeiarbeit ständig mit dienlichen Hinweisen unterstützen und gleichzeitig seine alte Liebe Erika Germinger zurückgewinnen?
Quelle: ZDF-Presseportal, 26.4.18, 10:56

"Schwarzach 23" – Ein Kopf im Maisfeld
Was so alles passiert, wenn man den untreuen Freund (John Friedmann) wegen eines fremden Schlüpfers durch die Landschaft jagt, zeigt die neue "Schwarzach 23"-Folge (Montag, 30. April, 20.15 Uhr, ZDF). Krimi trifft Komödie, und Alfred Hitchcock wird auch noch zitiert.
Wie eine skurrile Vogelscheuche steckt der Kopf eines Mannes auf einem Pfahl. Kein schöner Anblick für Polizistin Anna Germinger (Marlene Morreis), die gerade ihren Freund quer durch das Maisfeld gejagt hat. Sie habe einen Tigerprint-Schlüpfer in ihrem gemeinsamen Bett gefunden, und der sei ganz sicher nicht von ihr, beklagt Anna. Der grausige Zufallsfund – also der im Maisfeld – lässt die Beziehungsprobleme aber erst einmal in den Hintergrund rücken. "Schwarzach 23 - Und der Schädel des Saatans" wird zum dritten Fall der chaotischen Polizistenfamilie Germinger aus Hausnummer 23 im bayrischen Schwarzach.
Die Folge beginnt zwar rasant, fällt aber auch schnell wieder ins konventionelle Krimischema zurück. Wie sich herausstellt, heißt der Tote Herbi Zidinger (Andreas Giebel) und war wegen seiner Monokultur-Maisfelder ziemlich unbeliebt. "Kampf dem Saatan" steht auf zahlreichen Protestschildern am Rande seiner Felder. Hauptkommissar Franz Germinger junior (Maximilian Brückner) beginnt zunächst auf dem Hof der Familie Zidinger zu ermitteln, wo ihn ein recht ungewöhnliches Beziehungsgeflecht erwartet: Ehefrau Klaudia (Marion Mitterhammer) genießt das süße Leben auf dem bayrischen Land und hat eine Affäre mit dem vermeintlich polnischen Hofarbeiter (Florian Karlheim). Nebenan wohnt ihre hochschwangere Schwester Lucy (Franziska Schlattner), die mit dem inzwischen toten Zidinger zusammen war. Sohn Alois (David Zimmerschied) lebt von Frau und Kind getrennt und ist auf die Eltern nicht gut zu sprechen.
Motive haben sie alle. Ist Klaudia nur auf das Erbe aus? Weiß der schweigende Pole mehr, als er sagt? Warum spricht Alois auf einem Video Morddrohungen gegen seinen Vater aus? Und was hat der aalglatte Saatgut-Vertreter und „Freund der Familie“, Joon de Ville (Dominique Horwitz), mit all dem zu tun? Er kommt den Ermittlungen nämlich immer wieder zuvor und präsentiert verdächtig wasserdichte Alibis.
So komplex wie die Familienbande der Zidingers sind auch die der Germingers. Junior und Senior (Friedrich von Thun) geraten aneinander, weil der Patriarch auch nach zwei Schwarzach-Folgen nicht aufhören kann, in die Ermittlungen hineinzupfuschen. Mit längst abgelaufenen Polizeiausweisen versucht er seine eigenen Schlüsse zu ziehen. Und Mutter Erika (Gundi Ellert) beginnt ausgerechnet eine Affäre mit Joon de Ville, mit dem sie schon seit ihrer Jugend auswandern wollte.
Bei den ZDF-Zuschauern kamen die ersten beiden Folgen des Krimis gut an. Zwar verlor die zweite Folge von 2016, "Schwarzach 23 - Die Jagd nach dem Mordsfinger", eine Million Zuschauer im Vergleich zum Debütfilm, rechtfertigte mit guten 4,47 Millionen Zuschauern und 14,6 Prozent Marktanteil trotzdem einen dritten Teil.
Auch das Ensemble hat sichtlich Spaß an der Sache. Und an so mancher Stelle blitzt Originalität auf. Eine kleine Hommage an „Der unsichtbare Dritte“ gehört zu den überraschendsten Szenen des Neunzigminüters. Franz junior lässt sich von einer Pestiziddrohne durch ein Maisfeld jagen. Anders als Cary Grant im Hitchcock-Film entkommt Franz den Giften aus dem Flugkörper aber nicht und landet halluzinierend bei seiner Schwester.
Der abermals von Matthias Tiefenbacher inszenierte und Christian Jeltsch geschriebene Fernsehfilm kann sich oft zwischen Ernst und schwarzem Humor nicht entscheiden. Chancen, die Eskapaden seiner Figuren ad absurdum zu führen, nutzt er selten. Filme wie die österreichischen „Brenner“-Krimis mit Josef Hader zeigen wie ein „Genre-Mix aus Krimi und Komödie“ besser gelingen kann. Die schwarzhumorige Pointe am Schluss kommt dann allerdings unerwartet.
Quelle: Neue Presse, Juliane Görsch, 29.4.18, 12:31 Uhr

Schwarzhumorig, absurd und unterhaltsam ist der dritte Fall der Reihe "Schwarzach 23" unter dem Titel "Und der Schädel des Saatans" mit Maximilian Brückner, Friedrich von Thun und Marion Mitterhammer.
Es ist ein Fest für die Filmausstatter! Ein auf einen Pfahl gespießter Kopf, in Alkohol eingelegte Tiere mit Missbildungen und weitere „Spezialitäten“ mussten sie auffahren für den dritten - absurden und sehenswerten - Fall von „Schwarzach 23“. Unter dieser Adresse wohnt Familie Germinger zwar nicht mehr gemeinsam, seit Kommissar Franz Junior (Maximilian Brückner) wegen der Querelen mit seinem Vater Franz Senior (Friedrich von Thun) ausgezogen ist. Aber auch das hält den Ex-Kommissar nicht davon ab, selbst zu ermitteln, als eine Leiche gefunden wird.
Nur besagter Kopf von Herbi Zidinger (Andreas Giebel) taucht zunächst auf. Auf einem Acker, auf einen Pfahl gespießt. Sofort gehen die Verdächtigungen los, denn beliebt war der Alte nicht gerade: Herbi war noch mit Klaudia (Marion Mitterhammer) verheiratet, erwartete aber mit deren Schwester Lucy (Franziska Schlattner) ein Kind. Zudem hat er den Genmais ins Dorf gebracht, was nicht nur seinen Sohn, den Bio-Bauern Alois (David Zimmerschied) aufregte. Und der Saatgutvertreter Joon de Ville (Dominique Horwitz) kocht nebenbei stets sein eigenes Süppchen.
Wie in den bisherigen Fällen geht es hoch und schwarzhumorig her, was nicht nur für die Filmausstatter ein großer Spaß ist.
Wertung: 5 von 6 Sternen
Quelle: Osnabrückner Zeitung, Marie-Luise Braun, 30.4.18, 11:30 Uhr

Im ZDF-Film "Schwarzach 23" geht es einem ungeliebten Maisbauern an den Kragen. Ein durchgeknallter Krimi mit einem Schuss Melancholie.
Auch die neue Geschichte ist wieder Welten von eingängigen Schmunzel-Krimis à la "Wilsberg" entfernt. Als bayerischer Familienwestern ist "Schwarzach 23" mit seinen überdrehten Handlungssprüngen, den verrückten Wendungen und dem bitterbösen Humor so etwas wie die ZDF-Antwort auf die "Eberhofer"-Krimis der ARD.
Fazit: Gelungener Genre-Mix: Der neue Fall ist ein herrlich durchgeknallter, makaberer Krimi mit einem guten Schuss feiner Melancholie.
Vollständige Kritik von Wolfgang Platzeck in Hamburger Abendblatt, 30.4.18

ZDF-Groteske "Schwarzach 23" : Wenn der Sensenmann Ernte hält
Im ZDF läuft heute ein Bayern-Western von schwärzestem Humor: "Schwarzach 23 und der Schädel des Saatans" zeigt einen durchgedrehten Familienclan, dem alle Mittel recht sind.
Vollständige Kritik von Heike Hupertz in Frankfurter Allgemeine, 30.4.18

TV-Event der Woche: "Schwarzach 23 und der Schädel des Saatans"
Dreiecksbeziehungen, Vater-Sohn-Konflikte und ein aufgespießter Kopf: Auch im dritten Fall der Krimikomödie "Schwarzach 23" muss die chaotische Polizistenfamilie Germinger einen Mord aufklären.
Im bayrischen Schwarzach geht es drunter und drüber: Maximilian Brückner hat in seiner Rolle als Hauptkommissar alle Hände voll zu tun, den Mörder eines geköpften Großbauern zu finden und seine Familie davon abzuhalten, sich ständig in seine Ermittlungen einzumischen.
GOKA-Wertung: Auch wenn alles ein wenig konstruiert erscheint, so machen doch die gekonnt überzeichneten Charaktere gute Laune. Während die ersten beiden Folgen dank ihres schwarzen Humores noch ein Lachen auf die Gesichter der Zuschauer zauberten, ist es jetzt eher ein Schmunzeln. Aber das reicht, um sich auch bei dieser Folge zu amüsieren. Nicht bayrisch-behäbig, sondern abgründig kommt der Krimi daher. Jede Figur hat ihren besonderen Moment, einschließlich einem durchtrainiertem nackten Hauptkommissar und einem unerwartetem, überzogenem Ende. Schön schräg und derbe. 4 von 5 möglichen Goldenen Kameras
Vollständige Kritik von Kristina Heuer auf Goldene Kamera, 30.4.18

Seite erstellt am 10. Juli 2017 von EFi ; zuletzt ergänzt am 3.5.2018 zurück
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