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Hindafing / Welcome to Hindafing  2. Staffel der 12-teiligen Serie á 45 Minuten für den BR

Email von Arte, 9.9.19: „Wir bestätigen Ihnen, dass ARTE die Staffel 1 von "Hindafing" ab dem 24. Oktober 2019 und die 2. Staffel ab dem 7. November ausstrahlen wird.“
Meldung vom Bayerischen Fernsehen (BR): „Die 2. Staffel von "Hindafing" wird ab 26. November 2019 in Doppelfolgen im BR Fernsehen ausgestrahlt und vorab in der BR Mediathek zu sehen sein. Ab Donnerstag, 17. Oktober wird die 1. Staffel wiederholt.“ Quelle
Ausstrahlungstermine - 1. + 2. Staffel

Weltpremiere! "Hindafing" Staffel 2 / Episoden 1 & 2 / DF | Fr 8.11.2019, 20:00 - 22:10 Uhr, Hochschule für Fernsehen und Film, Audimaxx, Bernd-Eichinger-Platz 1, 80333 München – Screening und Q&A mit Cast und Crew. Kostenlose Tickets
Premierenfotos und Berichterstattung

Es wird eine 2. Staffel von "Hindafing" geben!
'S gäd weida: Die Münchner Produktionsfirma NeueSuper arbeitet mit dem BR an der zweiten Staffel der preisgekrönten satirischen Drama-Serie Hindafing. In 6x45 Minuten werden die Zuschauer erleben, was aus Alfons Zischl geworden ist. Regie führt wieder Boris Kunz, der auch das Drehbuch gemeinsam mit Niklas Hoffmann und Rafael Parente geschrieben hat. Gedreht wird ausschließlich in Bayern mit dem bekannten Cast.
Produktionsförderung Fernsehfilm: "Hindafing" - Staffel 2 : EUR 685.000
Produktion: NeueSuper GmbH, München. Sender: BR
Drehbuch: Niklas Hoffmann, Boris Kunz, Rafael Parente. Regie: Boris Kunz
Drama. Nach seinem Rücktritt als Bürgermeister von Hindafing wird Alfons Zischl überraschend Landtagsabgeordneter in München. Sein Vorgänger ist über einen Skandal gestolpert und Zischl soll vor der nächsten Landtagswahl retten, was zu retten ist. Doch als er auf der Suche nach Wählerstimmen durch ein Missverständnis einem von der Pleite bedrohten, dubiosen Rüstungsunternehmen seine Unterstützung zusichert, findet er sich schnell in einem politischen Fiasko wieder. Beim Versuch aus der Sache unbeschadet wieder rauszukommen, rutscht Zischl immer tiefer hinein. Und all das, während seine Frau Marie hochschwanger ist: Alfons Zischl wird Vater eines Sohnes...
Quelle: FFF Bayern – Vergabeentscheidung vom 10.10.2018


Langtrailer zur 2. Staffel "Hindafing" im BR

2. Langtrailer zur 2. Staffel "Hindafing" von NeueSuper

Besetzung:
Maximilian Brückner - Alfons Zischl, ehemals Hindafinger Bürgermeister - jetzt Landtagsabgeordneter
Katrin Röver - Marie Zischl, seine Ehefrau
Anne Schäfer - Diana Knaacke-Weibling
Andreas Giebel - Sepp Goldhammer, Großmetzger
Petra Berndt - Gabi Goldhammer, seine Ehefrau
Roland Schreglmann - Moritz Goldhammer, deren Sohn
Heinz Josef Braun - Karli Spitz, jetzt Hindafinger Bürgermeister
Johanna Bittenbinder - Angie, Zischls Sekräterin
Christian Lex - Michael Schrüll
Christian Heiner Wolf - Pater Benedikt
Michael Kranz - Pfarrer Johannes Krauss
Ursula Maria Burkhart - Ministerpräsidentin Barbara Obereder
Wilfried Hochholdinger - Dr. Schneider, Inhaber der Rüstungsfirma Röderich & Schneider
Jürgen Tonkel - Bertram Wöhler, Journalist
Joel Sansi - Amadou
Christian Hoening - Fraktionsvorsitzender Bauer
Johann Schuler - Polizeichef
Ercan Karacayli - Erol Yildirim, Polizist
Gitta Schweighöfer - Heidi Knopke, Maries Mutter
Philipp Moog - Oberst Kurz
Malene Becker - Soldatin Kim Jahn
Steffen Recks - Soldat Beierle
Aziz Capkurt - Mahmoud
Sebastian Winkler - Securitymann
Wulf Schmid Noerr - Papst
u.v.a.
Stab:
Drehbuch: Niklas Hoffmann, Rafael Parente und Boris Kunz
Regie: Boris Kunz
Casting: Daniela Tolkien
Maskenbild: Kurosch Akhavan und Agnes Ellert
SFX Maskenbild: Schwerthelm Ziehfreund
Szenenbild: Markus Dicklhuber
Kostümbild: Tina Keimel-Sorge
DoP: Tim Kuhn
Licht: Willy Kremper
Ton: Rainer Butschal
Schnitt: Katja Beck
Musik: David Reichelt ; Titelmusik: Daniel Vogelmann und Jakob Klotz
Produktionsfirma: NeueSuper GmbH & Co. KG, München, in Koproduktion mit BR, in Zusammenarbeit mit ARTE
Produzent: Rafael Parente. Producerin: Magdalena Steffenhagen
Redaktion BR: Elmar Jaeger, Arte: Uta Cappel
Förderung: FilmFernsehFonds Bayern (685.000,-€)
Drehorte: München und Umgebung, Olching, Allach, Rom (Italien)
Drehzeit: 19.2. - 30.4. 2019


Mehr bei Crew-United.com

Nach seinem Rücktritt als Bürgermeister von Hindafing wird Alfons Zischl (Maximilian Brückner) überraschend zum Landtagsabgeordneten in München berufen. Sein Vorgänger ist über einen Skandal gestolpert und Zischl soll vor der nächsten Landtagswahl retten, was zu retten ist. Doch das Leben als Abgeordneter ist härter als gedacht. Statt Ruhm und rotem Teppich in der Landeshauptstadt erwarten Zischl mühsame Fleißarbeit und lähmender Fraktionszwang im provinziellen Stimmkreis. Als er auf der Suche nach Wählerstimmen durch ein Missverständnis einem von der Pleite bedrohten, dubiosen Rüstungsunternehmen seine Unterstützung zusichert, findet er sich schnell in einem politischen Fiasko wieder. Beim Versuch aus der Sache unbeschadet wieder rauszukommen, rutscht Zischl immer tiefer hinein. Doch Zischl macht das, was er am besten kann: Er laviert in der Pampa herum, dreht an vielen Rädern und redet sich um Kopf und Kragen.
Quelle: Presseheft Die BR Filmhighlights 2019

Die TV-Premiere der sechs neuen Folgen wird bei ARTE stattfinden. Die ersten drei Episoden sind am Donnerstag, 7. November ab 20:15 Uhr am Stück zu sehen. Das zweite Dreierpack folgt eine Woche später, am 14. November. Schon ab dem 31. Oktober (bis 20. November 2019) liegen die neuen Folgen in der ARTE Mediathek bereit.
Sendetermine im BR: Ab dem 26. November 2019 dienstags um 20:15 Uhr in Doppelfolgen, zusätzlich ab dem 28. November 2019 donnerstags um 22:45 Uhr wöchentlich eine Folge.
In der BR Mediathek vom 19. November 2019 – 16. Januar 2020
Do 7.11. um 20:15 Uhr, Folge 1: Hidden Champion - ARTE / Di 26.11. um 20:15 Uhr - BR
Do 7.11. um 21:05 Uhr, Folge 2: Der Mann der Stunde - ARTE / Di 26.11. um 21:05 Uhr - BR
Do 7.11. um 22:00 Uhr, Folge 3: Taktisches Versagen - ARTE / Di 3.12. um 20:15 Uhr - BR
Do 14.11. um 20:15 Uhr, Folge 4: Von ganz oben - ARTE / Di 3.12. um 21:05 Uhr - BR
Do 14.11. um 21:05 Uhr, Folge 5: Exportweltmeister - ARTE / Di 10.12. um 20:15 Uhr - BR
Do 14.11. um 22:00 Uhr, Folge 6: Inneres und Sicherheit - ARTE / Di 10.12. um 21:05 Uhr - BR

Fotos vom BR Filmbrunch am 25.1. und vom FFF Bayern Lunch am 30.1.2019

Drehbeginn am 19. Februar 2019

Maximilian Brückner: "My home is a castle. Zischl is back!!! #hindafing @neuesuper #blablabla" Quelle: Instagram

NeueSuper: "„Die F**** hat doch nur Glück!“ - mit diesen herrlichen ersten Worten läuten wir den Drehstart der 2. Staffel HINDAFING ein!" Quelle: Instagram

2. Drehtag 20.2.2019, Setbesuch des FilmFernsehfonds Bayern im Funkhaus des BR (als Landtag). Mehr Fotos

v.l. Christian Hoening (Bauer), Proudzent Rafael Parente, Christian Lex (Schüll), Anne Schäfer (Diana), Drehbuchautor Niklas Hoffmann, Gabriele Pfennigsdorf vom FFF Bayern, BR-Redakteur Elmar Jaeger, DoP Tim Kuhn, Producerin Magdalena Steffenhagen und vorne sitzend Regisseur Boris Kunz, daneben Maximilian Brückner als Alfons Zischl

v.l. Produzent Rafael Parente, Anne Schäfer, Drehbuchautor Niklas Hoffmann, Gabriele Pfennigsdorf vom FFF Bayern, BR-Redakteur Elmar Jaeger, Producerin Magdalena Steffenhagen und vorne sitzend Regisseur Boris Kunz und daneben mit Mützerl Maximilian Brückner

 
"Am Set von Hindafing (2. Staffel) - gedreht wird heute bei uns "daheim", im Funkhaus des BR": Video Maximilian Brückner: "Sometimes it’s really beautiful to stick your finger into your nose!" Quelle: Instagram


v.l. Christian Hoening (Bauer), Christian Lex (Schüll), Proudzent Rafael Parente, Anne Schäfer (Diana), Drehbuchautor Niklas Hoffmann, Gabriele Pfennigsdorf vom FFF Bayern, BR-Redakteur Elmar Jaeger, Producerin Magdalena Steffenhagen, DoP Tim Kuhn und vorne sitzend Regisseur Boris Kunz, daneben Maximilian Brückner mit Gummifinger und Mützerl als Alfons Zischl. Foto © NEUESUPER / Arvid Uhlig

Serienerfolg "Hindafing" geht weiter: Nach dem großen Erfolg der ersten Staffel stehen Maximilian Brückner, Katrin Röver, Andreas Giebel, Petra Berndt, Heinz Josef Braun und viele andere seit dieser Woche für die 2. Staffel vor der Kamera von Tim Kuhn. Nach den Drehbüchern von Niklas Hoffmann, Rafael Parente und Boris Kunz, der auch Regie führt, ist wieder Maximilian Brückner in der Rolle des Alfons Zischl zu sehen, der sich in sechs neuen Folgen als Landtagsabgeordneter in München durchschlagen muss. Gedreht wird an verschiedenen Orten in München und Umgebung. Die Ausstrahlung ist für Herbst 2019 im BR Fernsehen geplant.
Nach seinem Rücktritt als Bürgermeister von Hindafing wird Alfons Zischl (Maximilian Brückner) überraschend Landtagsabgeordneter in München. Sein Vorgänger ist über einen Skandal gestolpert, und Zischl soll vor der nächsten Landtagswahl retten, was zu retten ist. Doch das Leben als Abgeordneter ist härter als gedacht. Statt Ruhm und rotem Teppich in der Landeshauptstadt erwarten Zischl lähmender Fraktionszwang und mühsame Fleißarbeit im provinziellen Stimmkreis. Als er auf der Jagd nach Wählerstimmen durch ein Missverständnis einem von der Pleite bedrohten, dubiosen Rüstungsunternehmen seine Unterstützung zusichert, findet er sich schnell in einem politischen Fiasko wieder. Beim Versuch aus der Sache unbeschadet wieder rauszukommen, rutscht Zischl immer tiefer hinein. Doch Zischl macht das, was er am besten kann: Er laviert in der Provinz herum, dreht an vielen Rädern und redet sich um Kopf und Kragen. Und all das, während seine Frau Marie hochschwanger ist: Alfons Zischl wird Vater eines Sohnes ...
Neben dem Hauptcast spielen in weiteren Rollen Johanna Bittenbinder, Gitta Schweighöfer, Michael Kranz, Jürgen Tonkel, Philipp Moog, Roland Schreglmann, Wilfried Hochholdinger, Anne Schäfer, Christian Hoening, Christian Lex, Jockel Tschiersch, Ercan Karacayli, Hans Schuler, Sebastian Winkler u.v.a.
Gedreht wird die 2. Staffel "Hindafing" noch bis Mitte April 2019 in München und Umgebung. Die Ausstrahlung ist für Herbst 2019 in ARTE und im BR Fernsehen geplant.
Die 1. Staffel "Hindafing" war ein großer Erfolg im BR Fernsehen, speziell bei den jüngeren Zuschauern. Die "beste deutsche Serie" ("Die Welt") war schon vor der Ausstrahlung im BR Fernsehen in der ARD- und BR-Mediathek verfügbar und wurde rund 400.000 Mal abgerufen. Die 6 Folgen wurden nach ihrer Erstausstrahlung im BR Fernsehen auch im Ersten gezeigt und sind demnächst bei ARTE zu sehen. Der BR ist mit dieser horizontal angelegten schwarzhumorigen Serie neue Wege gegangen, was auch das überregionale Feuilleton in seinen Besprechungen besonders hervorhob. "Hindafing" wurde für den Deutschen Fernsehpreis 2018 nominiert und mit der renommierten österreichischen ROMY ausgezeichnet; Maximilian Brückner erhielt für seine Rolle als Bürgermeister Alfons Zischl den Bayerischen Fernsehpreis 2018 als bester Hauptdarsteller.
"Hindafing" ist eine Produktion der NEUESUPER GmbH (Produzenten: Simon Amberger, Korbinian Dufter, Rafael Parente) in Koproduktion mit dem BR (Redaktion: Elmar Jaeger, Serie) in Zusammenarbeit mit ARTE (Redaktion: Uta Cappel) gefördert vom FFF Bayern. Pressekontakt: anna.martin(at).de
Quelle: BR-Fernsehen Pressemitteilung, und Setberichte von DWDL, Quotenmeter, TV-Wunschliste, Spot-on-News, 22.2.2019

v.l. Christian Hoening (Bauer), Anne Schäfer (Diana), Drehbuchautor Niklas Hoffmann, Regisseur Boris Kunz, Proudzent Rafael Parente, Christian Lex (Schüll), und vorne sitzend Maximilian Brückner mit Gummifinger und Mützerl als Alfons Zischl.
Foto © BR /Arvid Uhlig

Neubau für Hindafing
Verglaste Container vorm Olchinger Rathaus sind Kulisse für die TV-Serie - Dass es im Olchinger Rathaus eng zugeht, ist kein Geheimnis. Um einen Erweiterungsbau handelt es sich bei den verglasten Containern, die plötzlich auf dem Vorplatz aufgetaucht sind, trotzdem nicht. Sie sind Teil der Kulisse für die zweite Staffel der BR-Produktion Hindafing, die preisgekrönte Serie um den privat hoch verschuldeten und korrumpierbaren Bürgermeister Alois Zischl (Maximilian Brückner), der sich immer tiefer in ein Netz aus Intrigen verstrickt. Schon für die erste Staffel diente der charakteristische Betonbau als Drehort. In der Fortsetzung wird Alois Zischl Landrat. Vom Büro der fiktiven Kreisbehörde aus, den Containern, wird er auf seine alte Wirkungsstätte, das "Hindafinger" Rathaus schauen können.
Quelle: Süddeutsche Zeitung, 12.3.2019. Foto: Carmen Voxbrunner


Video von Maximilian Brückner in der Maske: "A short break" mit *Happy Pills*

Video von Maximilian Brückner in der Maske: "A cry baby"

Maximilian Brückner auf Instagram: "Ego te absolvo. @neuesuper #hindafing #blablabla"
kaledmusik: "Der Alfons schaut aber fit aus ????"
Maximilian Brückner: " 2 Stunden vorher gepumpt"


Maximilian Brückner auf Instagram: "Being ignored is part of my life. #hindafing"

Katrin Röver (r.) auf Instagram: "#hindafing2 am drehen! ?? #maximilianbrückner #gittaschweighöfer"


"Nah an Bayern, näher am Bürger, Zischl" - Olching. Instagram

"Alfons Zischl - Einer von hier"
Video von Maximilian Brückner auf Instagram: "I made it!"

"Call me Braveheart!" NEUESUPER #hindafing #blablabla.
Maximilian Brückner (in blau und mit Mütze) auf Instagram

Als Bürgermeister von Hindafing ist Alfons Zischl, alias Maximilian Brückner, gescheitert. Aber als Held der BR-Serie Hindafing feiert er Erfolge. Jetzt kommt die zweite Staffel. Dabei trifft der Hauptdarsteller auf BAYERN 3-Frühaufdreher Sebastian Winkler bei einer Jagdeinladung der - leider nur fiktiven - bayerischen Ministerpräsidentin. Sendetermin voraussichtlich Herbst 2019.

Video von Maximilian Brückner auf Instagram: "Zischl is back, back again!"

BR Fernsehen: Mit der Nase sieht man besser ??
BAYERN 3-Frühaufdreher Sebastian Winkler durfte mit dem großartigen Maximilian Brückner in der neuen Staffel von Hindafing drehen: Clip.

Drehbericht aus Hindafing - Breaking Bad in Bayern ... again
4 Min.-Video aus der BR-Abendschau am 2.4.2019, 18 Uhr
Online bis 1.4.2020


"Vips in the City" traf Maximiilian Brückner in München zum Interview über die 2. Staffel von "Hindafing" und seine Rolle als Alfons Zischl: Video

Video von Maximilian Brückner auf Instagram: "The Beast" #hindafing #neuesuper #blablabla


Video von Maximilian Brückner auf Instagram: ROMA meets Hindafing!!!
Alfons Zischl will wohl eigentlich zum Papast und macht derweil die Piazza Navona in Rom unsicher ?? Oder wie Maxi dazu meint: ...zum Drehen die Hölle!!!
Nach dem Dreh - Abendessen in Rom am 8. April 2019
  
Katrin Röver auf Instagram (Fotos in groß): #hindafing2 #rom #boriskunz - fisch #katrinroever - spaghetti #maximilianbrueckner - aqua #timkuhn - laptop, the crew and the #photobomb - kellner #neuesuper


Jürgen Tonkel auf Facebook: Sehr gute Laune bei den Dreharbeiten zu Hindafing mit den Kollegen Maxi Brückner und Wilfried Hochholdinger!!, 18.4.19



Die 2. Staffel von "Hindafing" hat Drehende. Und das könnte Maxis letzte Klappe sein!
Maximilian Brückner auf Instagram: "I love my car" #Hindafing #NEUESUPER #blablabla, 25.4.19




Maximilian Brückner auf Instagram: "All good things come to an end." #blablabla, 29.4.19


Maximilian Brückner auf Instagram: "Always make yourself comfortable #hindafing #blablabla - Hab grad das Foto gefunden", 17.5.19


"Hindafing" - 2. Staffel: Sechs Fragen an Maximilian Brückner zur Fortsetzung


Quelle: BR Pressemitteilung, 1.10.2019. Foto: BR/NeueSuper/Arvid Uhlig
Was begeistert Sie persönlich an der Serie "Hindafing"? Was macht für Sie die Rolle von Alfons Zischl als korrupten und intriganten Bürgermeister so interessant?
MB: Ein gewisser Grad an Anarchie Szenen soweit zu treiben, dass sie wirklich weh tun, ohne sie weich zu spülen.
Wie würden Sie die Veränderung von Alfons Zischl von Staffel 1 zu Staffel 2 beschreiben?
MB: Die Staffel 2 hat einen ganz klaren Bogen und ist damit runder und stimmiger ohne an Härte zu verlieren. Mir war ganz wichtig, dass es am Schluss richtig weh tut und der Kreis sich schließt.
"Hindafing" ist eine bayrische Serie und auch in Bayern produziert. Warum denken Sie, ist "Hindafing" nicht nur für Bayern interessant?
MB: Das Bayerische ist ja nur eine Färbung, der Plot könnte überall spielen. Betrogen wird überall auf der Welt und in der Politik am meisten. Was man heute an den Klima-nicht-Beschluss unserer Regierung sieht.
Sie sind selbst in Bayern aufgewachsen. Haben Sie dort eventuell ähnliche Erfahrungen mit dem Leben in einem kleinen Dorf wie "Hindafing" gemacht? Zum Beispiel mit dieser speziellen Gemeinschaft, die ein Dorf verbindet?
MB: Hindafing hat eigentlich in der 2. Staffel keine Bedeutung bzw. eine sehr untergeordnete Rolle. Zischl wohnt in München und arbeitet im Landtag.
Sie wurden 2008 selbst bei den Kommunalwahlen in Ihrer Heimatgemeinde in den Gemeinderat gewählt. Hat Sie dieses Ereignis bei der Entscheidung, die Rolle von Alfons Zischl anzunehmen beeinflusst?
MB: Nein.
"Hindafing" greift aktuelle Probleme, wie zum Beispiel die Flüchtlingspolitik oder die Energiewende auf. Wie ist Ihrer Meinung nach, der Umgang in der Serie mit diesen Themen gelungen?
MB: Offensichtlich nicht gut genug, wenn man den Umgang mit den jeweiligen Themen heute betrachtet. Auch wenn wir in unserer Serie weit gehen, reicht es oft nicht die politische Realität einzuholen.

Während sich die 1. Staffel der satirischen Dramaserie "Hindafing" rund um den Aufstieg und Fall des Provinzbürgermeisters Alfons Zischl (Maximilian Brückner) drehte, befördert die 2. Staffel Zischl in den Bayerischen Landtag. Sein Vorgänger ist über einen Skandal gestolpert und Zischl soll vor der Landtagswahl retten, was zu retten ist.

"Hindafing" - Inhalt - 2. Staffel
Nach seinem Rücktritt als Bürgermeister von Hindafing ist Alfons Zischl überraschend Landtagsabgeordneter in München geworden. Sein Vorgänger ist über einen Skandal gestolpert, und Zischl soll vor der nächsten Landtagswahl retten, was zu retten ist. Doch das Leben als Abgeordneter ist härter als gedacht. Statt Ruhm und rotem Teppich erwarten Zischl in der Landeshauptstadt lähmender Fraktionszwang und mühsame Fleißarbeit in seinem provinziellen Wahlkreis. Doch als er auf Drängen des Fraktionsvorsitzenden einem von der Pleite bedrohten, dubiosen Rüstungsbetrieb seine Unterstützung zusichert, findet er sich schnell in einem politischen Fiasko wieder. Beim Versuch aus der Sache unbeschadet wieder rauszukommen, rutscht Zischl immer tiefer hinein. Und all das, während seine Frau Marie hochschwanger ist: Alfons Zischl wird Vater eines Sohnes ...

So wirklich ernst nimmt Zischl in der Landespolitik aber niemand, bezahlbare Wohnungen in München sind Mangelware, und selbst sein Arbeitsplatz ist nahezu unverändert geblieben: Zwei Tage die Woche sitzt Zischl mit seiner Sekretärin Angie (Johanna Bittenbinder) in seinem Wahlkreisbüro, einem Container neben dem Hindafinger Rathaus, in dem jetzt sein alter Rivale Karli Spitz (Heinz-Josef Braun) das Bürgermeisteramt bekleidet.

Karli Spitz (Heinz Josef Braun) zeigt Alfons Zischl (Maximilian Brückner) die Pläne für seinen Hindafinger Bahnhof. Bild: © NEUESUPER / Arvid Uhlig
Und natürlich dauert es nicht lange, bis Zischl sich wieder in einem Geflecht aus Versprechungen verstrickt, denn praktisch jeder will etwas von ihm: Sein alter Spezl Sepp Goldhammer (Andreas Giebel) will neue Schlachthöfe bauen und ein Naturschutzgebiet zu Bauland umwandeln, der Fraktionsvorsitzende Bauer will, dass Zischl dem maroden Rüstungsbetrieb Röderich & Schneider zu neuem Aufschwung verhilft, und Karli Spitz will, dass Hindafing endlich einen Bahnhof bekommt und an den Regionalverkehr angeschlossen wird.

Fraktionsvorsitzender Bauer (Christian Hoening) erklärt Alfons Zischl (Maximilian Brückner) die Prioritäten der Partei. Bild: © NEUESUPER / Arvid Uhlig

Dr. Schneider (Wilfried Hochholdinger) begrüßt den Landtagsabgeordneten Alfons Zischl (Maximilian Brückner) bei der Betriebsversammlung seiner Firma. Bild: © NEUESUPER / Arvid Uhlig
Doch die Unterstützung des Rüstungsbetriebs erweist sich für Zischl als tickende Zeitbombe, und als er Sepp Goldhammer dazu bringt, in die marode Firma zu investieren, beginnt für Zischl eine desaströse Abwärtsspirale, in deren Verlauf er sich mit alten Widersachern, ukrainischen Separatisten, Reichsbürgern und sogar den letzten Überresten der RAF herumschlagen muss.

Unterdessen geht auch Zischls Privatleben den Bach hinunter, denn seine schwangere Frau Marie (Katrin Röver) wird durch Zischls neues Arbeitspensum nicht nur massiv vernachlässigt, sondern bildet neuerdings auch eine unheilige Allianz mit ihrer verschollen geglaubten Mutter Heidi (Gitta Schweighöfer), die ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt und Zischl mit ganz neuen Problemen konfrontiert.

Die schwangere Marie Zischl (Katrin Röver) und ihr Mutter Heidi Knopke (Gitta Schweighöfer). Bild: © NEUESUPER / Arvid Uhlig

Im Krankenhaus liest Alfons Zischl (Maximilian Brückner) von dem Skandal in der Waffenfirma. Bild: © NEUESUPER / Arvid Uhlig
Und in all dem Chaos rückt die Geburt von Zischls erstem Sohn immer näher. Doch auch hier tun sich unerwartet düstere Geheimnisse auf, und Zischl wird schließlich von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt ...
Auch bei den Goldhammers läuft es alles andere als rund. Gabi (Petra Berndt) macht Sepp seine patriarchale Machtposition streitig, und die Rückkehr ihres verlorenen Sohnes Moritz (Roland Schreglmann) bringt nicht den lang ersehnten Familienfrieden, sondern stürzt die Schlachterfamilie endgültig ins Chaos.

Alfons Zischl (Maximilian Brückner) inzwischen mit Perücke nach der Chemotherapie wegen seines vorgetäuschten Prostatakrebs und Sepp Goldhammer (Andreas Giebel). Bild: © NEUESUPER / Arvid Uhlig

Fraktionsvorsitzender Bauer (Christian Hoening) und Michael Schrüll (Christian Lex) präsentieren Alfons Zischl (Maximilian Brückner) die neue Linie der Partei. Bild: © NEUESUPER / Arvid Uhlig
"Hindafing" Staffel 2 legt noch eins drauf und setzt sich dabei erneut satirisch überhöht und zugespitzt mit aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen auseinander, zu denen Alle einen Bezug finden. Und das in altgewohnter Manier mit einem bitterbösen Blick auf die Provinz Bayerns, ihre Bürger und ihre Landeshauptstadt. Quelle - BR


"Welcome to Hindafing" - Season 2
After resigning as mayor of the provincial village of Hindafing and despite his penchant for flops, failures and a string of bad luck, Alfons Zischl almost accidentally ends up becoming a representative in the Bavarian State Parliament in Munich. Yet even in this official position he quickly finds himself knee-deep in further political and personal fiascos...
Of course he must keep his nose to the grindstone for his provincial constituency, and of course it doesn’t take long before Zischl ends up entangling himself in a web of promises he cannot keep. Practically everybody wants a piece of him: His old buddy Sepp Goldhammer wants to build new slaughterhouses on a nature preserve and needs the local zoning changed; the party leader in parliament, Mr.Bauer, is asking Zischl to help get a derelict armaments factory back up and running; furthermore, Hindafing is also supposed to finally be getting a railway station and be connected to the regional transportation network. But Zischl’s support for the armaments factory becomes a ticking time bomb for him – after talking Sepp Goldhammer into investing in the ailing firm, one disaster follows the next, and this downward spiral leads him back to face old adversaries, Ukrainian separatists, “Imperial citizens” who question the legitimacy of the German government, and even some of the last dregs of the Baader-Meinhoff Gang.
And if that weren’t enough, Zischl’s personal life has also taken a turn for the worst. His pregnant wife, Marie, feels neglected due to his even heavier workload and has formed an unholy alliance with her long-lost mother, who carries a dark secret. Amidst this chaos, the birth of Zischl’s first son is rapidly approaching, but even here unexpected dark secrets come to the fore before Zischl past finally catches up to him ...
A complex, Fargo-style look at the dark underbelly of our modern Western society: Character-driven, darkly comic and unexpectedly moving. The second season continues its pointed, satiric look at modern political and social issues that everyone can relate to.
Source: Global Screen
Ausstrahlungstermine 2019/20 – 1. + 2. Staffel

Arte France: „Hindafing“ - Un village bavarois un peu différent Cette série satirique bavaroise met en scène un maire parvenu, cumulant des problèmes de drogue et une poisse monumentale, qui entraîne un village entier dans ses propres magouilles. „Hindafing“ brosse avec un humour grinçant le portrait d’un microcosme provincial où s’entremêlent les excès de notre époque.
Saison 1 et 2 en français dans l'Arte médiathèque: Saison 1 (au 6/11/19) ; Saison 2 (au 20/11/19)

"Hindafing" - Staffel 2: Fangschuss auf die Ministerpräsidentin
In sechs neuen Folgen der BR-Serie glänzt Maximilian Brückner erneut als skrupelloser Provinzpolitiker Alfons Zischl, der es nun durch einen Zufall sogar in den Bayerischen Landtag geschafft hat. [...] Daran, dass Zischl ein schrankenloser Machtmensch ist, hatte man schon in der ersten Staffel der Serie gewöhnt. Die unter anderem mit dem Romy-Preis ausgezeichnete Produktion hatte sich - vor allem durch ihre Nutzung in der BR-Mediathek, wo sich sogenanntes Binge-Watching anbietet - schnell zum Kult-Gegenstand gemauert. „Hindafing“, befanden auch die Kritiker, kann es durchaus mit den US-Vorbildern und deren stets vielschichtig changierenden Helden aufnehmen. Ehrensache, dass die Macher (Drehbuch: Niklas Hoffmann, Rafael Parente, Boris Kunz) nicht nur den Hauptdarsteller Maximilian Brückner, der für seine schonungslose Darstellung eines Koks-süchtigen Widerlings 2018 den Bayerischen Fernsehpreis erhielt, auch in den neuen Folgen wieder schillernd glänzen lassen.
Vollständiger Artikel von Rupert Sommer im Weser-Kurier, 11.10.19

Pressetermin von Maximilian Brückner für "Hindafing 2" im Hotel Savoy in Berlin, Suite 511 'Henry Miller' am 16.10.2019

soehnleinbspricht: Bei #henrymiller den „Maxi“ treffen! #maximilianbrückner #hindafing #hindafing2 #interview #bayerischerrundfunk #netflix #tv #serie #neuestaffel
Fotos von und mit Stefan Kuhlmann auf Instagram


Sau cool war’s anscheinend gestern auf der Premiere der 2. Staffel von Hindafing! Laura (Auszubildende Kauffrau für audiovisuelle Medien) hat sogar noch Maximilian Brückner getroffen.
Quelle: BR-Auszubildende auf Instagram, 23.10.19

Video mit Interviews mit Maximilian Brückner, Katrin Röver und Petra Berndt von der Premiere von "Hindafing 2" im Münchner Funkhaus am 22. Oktober 2019.
Gute Geschichten in Serie - das ist Hindafing auch in der zweiten Staffel. Und in der dreht sich natürlich auch wieder alles um den Ex-Bürgermeister Zischl und seine großen politischen Ambitionen, die ihn in den Landtag bringen und in die Stadt. Video (4 Min.)

Hindafing : Weiss-blauer Wahnsinn – Exzesse, Manipulation und Missverständnisse
Auch in der zweiten „Hindafing“-Staffel sorgt Alfons Zischl (Maximilian Brückner) für Chaos – dieses Mal im Bayerischen Landtag.
Maximilian Brückner: "Die hohen Erwartungen an eine Fortsetzung haben nicht nur die Zuschauer, sondern auch wir Schauspieler." Und er fügt hinzu: "Mir gefällt die zweite Staffel sogar noch besser. Wir trauen uns mehr, weil wir wissen, wohin wir wollen." [...] "Satire ist natürlich immer Überzeichnung", so Brückner. "Wenn man heute Politiker weltweit anschaut, weiß ich langsam aber nicht mehr, was man da noch überzeichnen kann. Noch ist „Hindafing“ Satire - wir werden sehen, wie lange noch."
Den Drehbuchautoren Boris Kunz, Rafael Parente und Niklas Hoffmann ist es gelungen, auch die Fortsetzung nicht als bayerische Gaudi daherkommen zu lassen, sondern sie offenbaren, auf abstruse und entlarvende Weise, menschliche Abgründe. Für Brückner Voraussetzung, die Hauptrolle anzunehmen: "Wäre diese Tragik nicht abgebildet, wäre „Hindafing“ keine Satire, sondern Klamauk. Und das interessiert mich als Schauspieler nicht."
[...] Denn am Ende sind wir, Politiker und Nicht-Politiker, in Bayern und woanders, in der Provinz und in der Stadt, vor allem eines: menschlich. Das zu beobachten gelingt der Serie auf bitterböse Weise.
Von Karoline Nuckel. In: Arte-Magazin, November 2019, S.18/19

Arte-Programmheft zur 2. Staffel

Wo Zischl kotzt - Die in Olching gedrehte zweite Staffel von "Hindafing" läuft im Fernsehen auf Arte / BR
Wer lange genug in der Kommunalpolitik ist oder sie beobachtet, wer sich in den Fluren und Stiegenhäusern des Landtags schon mal verlaufen hat, der könnte eine solche Story höchstens träumen. Alfons Zischl, Bürgermeister in einem Dorf, das so aussieht wie Olching, aber Hindafing heißt, wird in den Landtag gewählt, schießt der Ministerpräsidentin in den Rücken und wird selbst zur Zielscheibe von Terroristen. Das ist, in aller Kürze und um nur wenig zu verraten, der Inhalt der zweiten Staffel von "Hindafing". Weitere sechs Teile der Serie über Zischl und den Metzger Goldhammer, über Islamisten und Rechtsradikale, über die Rote Armee Fraktion geht es, nur über eines nicht: die Liebe. Dafür ist umso mehr Action und blutiges Spektakel geboten.
Hindafing, das ist "Breaking Bad" in Olching. Einige Stunden wirklich gute Unterhaltung wird jenen geboten, die für tiefschwarzen Humor und grauslige Szenen anfällig sind, die Zischls Macho-Gehabe und sein Gespinst aus Versprechungen, leeren Drohungen und glatten Lügen mögen. Die Zuschauer können mit dem großartigen, Maximilian Brückner in der Hauptrolle des Alfons Zischl mitleiden, den verschlagenen und geschundenen Protagonisten beim Kotzen nach der Chemotherapie zusehen und stets erwarten, dass dessen Ende droht und die Serie vorzeitig vorbei ist. Doch Brückner spielt den Ex-Bürgermeister von Hindafing und neuen Landtagsabgeordneten in seinem Bürocontainer vor dem Hindafinger Rathaus, das so aussieht wie das Olchinger, so überzeugend, dass man ihm ständig aus der Patsche helfen möchte. So wie seine Sekretärin Angie. Eine kleine, aber so herzlich-naive Rolle für Johanna Bittenbinder, die dem Alfons, bei dessen Geburt sie dabei war, zu unerwarteten Telefonkonferenzen verhilft und ihm treu ergeben ist, auch als er sie rauswirft.
Den Dreck, den Zischl in Olching, nein: Hindafing, hinterlässt, räumen vor allem die Goldhammers weg. Petra Berndt als Gabi und Andreas Giebel als Sepp können einem den Appetit schon richtig versauen, wenn sie die Opfer eines schief gegangenen Waffendeals handwerklich sauber verarbeiten. "Der Geschmack in der Wurst kommt nicht vom Fleisch", sagt Sepp Goldhammer bis zu den Oberarmen im Blut, und Gabi schüttet einen Eimer Gewürzsalz dazu.
Mit Olching hat Hindafing nichts zu tun. Niklas Hofmann, Rafael Parente und Boris Kunz, die für das Drehbuch verantwortlich zeichnen, müssen nicht betonen, dass die Figuren und Schauplätze frei erfunden sind. Die Themen, die in Hindafing (Regie: Boris Kunz) aufgearbeitet werden, lehnen sich an aktuelle an. Was so in Großmetzgereien passiert, weiß ja keiner so genau, wie die Waffenhersteller via Vatikan die Sturmgewehre verticken, dürfte auch nicht allen geläufig sein, und wie es im Landtag zugeht, ja das wissen doch eigentlich auch nur wenige. Wie gut, dass es den Alfons Zischl gibt, durch den alles ans Licht kommt. Nur mit der Liebe, da tun sich alle schwer in Hindafing. Der Alfons und seine schwangere Marie, der Sepp und seine Gabi, die schwulen Pfarrer, und auch für den salafistischen Goldhammer-Sohn Moritz gibt es aus dramaturgischen Gründen keinen zweiten Kuss von Soldatin Kim. Hindafing, das ist kein Platz für die Liebe. Nur im furiosen Finale blitzt etwas durch.
Die beiden Staffeln von "Hindafing", werden derzeit in der Arte-Mediathek angeboten, die komplette zweite Staffel läuft von Dienstag, 26. November, an jeweils von 20:15 Uhr an in Doppelfolgen im Bayerischen Fernsehen. In der Mediathek ein Fest für alle, die gerne komaglotzen, von einer Folge zur nächsten, einen halben Sonntag lang oder auch mal eine Nacht durch. Dann aber könnte der Zuschauer so elend aussehen wie der Abgeordnete aus Olching, nein: Hindafing.
Von Erich C. Setzwein in Süddeutsche Zeitung, 4.11.19


Von Maximilian Brückner: #Hindafing #Hindafing2
Zischl - kommt ihm blos nicht in die Quere!

"Hindafing", die zweite Staffel - Hier fliegt die Kuh. Auch die Fortsetzung von „Hindafing“ zeigt Bayern als weiß-blauen Wahnsinn
Auf einer Treibjagd schießt er versehentlich die Ministerpräsidentin ins Koma. Dann geht er in der Schwitzhütte auf einen Meskalin-Trip à la Carlos Castaneda. In der zweiten Staffel der Politgroteske „Hindafing“ um einen korrupten Landtagsabgeordneten liegen Politik und Wahnsinn dicht beieinander.
Alfons Zischl (Maximilian Brückner) ist ein Opportunist ohne Ideale und Verantwortungsgefühl. Um sich medienwirksam ins Gespräch zu bringen, lässt der Ex-Bürgermeister des Kuhdorfs Hindafing sich mit dem Chef einer angeschlagenen High-Tech-Schmiede ablichten.
Was die Firma produziert? Für Details hat Zischl wie immer keine Zeit. Dumm nur, dass er beim Rundgang durch den Betrieb plötzlich ein martialisches Sturmgewehr in Händen hält – im Blitzlichtgewitter der Reporter. Als unfreiwilliger Waffenlobbyist scheint die Karriere des angehenden Landtagsabgeordneten jäh beendet zu sein.
Doch dann beschließt die bayerische Polizei eine massive Aufrüstung. Zischl, der Trottel, ist dank seiner Beziehungen Mann der Stunde. Prompt manövriert das eulenspiegelhafte Schlitzohr sich in neue Probleme.
Die zweite Staffel der Politserie „Hindafing“ [Arte, Donnerstag, 20:15 Uhr] knüpft dort an, wo die erste aufhörte. In einem Atemzug mit „Fargo“ wurde die anarchische Provinzposse genannt, die auch als bajuwarische Antwort als „Breaking Bad“ bezeichnet wurde.
Vergleiche mit US-Vorbildern sind allerdings nicht hilfreich. „Hindafing“ ist eine Mundart-Serie. Doch nicht nur der bayerische Akzent, für Ohren nördlich des Mains zuweilen nur mit Mühe verständlich, garantiert eine bizarre Form von Authentizität.
Vor allem die Themen sind eine Blütenlese von Aufregern der vergangenen Jahre. Es geht um das Hickhack um das untaugliche Sturmgewehr G36 und um einen islamistischen Schläfer, der von einem Neonazi in der Bundeswehr zum Reichsbürger umgepolt wird. Natürlich sind das Klischees, was denn sonst? Doch diese werden hemmungslos gegen den Strich gebürstet.
Sogar das Auftauchen uralter RAF-Terroristen, die für ihr Fluchtauto erst einmal ein Starthilfekabel benötigen, kauft man dieser Serie ab. Untermalt von David Reichelts jazzigem, immer leicht verbogen klingendem Soundtrack setzt die Geschichte von Niklas Hoffmann, Rafael Parente und Boris Kunz (der auch Regie führt) immer dann noch einen drauf, wenn man glaubt, es könne nicht noch absurder kommen.
Den drei Absolventen der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München gelingen albtraumhafte Bilder, wie man sie in einer deutschen Serie selten sieht. Selbst vor einer Splatter-Einlage schreckt die Serie nicht zurück. Und in der wohl schönsten Szene bekommt Zischl sogar eine Ohrfeige vom Papst höchstpersönlich. Begründung: „Wenn du schon bescheißt, dann bescheiß bitte richtig!“
Mit Verve spielt Maximilian Brückner diesen gehetzten Antihelden, der von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt. Jede seiner Notlügen zieht einen noch größeren Schwindel nach sich. Um seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, lässt der kerngesunde Zischl gar eine Chemotherapie über sich ergehen. Worauf er mit seiner hochschwangeren Frau um die Wette kotzt.
Vor allem die Themen sind eine Blütenlese von Aufregern der vergangenen Jahre. Es geht um das Hickhack um das untaugliche Sturmgewehr G36 und um einen islamistischen Schläfer, der von einem Neonazi in der Bundeswehr zum Reichsbürger umgepolt wird. Natürlich sind das Klischees, was denn sonst? Doch diese werden hemmungslos gegen den Strich gebürstet.
Nein, politisch korrekt ist diese sechsteilige Serie, die rechte und linkte Diskurse lustvoll durch den Kakao zieht, nicht. Gediegene Unterhaltung für ein Prime-Time-Publikum sollte man auch nicht erwarten: „Wir sind hier nicht beim ‚Tatort'“, heißt es einmal beiläufig.
„Hindafing“ zeigt, welches Potenzial in den Öffentlich-Rechtlichen steckt. Mit dieser Serie lässt der Bayerische Rundfunk die Kuh fliegen. Ohne falsche Rücksichtnahme auf guten Geschmack und hohe Einschaltquoten.
Von Manfred Riepe in Der Tagesspiegel, Berlin, 6.11.19

"Anzuecken schadet nicht"
Der Schauspieler Maximilian Brückner über den Mut zur Bösartigkeit, über Satire in den Zeiten von Donald Trump und Boris Johnson und die große Angst vor der Langeweile
Während im amerikanischen "Fargo", im britischen "Broadchurch" oder im norwegischen "Lillehammer" regelmäßig wunderbar abgründige, titelgebende Seriengeschichten blühen, veröden bayerische Dörfer eher in platten Witzen und braven Erzählungen.
Umso strahlender funkelte da im Frühjahr 2017 die Serie "Hindafing", die das Bayerische Fernsehen in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Film und Fernsehen und der Münchner Produktionsfirma "Neue Super" produziert hat: Darin verkörperte Maximilian Brückner, 40, Alfons Zischl, einen Bürgermeisterkandidaten, der sich im Wahlkampf mit allen virulenten Themen der Zeit rumschlagen musste, von Gammelfleisch-Skandalen bis Nachhaltigkeit, von Offshore-Konten über die Flüchtlingskrise zu Windenergie und Fracking. Ohne Rücksicht auf das, was deutschen Fernsehzuschauern angeblich nicht zuzumuten ist, driftete die Serie zwischen Heimatkrimi, Provinzposse und Politsatire aus der bayerischen Gemütlichkeit in den absoluten Wahnsinn.
Ein Gespräch mit dem in München geborenen Hauptdarsteller Maximilian Brückner, der in der zweiten Staffel als Alfons Zischl aus der Lokalpolitik in die Landespolitik aufsteigt.
SZ: Herr Brückner, wie haben Sie reagiert, als Ihnen die recht freche Serie Hindafing vor drei Jahren angeboten wurde?
Maximilian Brückner: Die habe ich erst mal abgesagt. Ich fand die ersten Bücher leider todlangweilig. Man wusste immer, was passiert, alles war völlig vorhersehbar und ging mir auch nicht weit genug. Wo es anfängt wehzutun, hörte es immer schon auf. Dann haben wir uns zusammengesetzt und das ganze Buch zerlegt, es wurde besser, und beim Drehen passiert ja dann auch noch ganz viel. Mir sind da alle Ideen willkommen, auch wenn sie vom Koch kommen.
Sie hatten gar keine Befürchtungen, dass das in Bayern zu weit gehen könnte?
Nein, gar nicht. Für mich kann es nicht weit genug gehen. Ich finde, wir waren noch brav. Andererseits bin ich aber auch froh, dass wir in einer Demokratie leben und in Bayern so was drehen können und dann auch noch Preise dafür bekommen. Das ist ja heute nicht mehr selbstverständlich. In anderen Ländern landen Sie damit bestimmt im Gefängnis, schon mit weit weniger satirischen Sachen. Und wenn man Donald Trump und Boris Johnson anschaut, weiß man gar nicht, wie man das noch persiflieren sollte. Wenn man sich die politische Landschaft anguckt, national und international, dann kann man das fast nicht mehr übertreiben. Es ist ja toll, dass die Realität so viel hergibt, aber es ist schon auch erschreckend.
"Eine moralische, innere Grenze? Nein!"
Haben Sie gezögert, sich auf eine zweite Staffel einzulassen?
Davor hatte ich enorme Angst, schon weil ich mich immer wahnsinnig schnell langweile. Die Figuren kennt man jetzt schon, da muss der Plot dann doch sehr gut und auch härter sein. Mir war es wichtig, dass es bei dieser ganzen Überhöhung und Überspitzung am Schluss einen Schlag in die Magengrube gibt, für den Zuschauer und für die Figur. Zu klamaukig sollte das auf keinen Fall werden, und ich finde, dass die zweite Staffel jetzt auch sehr viel tiefer geht und viel härter ist.
Sie mögen das ja auch, ein bisschen zu provozieren, schon am Anfang mit Ihrem Filmdebüt "Männer wie wir" über ein Coming-out im Fußballverein?...
Das sind doch gerade die interessanten Sachen. Solche Fragen habe ich mir nie gestellt, ich lese etwas, finde es interessant oder nicht, und ein bisschen anzuecken, schadet ja nicht.
Gibt es eine Figur, die Ihnen zu weit ginge, sagen wir mal, ein Kinderschänder?
So eine moralische, innere Grenze? Nein! Es muss halt gut geschrieben sein und darf so etwas nicht verherrlichen. Ein gutes Buch oder ein guter Film sollten der Gesellschaft einen Spiegel vorhalten, und wenn das Thema wichtig ist und ich Teil des Spiegels bin, jederzeit! Das ist ja auch mein Beruf, meine Pflicht. Hindafing ist Satire, kommt leicht daher, aber das Lachen bleibt dir schnell im Hals stecken. So wie Molière, der hat immer gesagt, bring die Leute zum Lachen, dann geht der Kopf auf, und dann haust du ihnen in den Magen. Und das finde ich gerade in unseren Zeiten ganz besonders wichtig. Vor 20 Jahren wären koksende Politiker in einer Serie völlig absurd gewesen. Heute werden Politiker mit Crystal Meth erwischt. Wir denken uns da ja keine wilden Geschichten aus.
Alfons Zischl legt auch in den aussichtslosesten Situationen einen irrwitzigen Zweckoptimismus an den Tag: Wie viel steckt davon in Ihnen?
Fast nichts, aber es gefällt mir gerade gut, in solche Figuren einzutauchen, die völlig anders sind als ich. Gerade habe ich die Serie Oktoberfest gedreht, in der ich wieder etwas ganz anderes spiele, lustigerweise den einzigen Preußen, den Chef einer riesigen Brauerei und ein total gefühlloses, kaltes Schwein. Das war toll.
Macht es nicht ungeheuren Spaß, diesen Zischl zu spielen, der sich unablässig um Kopf und Kragen redet?
Ehrlich gesagt finde ich die Pausen immer am interessantesten, wenn einem mal nicht viel einfällt. Wenn wir uns hier unterhalten und ich höre mit dem Reden auf, entsteht sofort eine Spannung, die Augen machen plötzlich viel mehr. Auch Aggressivität wirkt viel gefährlicher, wenn sie von einem ruhigen Menschen ausgeht. Da muss man nicht rumschreien oder rumrennen.
Woran liegt es wohl, dass bayerische Filme und Serien auch über die Freistaat-Grenzen hinaus gut funktionieren?
Ist das wirklich so? Das Lokale hat einfach immer so einen ganz eigenen Reiz, die Leute stehen auf solche Eigenheiten, das gilt ja auch für finnische und skandinavische Formate. Dazu kommt, dass Bayern ein relativ großes Land ist, mit relativ viel Geld, und darum kann auch viel hier produziert werden. Es gibt sehr gute bayerische Filme, ich schau die auch gern an, aber mir hat da immer die Boshaftigkeit gefehlt. Da sind uns die Österreicher meilenweit voraus, nehmen Sie Die Piefke Saga, ein uraltes Ding, von 1990 und ganz bitterböse. Da schichten sie Müll auf und bauen daraus Skipisten. Auch Serien wie "Braunschlag", oder die Filme von Wolfgang Murnberger, da gibt's einige gute Sachen. Unser Ansporn war, so etwas hinzukriegen.
Ursprünglich wollten Sie Arzt werden. Was hat Ihre Mutter auf die Idee gebracht, Ihnen das Schauspielen nahezulegen?
Wahrscheinlich hatte sie Mitleid mit den armen Patienten. Wir haben auf dem Land so ein bisschen Theater gespielt, das hat Spaß gemacht, aber ernsthaft in Erwägung gezogen habe ich das nie. So mit 16 ging es eher darum, dass das bei den Mädchen gut ankam. Zum Vorsprechen bin ich dann einfach mal so gegangen, ohne großen Ehrgeiz, und wurde gleich genommen. Ich hätte das sicher nicht noch mal probiert, wenn es nicht geklappt hätte. Jetzt bin ich saufroh und dankbar, weil ich ein tolles Leben und wirklich großen Spaß dabei habe.
Hindafing, Staffel 2, Arte 2x3 Folgen am 7. & 14.11. ab 20.15 Uhr/Mediathek ab 1.11. Oder im BR ab 26.11. dienstags Doppelfolgen, 20.15 Uhr, bzw. ab 28.11. donnerstags, 22.45 Uhr. Mediathek ab 19.11.19
Interview von Anke Sterneborg in Süddeutsche Zeitung, 6.11.19, Online / 7.11.19, Druckausgabe S. 25

Starke 2. Staffel von "Hindafing" - Das Sturmgewehr der deutschen Demokratie ist wieder da
Er schießt wie das G36 um die Ecke und trifft doch irgendwie ins Schwarze: Maximilian Brückner gibt erneut die Koksnase. "Hindafing" ist eine Analogie auf den Wahnwitz des Politikbetriebs.
Von der Vollpleite zum politischen Coup und wieder zurück zur Vollpleite sind es oft nur ein paar Nasen Koks oder Crystal Meth. Der Ex-Bürgermeister Anton Zischl (Maximilian Brückner), der schon so ziemlich breit von seiner eigenen Wichtigkeit ist, aber mit den illegalen Substanzen seine natürliche Machtbesoffenheit noch einmal zu potenzieren weiß, führt diese Aufwind-und-Absturz-Bewegungen in der krassesten Form auf.
Jetzt geht "Hindafing", die um ihn herum gebaute Satireserie, in die zweite Staffel. Zischl ist inzwischen von der Kommunal- in die Landespolitik aufgestiegen, und gleich am Anfang der neuen sechs Folgen legt er wieder einen typischen Zischl-Stunt hin.
Weil ihn bislang niemand in seinem neuen Münchner Wahlkreis kennt, läuft er bei einer Protestveranstaltung in einer dort ansässigen Fabrik auf, um Reden gegen die anstehende Abwicklung zu halten. Zischl spielt den Kümmerer, großer Auftritt, die Presse ist auch da. Problem: Er vergaß, sich zuvor darüber zu informieren, was die Fabrik eigentlich produziert. Dass das vor allem schadhafte Sturmgewehre sind, schmälert die Publicity doch erheblich.
Doch ein Zischl gibt nicht auf. Ohne Einladung schummelt er sich im Anschluss auf die Jagdgesellschaft der Ministerpräsidentin, und auf einmal steht da direkt vor ihm ein kapitaler Hirsch, auf den er anlegt - um dann aus Versehen die Ministerpräsidentin schwer anzuschießen. Zischl kann seine Täterschaft verschleiern, man geht von einem terroristischen Anschlag aus. Auf einmal wird in Bayern, wo man eigentlich gerade voll auf Digitalisierung und Bio-Wirtschaft gesetzt hat, wieder die olle innere Sicherheit zum großen Thema. Und Zischl mit seiner maroden Waffenbutze zum Mann der Stunde.
Die vom Bayerischen Fernsehen produzierte Serie "Hindafing" (in der Arte-Mediathek und ab Donnerstag im linearen Programm) funktioniert in ihren besten Momenten wie Billy Wilders Satire "Eins Zwei Drei": Es ist ein großer entfesselter Schabernack, der vor dem authentischen gesellschaftlichen Lauf der Zeit zum Funkeln gebracht wird. Die Brillanz der Serienschöpfer Rafael Parente, Niklas Hoffmann und Boris Kunz (waren zum Teil auch die Köpfe hinter der Sky-Serie "Acht Tage") liegt auch darin, wie sie es schaffen, den Zeitgeist aufblitzen zu lassen, um ihn dann unter dem anarchisch entfesselten Plot zu begraben.
In der ersten Staffel ging es darum, wie Zischl als Provinzbürgermeister von der "Metropolregion Hindafing" träumte und dann doch nur Ruinen von Biosupermärkten und Flüchtlingsheimen hinter sich ließ. In der zweiten geht es nun darum, wie sich der Ex-Provinzfürst mit seinen Unterstützern aus der Metzgerinnung in einem politischen Betrieb durchzusetzen versucht, wo alle nur noch von Neuen Medien, Biotechnologie und Diversity sprechen.
Wie es dem Neuen gegenüber mitleidig auf den Punkt gebracht wird: "Die Frau Ministerpräsidentin interessiert sich einfach nicht für Ihre Wurstwirtschaft. Barbara Obereder steht für Zukunftsthemen, Digitalisierung, Hightech, Internet, Twitter-Themen, verstehen's."
Der Mann hat keine Chance, aber er nutzt sie. Da darf man gerne noch mal auf die Sache mit dem schadhaften deutschen Waffenmaterial zurückkommen, mit dem die Serienmacher auf die realen Vorfälle um das HK G36 anspielen: Der Landtagsabgeordnete Zischl ist eine Art Sturmgewehr der deutschen Demokratie - er schießt unfreiwillig um die Ecke und trifft doch irgendwie ins Schwarze. So klamaukig die zweite Staffel von "Hindafing" daherkommt, so ist sie doch auch eine schöne Analogie auf den derzeitigen Parteienbetrieb im Land.
Weil gerade wieder so viel über die K-Frage diskutiert wird: Der superwendige Zischl wäre eigentlich auch ein guter Kanzlerkandidat in Zeiten, da Politik in der Wahrnehmung vieler Menschen nur noch als Mischung aus unwahrscheinlichen Zufällen und wahnwitzigem Macht-Ping-Pong wahrgenommen wird. Wir hoffen auf eine dritte Staffel, Zischl muss Kanzler werden.
Von Christian Buß, Spiegel online, 7.11.19

Die Welt- und Crewpremiere der 2. Staffel von "Hindafing" war am Freitag, 8. November 2019 beim 5. Seriencamp Festival in der Hochschule für Fernsehen und Film in München.
Gezeigt wurden die Folgen 1 und 3, diese vor allem deswegen weil der Regisseur Boris Kunz (nach eigener Aussage auf der Bühne) die Reaktion von Publikum auf einige Szenen erleben wollte. Außerdem wird während des Fernsehens ja meist noch gleichzeitig etwas anderes gemacht, wie Bügeln, Zeitungslesen, Spielen mit Kindern und Haustieren, so dass die Aufmerksamkeit nicht immer und ausschließlich bei der Handlung bleibt, daher sei das Fehlen der 2. Episode wie im echten Leben. Beinahe alle Schauspieler der 2. Staffel sowie die Mitglieder der Crew waren anwesend. Unter den Gästen waren auch Darsteller der BR-Serie "Dahoam is Dahoam", der jetzige BR-Programmdirektor Dr. Reinhard Scolik (dem ich nicht nur zur 2. Staffel, sondern auch zu seinem Wagemut sie zu produzieren, gratulierte und der mir im Gespräch verriet, dass er in einer möglichen 3. Staffel Alfons Zischls Zukunft in Brüssel sieht), Gabriele Pfennigsdorf, Förderreferentin vom FFF Bayern und Prof. Bettina Reitz, jetzt Präsidentin der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, und 2015 damals noch als Fernsehdirektorin des Bayerischen Rundfunks, zuständig für die Bewilligung der Produktion der 1. Staffel von "Hindafing". Moderation: Vanessa Schneider von 'Puls'.


Programmheft, Seriencamp Festival 2019, S. 32



l.-r. Christian Hoening, Roland Schreglmann, Ercan Karacayli, Wilfried Hochholdinger, Johanna Bittenbinder, Joel Sansi, Maximilian Brückner, Petra Berndt, Katrin Röver, ?, Heinz-Josef Braun, Andreas Giebel, ?, Christian Lex, Christian Heiner Wolf und Jürgen Tonkel

Maximilian Brückner und Katrin Röver
Foto: Felix Hörhager/dpa/picture-alliance/Newscom

l.-r. Roland Schreglmann, Ercan Karacayli, Johanna Bittenbinder, Joel Sansi, Maximilian Brückner, Petra Berndt, Katrin Röver, Heinz-Josef Braun, Andreas Giebel

Maximilian Brückner beim Anlauf auf den Roten Teppich. Fotos: Felix Baab/Seriencamp2019


Fotos: Alexander Pohl/ImagoImages & Hannes Magerstaedt/Getty




l.-r. Maximilian Brückner und die Produzenten Rafael Parente, Simon Amberger und Korbinian Dufter von NeueSuper

l.-r. Maximilian Brückner, die Produzenten Rafael Parente, Simon Amberger und Korbinian Dufter, Drehbuchautor Niklas Hoffmann und Regisseur Boris Kunz

l.-r. Aziz Capkurt, Heinz-Josef Braun, Jürgen Tonkel, Christian Hoening, Christian Lex, Steffen Recks, Petra Berndt, Katrin Röver, Wilfried Hochholdinger, Maximilian Brückner, Produzenten Simon Amberger und Korbinian Dufter, Drehbuchautor Niklas Hoffmann

l.-r. Wilfried Hochholdinger, Maximilian Brückner, Produzenten Simon Amberger und Korbinian Dufter, Drehbuchautor Niklas Hoffmann, Regisseur Boris Kunz, Andreas Giebel, Produzent Rafael Parente, Joel Sansi. Von hinten zu sehen: Moderatorin Vanessa Schneider von 'Puls'

l.-r. Produzent Korbinian Dufter, Drehbuchautor Niklas Hoffmann, Regisseur Boris Kunz, BR-Redakteur Elmar Jaeger, Andreas Giebel, Arte-Redakteurin Uta Cappel, Produzent Rafael Parente

l.-r. Christian Lex, Ursula Maria Burkhart, Steffen Recks, (verdeckt Roland Schreglmann), Petra Berndt, Katrin Röver, Wilfried Hochholdinger, Maximilian Brückner, Produzenten Simon Amberger und Korbinian Dufter
Und hinterher gabs noch Party.

Serieasten.TV - Das SerienSprechzimmer: Podcast mit Maximilian Brückner zur 2. Staffel von HINDAFING!

Die Serie vom Bayerischen Rundfunk "Hindafing" geht in die zweite Runde. Wir konnten den wahnsinnig talentierten wie auch charmanten Hauptdarsteller Maximilian Brückner zur Season 2, der Serie und seine Rolle des Alfons Zischl sprechen. 17 unterhaltsame und lehrreiche Minuten auf YouTube

Serien-Podcast: Beim Seriencamp Festival 2019 - Wo liegt "Hindafing"? Von Emily Thomey und Jörn Behr
[...] Zudem gab es eine echte Premiere mit Stargästen: Cast und Crew der bayerischen Politsatire "Hindafing" ließen sich zu Recht für den Auftakt der zweiten Staffel feiern. Die Serie um den korrupten, verkoksten, chaotischen, windigen Lokalpolitiker Alfons Zischl legt in den neuen Folgen nochmal eine Schippe drauf. Nach Flüchtlingen, Windenenergie, Fracking, Gammelfleisch und abgebissenen Fingern in Staffel 1 sind jetzt auch die RAF, Schläfer, Reichsbürger, Waffenexporte und Menschenfleisch ein Thema.
Trotz dieser wilden Mischung funktioniert die Serie dank tollem Cast, gutem Humor und cleveren Dialogen. Sie wird getragen vom großartigen Hauptdarsteller Maximilian Brückner ("Resturlaub", Ex-"Tatort"-Kommissar in Saarbrücken), den wir gut gelaunt als Gast unserer neuen Folge begrüßen konnten. Wir sprechen darüber, wie er die Drehbücher zuerst schlecht fand („Zu vorhersehbar und brav“), wie die Realität mit Donald Trump („Ein Hornochse mit dem Englisch eines Drittklässlers!“) oder Boris Johnson die Drehbuchideen eingeholt hat, wie er sich am Set verhalten hat („Ich kann schon etwas anstrengend sein“) oder warum Probieren und auch mal Scheitern dazugehört: „Wie soll etwas Gutes entstehen, wenn man sich nichts traut?“
Glotz und Gloria - Der COSMO Serien-Podcast, 1 Stunde. Ab Minute 18 gehts um "Hindafing", und ab ca. Minute 25 kommt Maxi dazu.

Die zweite "Hindafing"-Staffel ist so bizarr wie die Realität
Maximilian Brückner schlawinert sich als Alfons Zischl auch in der zweiten Staffel von "Hindafing" mit allerlei verdrehten Wahrheiten durch die bayerische Landespolitik. Die bizarre Serien-Handlung wurde dabei immer wieder von der Realität eingeholt.
Bürgermeister Alfons Zischl (Maximilian Brückner) hat die Schnauze voll: Fracking, ausgerechnet in Hindafing – dem Ort, den er mit Windenergie und einem ehrgeizigen Wirtschaftsprojekt zur Metropolregion befördern wollte. Das Umweltrisiko ist inakzeptabel, das muss selbst der durch und durch korrupten Zischl einsehen. Und so steht am Ende der ersten Staffel der bayerischen Polit-Satire "Hindafing" das Ende seiner Karriere als Bürgermeister.
Doch wer so wendig ist wie Alfons Zischl, fällt meist nach oben: In der zweiten Staffel der BR-Serie "Hindafing" begegnen wir Zischl ausgerechnet im Bayerischen Landtag wieder, als frischgebackenem Abgeordneten. Und die Herausforderungen, die hier auf ihn warten, sind der Größe seines Egos dabei durchaus angemessen: Erst verheddert er sich in einen versehentlichen Mordanschlag auf die bayerische Ministerpräsidentin, dann gerät Zischl in eine fraktionsinterne Intrige. Das Attentat auf die Ministerpräsidentin spielt den sicherheitspolitischen Zielen seiner Kolleg*innen in die Karten – und der bayerischen Rüstungsindustrie. Mit einem "Polizeiaufrüstungsgesetz" soll die innere Sicherheit wieder hergestellt werden – und natürlich soll die Ausrüstung der Polizei von bayerischen Rüstungsunternehmen kommen.
Innere Sicherheit, Geschlechterverhältnisse und Spezlwirtschaft sind die großen Themen der zweiten Staffel von "Hindafing". Sie werden in einer wahnsinnigen Geschwindigkeit und mit unvorhersehbaren Wendungen miteinander verknüpft. So bizarr manche Zusammenhänge auf den ersten Blick erscheinen: Ihre Ideen sammeln die drei Serienschöpfer und Autoren Niklas Hoffmann, Rafael Parente und Boris Kunz in der Realität. Der Skandal um das fehlerhafte Sturmgewehr G36 wird in "Hindafing" ebenso persifliert wie der absurde Umgang mit der Rüstungsindustrie, die von Politikern wie jede andere große Branche behandelt wird – obwohl dort tödliche Waffen hergestellt werden. Für die Serienmacher eine komödiantische Steilvorlage, so Regisseur Boris Kunz: "Das fanden wir spannend. Wie gehen Menschen damit um, für die es Normalität ist, Waffen herzustellen?"
Während des Drehs habe die Realität die drei Autoren auch immer wieder eingeholt. Ein Handlungsstrang über Reichsbürger in der Bundeswehr etwa stellte sich als fast prophetisch heraus: Während der Dreharbeiten wurde ein Elitesoldat von der Bundeswehr suspendiert, weil er als Extremist mit Nähe zur Reichsbürger-Bewegung aufgefallen war. Und auch Vorfälle rund um zwei den Reichsbürgern nahe stehende Beamte bei der Chiemgauer Polizei lieferten den Autoren Inspiration, so Boris Kunz: "Wir haben das irgendwie eine Stufe weiter getrieben und dann festgestellt: Okay, das scheint tatsächlich auch zu passieren!"
Besonders Hauptdarsteller Maximilian Brückner ist als impulsiv-planloser Zischl eine Wucht. Wie schon in der ersten Staffel hat er die Figur Zischl während der Dreharbeiten mitgestaltet, ihr Kanten und Extreme verliehen, die das Drehbuch gar nicht vorgesehen hatte. Brückners Spaß an der Rolle überträgt sich in jeder Minute auf das Publikum. Als Landtagsabgeordneter schlafwandelt Alfons Zischl tollpatschig durch das politische Minenfeld und löst diverse Katastrophen aus, die er mit immer komplizierteren Lügen einzudämmen versucht. Seine politischen Ziele sind im Grunde ehrenwert, aber seine verführbare und bestechliche Persönlichkeit lassen ihn am Abgrund tanzen.
Wirklich böse ist dieser Antiheld aber auch in der zweiten Staffel trotz aller Unzulänglichkeiten nicht, erzählt Boris Kunz. Die Autoren hätten angesichts der aktuellen politischen Lage überlegt, etwas mehr mit der Frage zu spielen: "Wie sehr würde sich Zischl zur Not auf die dunkle Seite begeben? Für die zweite Staffel haben wir da noch mal eine Antwort gefunden. Wer weiß, ob die in Zukunft vielleicht doch noch mal anders aussieht?"
Bisher steht eine dritte Staffel noch in den Sternen. Aber nach zwei so unterhaltsamen und überraschenden Serien-Staffeln ist es für einen Abschied von Alfons Zischl und seinem Katastrophenstadl noch viel zu früh. Wer weiß, vielleicht sehen wir Zischl ja auf dem Weg ins Kanzleramt oder als Parlamentarier in Brüssel wieder?
Vanessa Schneider auf BR24 Kultur, 16.11.19

Interview zur Polit-Satire: Wie realistisch ist „Hindafing“, Maximilian Brückner?

Maximilian Brückner auf einem Gepäckwagerl im Berliner Hotel Savoy beim Interviewtermin am 16. Oktober 2019. Foto: Charles Yunck
„Natürlich ist das Satire, eine Überhöhung, eine Übertreibung“. Die Serie „Hindafing“ nimmt die bayerische Lokalpolitik herrlich aufs Korn. In der Hauptrolle: Maximilian Brückner – der Schauspieler im Gespräch.
Ganz klar: Hindafing gibt es gar nicht. Jedenfalls nicht als realen Ort. Die Serie nimmt die bayerische Lokalpolitik aufs Korn, spielt „irgendwo zwischen Ingolstadt und der tschechischen Grenze“. Am 26. November startet im Bayerischen Rundfunk die zweite Staffel von „Hindafing“ (um 20:15 Uhr in Doppelfolgen, zusätzlich ab dem 28. November). Hauptdarsteller der Satire ist Maximilian Brückner (40) – er spielt den korrupten Bürgermeister Alfons Zischl.
„Hindafing“ geht in die zweite Staffel. Was bedeutet das für Sie?
Ich habe mich gefreut, aber ich hatte wahnsinnige Angst vor der zweiten Staffel. Bei der ersten Staffel haben wir einen „Schuss ins Blaue“ gemacht. Bei der zweiten Staffel habe ich mir selber extremen Druck gemacht, weil die erste Staffel so erfolgreich war.
Der Bürgermeister wechselt in die Landespolitik. Was ändert sich dadurch?
In der Landespolitik weht für Alfons Zischl ein anderer Wind. Die Menschen und Mechanismen sind viel durchtriebener. Die sind Profis und kennen sich alle. Das eine war die Kreisliga und das ist jetzt schon Bundesliga. In der ersten Staffel stolpert Zischl mehr oder weniger durch alles durch. Zischl mutiert praktisch von der armen Sau zum Schwein.
Wie haben Sie Zischl angelegt?
Zischl ist ein kleiner Fuchs, tollpatschig ohne Ende, aber nicht ungefährlich. Ich habe ihn eher aus dem Bauch heraus gespielt und wollte jemanden spielen, den man mag, obwohl er ein Arschloch ist. Ich wollte die Leute emotional an die Figur binden. Er ist ein Stehaufmännchen und gibt nicht auf. Das ist beachtlich. Leider wird er von Anerkennung und auch von Macht getrieben. Er liebt seine Frau und gleichzeitig hintergeht er sie. Er lügt und irgendwann glaubt er die Lügen sogar.
Sie waren selbst sechs Monate lang in einem Gemeinderat. Sind Sie also halber Politiker?
Im Gemeinderat redet man darüber, wo kommt ein Radweg hin, und wo stellt man eine Mülltonne auf. Das hat nichts mit Politik zu tun. Aber grundsätzlich laufen viele Sachen falsch. Es gibt keinen Tag mehr, wo ich nicht die Zeitungen aufschlage und die Hände über dem Kopf zusammenschlage. Es muss sich einiges verändern.
Wie realistisch ist „Hindafing“?
Natürlich ist das Satire, eine Überhöhung, eine Übertreibung. Aber manchmal überholt uns die Realität. Diese Geschichten inklusive der Figuren sind ja allesamt nicht frei erfunden. Das hat es alles schon einmal gegeben.
Sie wohnen gemeinsam mit Ihren Eltern und drei Geschwistern auf einem Mehrgenerationenhof. Wie muss man sich das vorstellen?
Total harmonisch. Doch es ist wie in einer Beziehung: Man muss viel miteinander reden und auch Kompromisse eingehen. Aber ich finde es als Lebensform großartig. Ich bin viel von zu Hause weg und weiß, meine Familie ist so besser aufgehoben, als wenn wir irgendwo alleine wären.
Sind Sie Selbstversorger?
Wir haben Schafe, Ziegen, Hühner, Enten, Gänse und ein paar Kühe. Wir haben unser eigenes Fleisch und eine Mühle. Wir produzieren mit einer eigenen Turbine selber Strom, aber Milch und Käse machen wir nicht. Das ist mit sehr viel Arbeit verbunden. Manchmal fahre ich mit dem alten Traktor raus und genieße den Geruch des frisch gemähten Grases. Das ist halt einfach mein Hobby. Ein anderer geht Golf spielen oder fährt in den Urlaub.
BZ Berlin, 17.11.19

Seite erstellt im Feb. 2019 von EFi ; zuletzt ergänzt im Nov. 2019 zurück zur
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