baustelle - baustelle - baustelle - baustelle - under construction - under construction - Seite zuletzt ergänzt im März 2018

Arctic Circle (Ivalo) - 10teilige finnisch-deutsche Krimiserie - im Dreh seit 27. November 2017 bis 31. Mai 2018


Besetzung:
Iina Kuustonen - Nina Kautsalo
Maximilian Brückner - Thomas Lorenz
Pihla Viiitala - Marita Kautsalo
Clemens Schick - Marcus Eiben
Joi Johannsson - Jens Mathiesen
Jari Virman - Raunola
Susanne Haavisto - Elina Kautsalo
Kari Ketonen - Jaakko Stenius
Inka Kallén - Sari Nikander
Janne Kataja - Niilo Aikio
Mikko Leppilampi - Esko Kangasniemi
Taneli Mäkelä - Reino Ylikorpi
Anu Sinisalo - Nurse Ella
Maria Ylipää - Gunilla Lorenz
Kari Hietalahti - Hamari
Alina Tomnikov - Lana
Raili Raitala - Sanjay
Aleksandar Jovanovic - Lazar Cevikovic (u.v.a.)
Stab:
Drehbuch: Joona Tena und Jón Atli Jónasson
Regie: Hannu Salonen
Kamera: Mikael Gustafsson
Szenenbild: Antti Nikkinen
Kostümbild: Susse Roos und Emmi Leeve
Maskenbild: Kaisa Pärilä
Musik: Vladislav Delay
Produzenten: Olli Haikka und Jarkko Hentula
Koproduzenten: Magdalena Steffenhagen und Essi Tuukkanen
Ausführende Produzenten: Milla Bruneau (Finnland) und Moritz Polter (Deutschland)
Produktionsfirmen: Yellow Film & TV und Bavaria Fiction
Verleiher: Elisa Viihde und YLE (Finnland), Lagardère Studios Distribution (weltweit)
Drehorte in Finnland: Helsinki und Inari/Kaunispää, Utsjoki, Tytyr Mine in Lohja (Lappland) und im Norden von Norwegen
Drehzeit: 27.11. 2017 - 31.5. 2018
Budget: €6.5 Million ($7.5 Million)


Mehr @ IMDb und Crew-United


16.8.2017 : Übers Wochenende war der Maxi in Helsinki in Finnland und hat einige Fotos auf Instagram gepostet. Wie sich später herausstellte, war sein Besuch nicht nur zum Vergnügen sondern für Gespräche über ein internationales Projekt im kommenden Winter.
- Foto 1: Schöne Grüße aus Helsinki
- Foto 2: Unterm skandinavischen Himmel / Frederic Linkemann: Grad erwacht oder der Schnapsblick? / Maximilian Brückner: Nein, hab ja brav gearbeitet / Frederic Linkemann: #gutnacht #gutenmorgen?
- Foto 3: Hier brennt die Sonne anders. #diesonneknallt #wannwirdshierdunkel
- Foto 4: #Helsinki. I love it!

27.9.2017 : Gestern spielten die Riederinger Musikanten im Zelt 'Zur Schönheitskönigin' (Fotos) auf der Oidn Wiesn, und als Zuckerl habe ich dabei ein bisschen was über ein anstehendes internationales englischsprachiges mehrteiliges Projekt mit Maxi, das den Winter über mehrere Monate im ganz hohen Norden in Lappland gedreht werden wird, mitbekommen. Vermutlich hat sein Besuch in Helsinki im August damit etwas zu tun ...

7.11.2017 : Heute wurde das internationale Projekt, für dessen Vorbereitung Maxi im August und Oktober in Helsinki war, endlich bekannt gegeben: "Arctic Circle" (finnischer Originaltitel: "Ivalo").
Ab 27. November 2017 bis 31. Mai 2018 wird in Lappland die finnisch-deutsche Krimiserie "Arctic Circle" gedreht. Das Format umfasst 10x50 Minuten und entsteht als Koproduktion von Yellow Film & TV und Bavaria Fiction für die finnische Streamingplattform Elisa Viihde (2018). YLE, der öffentlich-rechtliche Sender Finnlands hat sich die Free-TV Rechte gesichert. Der internationale Vertrieb liegt bei Lagardère Studios Distribution.
"Arctic Circle" spielt inmitten der eisigen Landschaft Lapplands, die Geschichte dreht sich um die Verbreitung eines tödlichen Virus. Eine finnische Polizistin ermittelt mit der Unterstützung eines deutschen Virologen, nachdem bei der Untersuchung einer halbtoten Prostituierten, das Virus entdeckt wurde. Der Virologe wird wiederum von einem Multimillionär und Chef eines Pharmakonzerns finanziert. In den Hauptrollen:
Iina Kuustonen (Nurses, FC Venus) spielt die Polizistin Nina Kautsalo, Maximilian Brückner den deutschen Virologen Thomas Lorenz, Clemens Schick (James Bond - Casino Royale, Overdrive) spielt Marcus Eiben, Multimillionär und Vorstandsvorsitzender eines Pharmakonzerns und Pihla Vitala (Black Widow, Hänsel & Gretel) spielt Ninas Schwester Marita. Regie: Hannu Salonen (Tatort - Hilflos, Tatort - Bittere Trauben, Schuld - nach Ferdinand von Schirach). Produzent: Olli Haikka (Borg/McEnroe). Budget: €6.5 Million ($7.5 Million)
Quellen: Bavaria Fiction, Yellow Film & TV, Lagardère Studios Distribution, Blickpunkt:Film, Quotenmeter, Filmstarts, Yahoo, Poster und Setfotos auf IMDb, 7.11.17

~ Storyline ~
- "Arctic Circle" is set in the unforgiving polar region, amidst the icy landscapes of Finnish Lapland. After Nina Kautsalo (Iina Kuustonen), a Finnish police officer, finds a dying prostitute in an old cabin in the wilderness, the ensuing criminal investigation takes a surprise twist when a deadly virus is discoverd in the prostitute's blood. However, when Thomas Lorenz (Maximilian Brückner), a German virologist, travels to Lapland to investigate the virus, he and Nina suddenly find themselves in the middle of an exceedingly unusual criminal investigation that ends up forcing them outside the law. © Yellow Film & TV
- "Arctic Circle" spielt inmitten der eisigen Landschaft Lapplands, in der die finnische Polizistin Nina Kautsalo (Iina Kuustonen) eine halbtote Prostituierte auffindet. Als ein tödliches Virus in der Blutprobe der Prostituierten entdeckt wird, nimmt die Kriminaluntersuchung eine überraschende Wendung. Um das Virus zu untersuchen, reist der deutsche Virologe Thomas Lorenz (Maximilian Brückner) nach Lappland, finanziert von Marcus Eiben (Clemens Schick), Multimillionär und Vorstandsvorsitzender eines Pharmakonzerns. Alsbald finden sich Nina und Thomas inmitten einer äußerst ungewöhnlichen strafrechtlichen Untersuchung wieder. © Bavaria Fiction
 
26.11.2017 : Maximilian Brückner ist seit gestern in Helsinki/Finnland, da morgen dort Drehbeginn für die 10teilige finnisch-deutsche Fernsehserie "Arctic Circle" ist: Selfie "Back in Finland"

2.12.2017 : Selfie vom Maxi heute Mittag auf dem Weihnachtsmarkt in Helsinki: "Christmas market in Helsinki. Beautiful! Brrr!" #arcticcircle #helsinki #christmas #Finnland"

4.12.2017 : Selfie vom Maxi im Laborkittel am Set von "Arctic Circle": "Back in the lab" #ArcticCircle #Helsinki #IinaKuustonen #YellowBirdFilms

6.12.2017 : Finnland feiert heute 100 Jahre Unabhängigkeit vom Russischen Zarenreich mit zahlreichen Veranstaltungen und Partys, und Maxi feiert mit! Selfie von heute Abend #IndependenceDay

7.12.2017 : "Such' den Maxi!!" ... auf der (Vor)Weihnachtsparty von 'Yellow Film & TV', der Produktionsfirma von "Arctic Circle": Foto

16.12.2017 : Der erste Block von "Arctic Circle" ist abgedreht, und Maxi kommt bis Januar 2018 zurück ins heimatliche Bayern, denn nächste Woche steht er ja wieder als Boandlkramer auf der Bühne des Münchner Volkstheaters.
Selfie von gestern abend aus Helsinki: "Kiitos Finland" (Danke Finnland)
Und noch eins vom Hafen: "Helsinki ist der Hammer!"

14.1.2018 : Dieses Wochenende bekam Maxi in Helsinki Besuch von Tobias van Dieken, Freund und Schauspielpartner ('von Zieten') im "Brandner Kaspar", die sich schon seit den gemeinsamen Tagen an der Otto-Falckenberg-Schauspielschule kennen:
13.1. Foto im Hafen "Best friend!"
14.1. Video auf der Dachterasse "Swimming in the sea!! #helsinki #finnland

19.1.2018 : Maxi kasperlt rum am Set von "Artic Circle" in Helsinki. Video: "Some crazy guy on the set!"

24.1.2018 : Seit gestern dreht auch Clemens Schick in Finnland für "Arctic Circle" ("Ivalo"). Er hat auf seiner Facebook-Seite ein Foto vom Set mit ihm, Iina Kuustonen und Maximilian Brückner in Gebirgswintertarnanzügen gepostet.
Heute morgen hat Maxi ein ähnliches Foto, aber in s/w gepostet: "Operation in Lapland"

26.1.2018 : Setfoto von Maximilian Brückner heute morgen auf Instagram: "Der lohe Lichtfunke Prometheus ist ausgebrannt..." #Schiller #ArcticCircle #YellowFilms #Helsinki #Finnland #blablabla
aus: "Die Räuber" von Friedrich von Schiller - 1. Akt, 2. Szene, Karl von Moor, den Maxi 2003/04 im Münchner Volkstheater unter der Regie von Christian Stückl spielte und die Premiere trotz Lungenentzündung überstand.
- Setfotos aufgenommen in der Tytyr Mine in Lohja.

5.2.2018 : Maxi ist offenbar seit gestern Nachmittag in Lappland, damit die Dreharbeiten für "Arctic Circle" weitergehen können - siehe sein Selfie vom Lapland Airport. Schaut aus, als wäre es dort sehr kalt ...

6.2.2018 : Maxis neuestes Selfie von gestern, ganz warm eingepackt: "Brrrrrrbrrrrr First Day in Lapland! #ArcticCircle #Lappland #YellowFilms #Finnland"

7.2.2018 : Setberichte (auf finnisch):
- Lapissa kuvataan jättimäista kansainvälistä - tv-sarjaa - pääoissa Iina Kuustonen ja Pihla Vitala: Bericht mit Fotos von Maximilian Brückner und Iina Kuustonen vom Studioset in Helsinki, 6.2.18
- Iina Kuustonen palasi töihin äitiyslomalta - kuvaa Lapissa megasarjaa: "Varoitettiin kovista kuvausolosuhteista": Bericht mit Fotos und Video von Iina Kuustonen, Maximilian Brückner, Clemens Schick, Joi Johannsson und Regisseur Hannu Salonen vom Dreh im Schnee von Lappland, 7.2.18

8.2.2018 : Mehr Setberichte aus Lappland (auch auf finnisch):
- Lapissa kuvataan kansainvälistä rikossarjaa - mukana niin Iina Kuustonen kuin Bond-näyttelijäkin: Bericht mit Fotos und Video vom Dreh im Schnee von Kaunispää (Inari)
- Kansainvälista Ivalo-sarjaa kuvataan Lapin hyytävissä oloissa - tältä kuvauksissa näytti: Bericht mit Fotos von Iina Kuustonen, Maximilian Brückner, Joi Johannson, Clemens Schick und einem Interview mit Regisseur Hannu Salonen
- Ein kurzes Video vom Maxi beim Überflug über das Filmset in Kaunispää: "A helicopter. Why not! #arcticcircle #lapland #ivalo #blablabla Musik: Ice Tea. Musiker: Not The King."

9.2.2018 : Selfie von Clemens Schick und Maximilian Brückner auf Instagram

11.2.2018 : Ivalon kylmätkuvaukset kiinnostavat ulkomailla - ohjaaja näyttää mallia, miten pukeudutaan pakkaskuvauksissa: Setbericht (auf finnisch) aus Kaunispää mit Foto von Regisseur Hannu Salonen im Frostschutzanzug, 11.2.18
- Kaunispää, der Fels und Aussichtspunkt oberhalb von Inari im Schnee, aber noch ohne Kulissenbauten, Drehteam und Schauspieler: Video von 'koira fani' vom Dez. 2017

12.2.2018 : Raha tuo televisiokuvauksia Suomeen: Noch ein Foto von Iina Kuustonen, Maximilian Brückner, Joi Johannson und Clemens Schick, die aus dem fiktiven Hoteleingang spurten.

16.2.2018 : Mehr Fotos vom Pressetermin am Set von "Actic Circle" / "Ivalo" in Inari-Saariselkä letzte Woche: Bavaria Fiction und Film Lapland und hier.

21.2.2018 : 'The Location Guide' was asked by House of Lapland, Bavaria Fiction, Yellow Film & TV and Elisa Viihda to go on location in Finnish Lapland with the upcoming "Arctic Circle". Currently filming on location in Inari, the project will spend three months shooting in Finnish Lapland amidst snowy backdrops and freezing temperatures. Principal photography for "Arctic Circle" originally began in November 2017 in Helsinki with the Finnish capital being used for interiors and studio shoots. The production will also travel to Northern Norway to double for parts of Russia. "Arctic Circle" is scheduled to premiere in Q4 2018.
Full article "Filming Arctic Circle in Finnish Lapland: How a Finnish/German co-production is reinventing Nordic Noir" by Tom Deekan in The Location Guide

23.2.2018 : "Scandi Blanc" - Über die Dreharbeiten zu "Arctic Circle"
Mit der deutsch-finnischen Koprduktion "Arctic Circle", die gerade unter der Regie von Hannu Salonen in Lappland gedreht wird, betreten alle Beteiligten Neuland. Für die finnischen Partner der Bavaria ist es die erste Serieneigenproduktion überhaupt.
Die weiße Winterpracht in der kupfergoldenen Nachmittagssonne bei kuscheligen -15 Grad auf dem 438 Meter hohen Gipfel des Kaunispää hat etwas Erhabenes. Verschneite Tannenwälder soweit das Auge reicht, hier und da ein gefrorener See. Sonst nichts. Im fernen Lappland, jenseits des Polarkreises im Norden Finnlands entsteht derzeit etwas Einzigartiges. "Arctic Circle" - die erste deutsch-finnische oder besser finnisch-deutsche Serienkoproduktion. Die erste Serie überhaupt, die in Lappland gedreht wird. Und dass es sich dabei um etwas ganz Besonderes handelt, mag man gerne glauben, an einem Ort, wo die Väter und Mütter ihre Töchter Kirsikka, auf Deutsch Kirsche, taufen, wo die Menschen schon mal 300 Kilometer unterwegs sind, um sich mit Alkohol einzudecken und wo, so war zu erfahren, eine Verabredung zum ersten Date impliziert, dass man auf jeden Fall über Nacht bleibt. Der langen Strecken wegen. Ein Ort übrigens, nicht allzu weit entfernt von Inari, wohin Peter Lichtefeld in seinem wunderbaren Roadmovie "Zugvögel" im Jahr 1997 den wunderbaren Joachim Krol schickte. Aber das war ja im Sommer.
Jetzt im Februar 2018 ist natürlich alles viel extremer. Tags zuvor war es -30 Grad kalt und ein grimmiger Wind peitschte über das Fjell. Für Regisseur Hannu Salonen, in Finnland geboren, mit 19 nach Deutschland gezogen, seit mehreren Jahren am Bodensee lebend und im deutschen Fernsehen dank diverser "Tatorte", der Schirach-Serie "Schuld" oder den "Toten vom Bodensee" eine feste Größe, ist der drei Monate anhaltende Lappland-Dreh ein Abenteuer, bei dem er nach zwei Drehtagen noch nicht weiß, was alles auf sein Team zukommt. "Das ist für alle Neuland und daher ein Abenteuer, bei dem es zum Teil um ganz banale Sachen geht. Halten die Kabel in der Kälte oder brechen sie. Funktionieren die Kameras noch bei -35 Grad. Wir wissen es noch nicht und ich finde gerade heraus, wie sich diese extremen Bedingungen auf die Regieführung auswirken." Auf jeden Fall rührt aus ihnen eine Energie, die man den Schauspielern und dem ganzen Team anmerkt. "Das macht ja auch die ganze Serie aus. Temperatur, Landschaft, Setting. So gesehen ist Lappland einer der Hauptdarsteller."
Neuland betritt im Grunde jeder der Beteiligten, deren Zusammensetzung hoch interessant ist. Elisa Viihde ist der Hauptauftraggeber. Kein Sender, sondern die führende digitale Entertainment Plattform in Finnland, die 300.000 Haushalte mit einer breiten Auswahl an einheimischen und Hollywoodfilmen, Serien, exklusiven Fernsehsendungen und Sportübertragungen erreicht. "Für uns ist 'Arctic Circle' die erste eigenproduzierte Serie und daher ein ganz besonderes Programm", erzählt Ani Korpela, Head of Content. Und gegen die Konkurrenz von Netflix und Konsorten will man sich mit Eigenproduktionen wappnen. YLE, der öffentlich-rechtliche Rundfunk aus Finnland, fungiert als Partner von Elisa für die Zweitverwertung auf dem heimischen Markt.
Finnischer Produzent ist Yellow Film & TV, nach eigenen Angaben das größte unabhängige Produktionsunternehmen in Skandinavien, mehrfach preisgekrönt, auch mit dem Jussi, dem finnischen Pendant zur Lola. Zum Portfolio gehören zahlreiche Filme, aber auch Comedy-, Entertainment und Sportformate. "'Arctic Circle' hat für uns eine ganz besondere Bedeutung. Das Budget ist zwei- bis dreimal so hoch wie sonst bei finnischen Produktionen. Wir wollen damit das nächste Level erreichen", so Milla Bruneau, Executive Producer von Yellow Film.
Dass Bavaria Fiction mit an Bord ist, liegt in erster Linie an Regisseur Hannu Salonen, beziehungsweise an dessen gemeinsamer Vergangenheit mit Bavaria-Produzent Moritz Polter. Als dieser noch bei Tandem Productions war, arbeitete er mit Salonen sehr eng bei der internationalen Crimeserie "Crossing Lines" zusammen. "Wir hatten uns da kreativ sehr gut verstanden, erinnert sich Polter. Salonen pitchte "Arctic Circle" zu der Zeit, als er in München war und sich um den Schnitt der zweiten "Schuld"-Staffel kümmerte. Salonen warb auch bei Yellow Film für die Bavaria Fiction als Produktionspartner. Bei der Messe Content London kam es im Dezember 2016 zum ersten Kontakt mit Yellow Film in Person von Produzent Olli Haikka, der das Projekt aus der Produzentenperspektive pitchte. Das erste Drehbuch und die skizzierte Storyline gab es da schon zu lesen. "Das hat uns wirklich überzeugt. Und da wir kreativ-inhaltlich noch richtig mitentwickeln konnten, wollten wir das Projekt auf jeden Fall machen."
Als die Bavaria einstieg, gab es noch eine größere Finanzierungslücke. Diese konnte unter der Miteinbeziehung von Lagardère geschlossen werden. Ein "sehr guter Weltvertrieb, der mit einer sehr ordentlichen MG (Anmerkung: Minimum Garantie) einstieg", so die Einschätzung von Moritz Polter, über den die Verhandlungen mit dem in Paris sitzenden Unternehmen liefen. Das Budget, für dessen Hauptteil Elisa aufkommt, liegt bei rund sechs Mio. Euro. Die Rolle von Bavaria Fiction fasst Polter folgendermaßen zusammen: "Wir sind kreativer Partner, der inhaltlich bei den Drehbüchern und der Besetzung involviert ist. Zudem haben wir Gespräche mit internationalen Sendern und Vertrieben geführt."
Bei Lagardère vermutet man hinter "Arctic Circle" gewaltiges Potential auf dem internationalen Markt und betrachtet es als perfekte Ergänzung des eigenen Line-Ups. "Wir sehen uns nicht als reinen Vertrieb französischer Produktionen, sondern als Vertrieb europäischer Produktionen", erläutert Emanuelle Bouilhaguet. "In den letzten Jahren haben wir unsere Aktivitäten auf viele weitere Länder wie Irland, Belgien, Polen, die Ukraine oder Italien ausgedehnt. Was uns noch fehlte war Finnland", sagt sie mit Augenzwinkern. "Zahlreiche nordische Serien kommen aus Schweden, Dänemark und Norwegen. Aber mit "Arctic Circle" könnte nun Finnland der nächste große Hit werden." Und ihr Kollege Frédérik Rangé hat bereits das passende Label parat. "Wir betrachten 'Arctic Circle' als Scandi Blanc." Und damit spielt er nicht nur auf die verschneite Winterlandschaft an. "Die Serie ist mainstreamiger, mit mehr Emotion im Vergleich zu vielen Scandi Noir-Produktionen." Und Moritz Polter traut "Arctic Circle" eine Türöffner-Funktion für Finnland als Koproduktionspartner zu. "Ich denke schon, dass Finnland durch diese Produktion auf die map kommen kann."
Nun wäre fast auf der Strecke geblieben, um was sich der "Arctic Circle" dreht: Die von Joona Tenna, dem Isländer Jón Atli Jonasson und Olli Tola ersonnene Geschichte handelt von einer Polizisten in Lappland (gespielt vom finnischen Superstar Iina Kuustonen), die eine halbtote Prostituierte auffindet. Der Kriminalfall erhält eine völlig neue Dimension als man in der Blutprobe des Opfers ein tödliches Virus entdeckt. Ein Multimillionär und Chef eines Pharmakonzerns (gespielt von Clemens Schick) finanziert die Reise eines deutschen Virologen, gespielt von Maximilian Brückner, nach Lappland, damit dieser die Untersuchungen in diesem mysteriösen Fall unterstützen kann. Viel mehr, wurde über den Inhalt noch nicht preis gegeben, aber dass sich daraus eine Geschichte mit Sogkraft entwickeln könnte, zeigten die ersten Muster, die vom in Helsinki abgehaltenen ersten Drehabschnitt im Herbst/Winter 2017 bereits zu sehen waren.
Für Hannu Salonen macht die Kombination aus dem Lappland-Setting mit einer guten Genremischung, einem großen Dramaanteil und starken Charakterbögen das Besondere von "Arctic Circle" aus. "Es gibt eine sehr smart geschriebene Hintergrundgeschichte - völlig up to date. Eine Mischung, die ich als Zuschauer lieben würde und so auch noch nicht gesehen habe."
Polter ist wiederum davon überzeugt, dass "Arctic Circle" auch deshalb etwas Besonderes wird, "weil es von Menschen produziert wird, die alle eine Vision teilen." Ohne Presale, also ohne deutschen Senderpartner an der Seite, sei das leichter der Fall. Diese gemeinsame Vision macht er an verschiedenen Faktoren fest: Die Serie soll finnisch wirken und nicht wie ein internationaler Mischmasch. Sie soll sich durch eine ganz eigene Atmosphäre auszeichnen, für die Hannu Salonen mit seiner erkennbaren Handschrift steht. "Er hat eine eigene Art der Schnittgeschwindigkeit und ist in dem, was er tut, manchmal fast mystisch. Das passt zu dem Stoff", so Polter. Bei der Bildegestaltung fiel die Wahl auf Gusse Gustafsson, einen jungen Finnenn. "Er dreht mit relativ wenig Licht und hat daher auch visuell sehr viel anzubieten. Eine eigene Form- und Farbsprache, die alle Partner überzeugte." Und ein weiterer wichtiger Punkt für eine gemeinsame Vision: Bei der Besetzung redeten die Finnen nicht den Deutschen, und die Deutschen nicht den Finnen hinein.
Bleibt die spannende Frage, wo man "Arctic Circle" in Deutschland zu sehen bekommt. Obwohl es bei ARD und ZDF Programmslots für internationale Crimeserien gibt, findet Moritz Polter nicht, es müsse unbedingt ins Free TV kommen. "Wir sprechen von horizontal erzähltem Fernsehen und es gibt Anfragen von Plattformen und von öffentlich-rechtlichen Sendern. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, dass es mehrere Windows gibt." Polter hofft auf eine Entscheidung vor der Mipcom im Oktober. Elisa plant die Ausstrahlung im Dezember. "Es wäre schön, wenn man in Deutschland parallel oder zumindest fast parallel damit herausgehen könnte." Dank des deficit financings ist die Bavaria in einer komfortablen Position. Und in der Branche werde man dank "Arctic Circle" spürbar anders wahrgenommen.
Und zum Abschluss nochmal Hannu Salonen in einer ganz essentiellen Frage: Wie ist das mit dem Polarlicht? "Wir hoffen auf Polarlichter und wir werden sie auch bekommen. Und wenn nicht, dann machen wir uns welche."
NACHGEFRAGT BEI MAXIMILIAN BRÜCKNER:
Im vergangenen Jahr sorgte der Münchner Schauspieler als Luther und als drogensüchtiger "Hindafing"-Bürgermeister für Aufsehen. Vor "Arctic Circle" drehte Brückner u.a. den Kinofilm "Das schönste Paar" von Sven Taddicken und den RAF-Zweiteiler "Der Mordanschlag". 
Was war der besondere Reiz, bei "Arctic Circle" mitzuspielen?
Ich liebe skandinavische Krimis und Thriller wie "Die Brücke". Die sind super geschrieben. Als ich das Buch von "Arctic Circle" gelesen habe, dachte ich: großartig. Die Idee, einen Virus zu konstruieren, der spezielle Populationen angreift, erscheint mir fast schon real. Deshalb glaube ich auch, dass das Thema zieht. Das fühlt sich nicht wie ein fernes Zukunftsszenario an, zu dem man keinen Bezug hat.
Wie fühlt sich denn das Drehen am Polarkreis an?
Wir haben jetzt nach sechs Wochen Helsinki den ersten Tag in Lappland gedreht. Ich dachte eigentlich, ich sei in der Serie der männliche Hauptdarsteller. Hauptdarsteller Nummer eins ist aber da draußen die Natur Lapplands. Die Kälte, die einem da entgegen schlägt, ist ein wesentlicher Teil dieser Produktion und in der Kombination mit dem hochspannenden Drehbuch, macht es das Besondere von "Arctic Circle" aus. Aber ich liebe diese extremen klimatischen Verhältnisse. Wir hatten minus 35 Grad, ein heftiger Wind ging und ich musste zwei Minuten lang meinen kleinen Finger in den Mund stecken, damit ich da irgendwie wieder ein Gefühl rein bekomme.
Wie ist es für Sie auf Englisch zu drehen? Ist das eine große Umstellung?
Mein Englisch war zunächst ziemlich schlecht. Letztes Jahr im Sommer, bei den Dreharbeiten zu "Schwarzach 23" habe ich mich mit meiner Kollegin Marlene Morreis in den Pausen auf das Casting für "Arctic Circle" vorbereitet. Wir Deutschen sprechen Englisch auf den Punkt, halt sehr deutsch. Das Englische geht aber immer nach oben und kommt mir wie eine Singsprache vor. Das weicht von der Mentalität, wie ich gelernt habe, Texte zu sprechen, stark ab. Es ist nicht nur eine andere Sprache, es ist auch eine andere Art zu sprechen. Ich habe dann in der Vorbereitung ganz viele Serien nur noch auf Englisch angeschaut.
Sie spielen einen Virologen, haben Sie sich darauf besonders vorbereitet?
Nein. Ich versuche, diesen Professor so normal wie möglich zu spielen, als Typ der zupacken kann und auf keinen Fall irgendwie hochgestochen und theoretisch. Ich habe versucht, diesen Typen auf den Boden zu holen und die Vorstellung, die man von einem Professor hat, zu brechen.
Wie ist die Zusammenarbeit mit Hannu Salonen?
Die macht sehr viel Spaß. Ich habe mit Hannu schon drei Saarland-"Tatorte" gedreht. Man kann mit ihm noch wunderbar an der Rolle arbeiten, an einzelnen Sätzen feilen. Wenn man eine Idee hat, ist er dafür offen. Wenn ich etwas in einem Drehbuch als zu stereotyp empfinde, weil man es schon zu oft gesehen hat, spreche ich das an und mache einen anderen Vorschlag.
Wie erleben Sie das viel zitierte goldene Serienzeitalter?
Was in der Serienproduktion gerade vor sich geht, ist das Tollste, das uns jemals passiert ist. Verschiedene Länder mit ihren Schauspielern knallen aufeinander. Das ist hier auch der Fall. Es entsteht eine Art europäischer Film, und das finde ich sehr interessant. Da brechen gerade Dämme auf. Netflix ist ein Monster, das gefüttert werden muss.
Wie ist denn der Stand bei "Hindafing"? BR-Programmdirektor Reinhard Scolik kündigte an, es solle weitergehen.
Es gab schon zwei Treffen zum Brainstorming. Da kamen schon einige tolle, fast schon grenzwertige Ideen auf den Tisch. Die Figur, dieses Wiesel von einem Bürgermeister, hat noch viel Potential, da lässt sich noch einiges rausholen. Bei "Hindafing" konnte ich auch sehr stark auf die Rolle Einfluss nehmen. Ich war in dem Team auch der Dienstälteste. Das war eine tolle Zusammenarbeit, in der es immer um die beste Idee ging.
Quelle: Blickpunkt:Film, Frank Heine, (Ivola)

1.3.2018 : TV series "Arctic Circle" goes beyond polar landscapes: The Finnish-German crime series aimes to attract an international audience with an A-list cast and gripping narration. Arcticle in Cineuropa

2.3.2018 : "Arctic Circle" - Kommt der nächste europäische Serienerfolg vom Polarkreis?
Für die MIP-TV in Cannes vom 9. - 12. April 2018 wurde die Serie als eine von nur 6 Produktionen ausgewählt, die den internationalen Einkäufern beim MIPDrama Buyers' Summit am 8. April gezeigt wird. Die Einkäufer aus aller Welt werden einen 15minütigen Teaser zu sehen bekommen.
Interview (mit Video) mit dem ausführenden Produzenten Moritz Polter von Bavaria Fiction beim Pressetermin in Inari Anfang Februar auf DWDL.de

5.3.2018 : "Arctic Circle" and "Bullet" from Yellow Film & TV and Elisa Viihdaare were selected for MIPDrama Buyers's Summit, to be sneak-previewed to some 450 TV executives in Cannes on April 8, prior to the MIP-TV from 9.-12. April 2018. Arcticle from Nordisk Film & TV Fond

14.3.2018 : Bavaria Fiction hat nun ebenfalls ein Foto von Maximilian Brückner, Clemens Schick, Hannu Salonen und den beiden Produzenten Milla Bruneau (Finnland) und Moritz Polter (Deutschland) veröffentlicht, das beim Pressetermin in Inari Anfang Februar entstand: "Actors between light and ice! Tervehdys!" (Viele Grüße)

18.3.2018 : Setfoto "200 meters below ground" (in der Tytyr Mine in Lohja) von Joi Johannson mit Chike Ohanwe, Clemens Schick und Maximilian Brückner

21.3.2018 : Maxi hat definitiv Spaß in der Kälte im hohen Norden:
- Auf 'Safari' mit Kari Ketonen: Foto
- Videoclips mit Janne Kataja: Clip 1 und Clip 2
- Der Maxi hat wohl einen neuen Freund gefunden! Video

Seite erstellt im August 2017 von EFi ; zuletzt ergänzt am 21.3.2018 zurück
zum Fernsehen
zurück zu
gesucht wird : Maximilian Brückner