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Schwarzach 23 und das mörderische Ich
  (AT) - in Post-Produktion


4. Film der ZDF-Krimiserie

der 1. Film: "Schwarzach 23 und die Hand des Todes" ; – der 2. Film: "Schwarzach 23 und die Jagd nach dem Mordsfinger" ; – der 3. Film: "Schwarzach 23 und der Schädel des Saatans"

Besetzung:
Maximilian Brückner - Franz Germinger jr. / Maxim Adamov
Friedrich von Thun - Franz Germinger sr.
Gundi Ellert - Erika Germinger
Marlene Morreis - Anna Germinger
Stella Föringer - Emma Germinger
Jockel Tschiersch - Karl Obermaier
Wolfgang Fierek - Ferdi Schmotz
Genija Rykova - Liliana Janukova
Stefan Merki - KTU Ludwig
Max von Thun - Germinger Senior jung
Leonard Kunz
Arnd Klawitter
Konstantin Frolov
Klaus Wolf
Serkan Kaya
Natalja Joselewitsch
Theresa Hanich
Ulla Geiger
Stab:
Regie: Matthias Tiefenbacher
Drehbuch: Christian Jeltsch
DoP: Hanno Lentz, Kamera: Carla Muresan
Multikopter: Matthias Gihr
Ton: Roman Schwartz
Casting: Lore Blössl und Patricia Schetting
Kostümbild: Mika Braun
Maskenbild: Mechthild Schmitt
Produzenten: Andreas Schneppe und Sven Burgemeister
Produktionsfirma: TV60Filmproduktion
ZDF-Redakteurin: Petra Tilger
Drehzeit: 26.4. - 29.5.2019
Drehorte: München und Umgebung

Mehr: Crew-United.com

Regisseur Matthias Tiefenbacher auf Instagram vom Set an der Münchner Frauenkirche (3./4.5.19): Friday night! und: Later that night!

Regenbogen über dem Set vor dem Münchner Gefängnis Stadelheim - Marlene Morreis: Stadelheim. Regisseur Matthias Tiefenbacher: Is it an illusion? No, it just happened! - Fotos auf Instagram, 10.5.19


Maximilian Brückner: The beat bam boogie 🤪 #stockanotti #thebeatbamboogie #schwarzach Stockanotti, Marlene Morreis
Setvideo auf Instagram, 10.5.2019. 😝 Wartet bis er die Kapuze runterschiebt! 😝


big_x_cy: Another day on set with awesome cast #schwarzach23 #set #drehtag #cast #peopleareawesome #film #fernsehen #serie #setlife #actors #dreh #onset #maximilianbrückner
Setfoto auf Instagram, 11.5.2019


"Schwarzach 23": ZDF dreht vierten Fall der Krimireihe
Maximilian Brückner in einer Doppelrolle: Seit 29. April 2019 laufen in München und Umgebung die Dreharbeiten zu "Schwarzach 23 - Und das mörderische Ich". Die Polizistenfamilie Germinger, gespielt von Maximilian Brückner, Friedrich von Thun, Marlene Morreis, Gundi Ellert, Stella Föringer und Jockel Tschiersch, erlebt eine Überraschung: Ein Doppelgänger von Franz jr. taucht auf. Den Genre-Mix zwischen Krimi und Komödie inszeniert erneut Matthias Tiefenbacher, das Drehbuch stammt wieder von Christian Jeltsch.


Friedrich von Thun (als Franz Germinger sr.), Stella Föringer (als Emma Germinger), Wolfgang Fierek (als Ferdi Schmotz), Marlene Morreis (als Anna Germinger), Jockel Tschiersch (als Karl Obermaier), Maximilian Brückner (als Franz Germinger jr./Maxim Adamov) holen Gundi Ellert (als Erika Germinger) nach ihrer Entlassung aus der Justizvollzugsanstalt Stadelheim ab. Copyright: ZDF/Laurent Trümper

Die Aufregung um eine Bombe in einem Regionalbus entpuppt sich als falscher Alarm. Doch der Mann, auf dessen Schoß sich der verdächtige Gegenstand befand, ist tot. Hauptkommissar Franz Germinger jr. (Maximilian Brückner) und seine Schwester, Polizistin Anna Germinger (Marlene Morreis), finden heraus, dass dem Mann Insulin gespritzt wurde, obwohl er kein Diabetiker ist. Schon die Auswertung der Bordkamera führt zu einem möglichen Täter, einem Stricher vom Münchener Ostbahnhof. Doch die Frage nach dem Motiv bleibt ebenso unbeantwortet wie die Frage, wer ihn angestiftet haben könnte. Währenddessen wird Mutter Erika Germinger (Gundi Ellert) aus dem Gefängnis entlassen und von der ganzen Familie abgeholt. Bei dem Zusammentreffen bemerkt niemand, dass statt Franz Germinger jr. ein Doppelgänger aufgetaucht ist.
In Episodenrollen spielen Serkan Kaya, Genija Rykova, Leonard Kunz, Arnd Klawitter und Konstantin Frolov, Wolfgang Fierek ist als Gast dabei.
"Schwarzach 23 - Und das mörderische Ich" (Arbeitstitel) ist eine ZDF-Auftragsproduktion der TV60 Filmproduktion GmbH (Produzenten: Andreas Schneppe und Sven Burgemeister). Die verantwortliche ZDF-Redakteurin ist Petra Tilger. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis 28. Mai 2019; ein Sendetermin steht noch nicht fest.
Ansprechpartnerin: Lisa Miller, Telefon: 089–9955-1962; Presse-Desk, Telefon: 06131–70-12108, pressedesk@zdf.de
Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131–70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/schwarzach23, https://twitter.com/ZDFpresse
Mainz, ZDF Presse und Information, 15.5.2019

Ende Mai sind die Produktionsarbeiten abgeschlossen, ein Sendetermin muss noch gefunden werden. Da dürfte es spannend sein, ob das ZDF den Mix aus Krimi und Komödie eher am Samstag oder eher am Montag sieht. Die ersten beiden Folgen liefen samstags (17,9% und 14,6% MA gesamt), die dritte Episode montags (mit guten 17,1%) im April 2018. Quotenmeter, 16.5.19

Dreharbeiten mit Komparsen für eine russische Hochzeit im Ballsaal vom Hotel Bayerischer Hof München für "Schwarzach 23 und das mörderische Ich": Drei Fotos. Weitere drei Fotos.

Filmaufnahmen in Anzing: Am Donnerstag, 16.05., Freitag, 17.05. und Montag, 20.05.2019 werden in der Gutenbergstraße beim Autohaus Schuttenbach und bei der Firma Rank Dreharbeiten zur ZDF-Produktion „Schwarzach 23“ durchgeführt. Die Ausstrahlung des Krimis ist für das Frühjahr 2020 an einem Montag Abend um 20.15 Uhr geplant. Quelle: Anzing.de

Streifzug am Set von "Schwarzach 23" - Auf der Suche nach dem Besonderen
Drei Tage lang ist ein Filmteam in Anzing unterwegs, um dort Szenen für den vierten Fall einer ZDF-Krimireihe zu drehen - das sorgt für Aufregung im kleinen Ort
Einen Blick unter die Motorhaube werfen, hier mal ein bisschen rumschrauben, dort mal ein wenig nachölen, dem Meister über die Schulter lugen, ab und an sogar selbst den Diagnosestecker betätigen, und am Ende des Tages auf jeden Fall mit Kernseife den Schmutz von den Händen schrubben. So oder so ähnlich muss wohl ein Tag im Leben von Max Herrmann aussehen. Der 19-Jährige ist im ersten Ausbildungsjahr Lehrling zum Kfz-Mechatroniker beim Anzinger Autohaus Mirbach. In der Nacht von Freitag auf Samstag aber, da war alles ganz anders. Nicht nur, weil er nachts in der Werkstatt arbeitete, was freilich eine ungewöhnliche Uhrzeit ist. Es war dieselbe Nacht, in der Hermann zum Gangster wurde.
Nun ja, er spielte zumindest einen. Drei Tage lang war ein Filmteam zu Gast im Autohaus im Anzinger Gewerbegebiet, um dort Teile für eine Fernsehproduktion zu drehen. Vergangene Woche Donnerstag- und Freitagnacht sowie am Montag fiel immer wieder die Regieklappe für den vierten Fall der ZDF-Krimireihe "Schwarzach 23", ein "Genre-Mix zwischen Krimi und Komödie", wie es in einer Pressemitteilung heißt.
Eigentlich war Max Hermann, an den ersten beiden Drehtagen da, um eine Art Laufbursche für das Filmteam zu sein: Türen im Autohaus auf- und zusperren, die richtigen Lichtschalter an- und ausknipsen. All so etwas. Irgendwie ergab es sich dann aber, dass er beim Dreh Freitagnacht auf einmal als Komparse vor der Kamera stand: Er spielte einen von mehreren Gangstern. Und - so viel darf verraten werden - dabei handelt es sich um einige der Schlüsselszenen im Film. Die Guten treffen auf die Bösen, krach-krach, bumm-bumm.

Fotos: Peter Hinz-Rosin

Maximilian Brückner (hinter dem Auto) und Marlene Morreis (Fünfte von links) ermitteln zum vierten Mal in der ZDF-Produktion "Schwarzach 23" als das Geschwisterpaar Hauptkommissar Franz Germinger jr. und Polizistin Anna Germinger. Regie führt wie schon bei den drei Fällen davor Matthias Tiefenbacher (rechts).
So etwas heißt das für gewöhnlich. "Und bitte!", ruft Regisseur Matthias Tiefenbacher am Montagmorgen. Das hat er auch bei den drei Schwarzach-Fällen davor oft gerufen, denn schon dort führte er Regie. An diesem Montag ist der 16. Drehtag für den neuen Film, insgesamt sollen es 22 werden. Bildnummern 22 bis 25 stehen auf dem Drehplan. Ein Drehort entspricht einer Bildnummer, zum Beispiel vor dem Autohaus. Drei Setmitarbeiter sind dort gerade dabei einen silbernen Audi hinein in eine Parklücke zu schieben. Die Türen öffnen sich, Hauptkommissar Franz Germinger jr., gespielt von Maximilian Brückner, steigt aus, neben ihm seine Schwester, die Polizistin Anna Germinger, gespielt von Marlene Morreis. Beide werfen Fahrer- und Beifahrertür hinter sich zu und treten vom Auto weg. "Cut!", ruft Tiefenbacher. "Dankeschön, das machen wir nochmal."
Szenenwechsel: Mechatroniker-Azubi Max Hermann steht im Showroom des Autohauses, gegenüber von ihm Mathias Leitner, der zusammen mit Wolfgang Deutinger die Geschäftsführung bildet. Zwischen Hermann und Leitner ist ein dunkelblaues Auto. Es ist eines von denjenigen, denen man ansieht, dass sie teuer sind: Ein niedriger Schlitten, Hermann reicht er nicht einmal bis zur Brust, die Inneneinrichtung ist komplett mit Leder ausgestattet, die Karosserie schnittig - alles ist eben ein bisschen cooler und "wow-mäßiger".
Im Autohaus Mirbach findet man nur solche Fahrzeuge: Ferrari, Morgan, Aston Martin, Jaguar, Lotus, Bentley. Doch der Verkauf von Luxusmodellen an sich ist noch gar nicht das Besondere hier, sondern dass sie allesamt gebraucht sind, die meisten Oldtimer. Der rote Alfa Romeo TZ, Baujahr 1962, ganz hinten in diesem Raum kostet trotzdem zwei Millionen Euro. Kein Wunder, weltweit gibt es ja auch nur acht Stück von diesem Automodell.
So besonders sei der Dreh eigentlich gar nicht gewesen, sagt Max Hermann. Er sei einer von etwa zehn Komparsen gewesen, jeder von ihnen habe genaue Anweisungen bekommen, was zu tun war. "Und es gab Nebel, also hat man uns eh nicht so richtig gesehen", sagt er und lacht.
Gedreht wurde an drei Spots im Autohaus: Im Showroom, in dem Hermann von seinem Intermezzo als Gangster erzählt, auf der Verkaufsfläche vorne und in der Werkstatt dahinter. Die Szenen in der Werkstatt wurden vergangene Woche gedreht, früh abends und nachts. "Anders hätten wir dort ja nicht arbeiten können", sagt Mathias Leitner. So hatten die Mitarbeiter bald nach Drehbeginn Feierabend. Am Montag gibt es keine weiteren Werkstatt-Szenen. Stattdessen dudelt Popmusik aus Lautsprechern, ein paar Autos parken auf Hebebühnen, Mechatroniker laufen mit Werkzeug in den Händen umher, einige beugen sich tief über offene Motorhauben. Wie es in einer Autowerkstatt eben so zugeht - ganz so, als ob hier nie etwas anderes passiert sei. Besonders ist hier jedenfalls nichts.
Mittlerweile ist der Drehort in das Innere des Autohauses gewandert. Ein Setmitarbeiter hält seinen linken Zeigefinger erst vor den geschlossenen Mund, dann zeigt er nach vorne. Dort laufen im Moment Probeaufnahmen für die nächste Szene. Hier, im hinteren Bereich des Verkaufsraums, ist davon kaum etwas zu hören. Nur ein paar leise Stimmfetzen von den Schauspielern wabern herüber. Mehr nicht.
Daniel Bartoschik, Serviceberater im Autohaus, sitzt an seinem Schreibtisch und blickt auf den Computerbildschirm, wenige Meter vor ihm wird geprobt. Freilich ist das spannend, bei einem Filmdreh so mittendrin zu sein, wird er wenig später sagen. Über die Drehs vergangene Woche kann er nichts erzählen, da hatte er recht bald Feierabend. Und seine Arbeit macht sich an diesem Montag nicht von selbst - Filmteam hin oder her.
Ein Anruf bei Anzings Bürgermeister Franz Finauer. Hat er eigentlich mitbekommen, dass seine Gemeinde Schauplatz in einem großen ZDF-Krimi ist? "Ja, na klar!" Die Genehmigung dafür wanderte schließlich über seinen Schreibtisch. Auf dem Dorffest am Sonntag haben ihn ein paar Anzinger angesprochen. In der Nacht auf Samstag hätten sie ein wenig Lärm gehört. Gab es etwa ein Feuerwerk? Nein, einen Filmdreh, habe Finauer dann erklärt. Tatsächlich war es sogar eine der Schlüsselszenen, die da zu hören waren. Krach-krach, bumm-bumm eben. Aufregung unter den Anzingern habe es jedenfalls überhaupt keine gegeben, sagt Finauer.
Ist der Filmdreh einer großen deutschen Fernsehproduktion also gar nicht so besonders für das kleine Anzing? Zumindest die Wahl fiel nicht zufällig auf die Gemeinde. Das erklärt einer der Produzenten, Andreas Schneppe von tv60film. Im Drehbuch sei die Rede von einem Autohaus für gebrauchte Luxus-Oldtimer gewesen. "Davon gibt es nicht viele", sagt er. "Das ist schon etwas besonderes." Eines dieser außergewöhnlichen Autohäuser ist nun einmal in Anzing. Und vielleicht ist Mechatroniker-Azubi Hermann gar kein Komparse, sondern ein versteckter Hauptdarsteller hinter all dem Nebel, der ihn bei dem Dreh seiner Szene einhüllte? Das wäre doch nun wirklich etwas Besonderes.
Von Johanna Feckl, Anzing, Süddeutsche Zeitung, 21. Mai 2019


Quelle: Max von Thun auf Instagram

Regisseur Matthias Tiefenbacher: Drehende - 29. Mai 2019.
Quelle: Maximilian Brückner (mit einer russischen Knasttätowierung am Rücken) auf Instagram, 30.5.19

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