Interviews mit Maxi, Artikel und Berichte über ihn (eine Auswahl)

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Fantastische Zeitreise: Besuch bei Maximilian Brückner beim Dreh des Luther-Films "Himmel und Hölle" und der Fortsetzung der ZDF-Reihe "Tannbach" in Tschechien
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TV-Spielfilm #2/17, 21.1. - 3.2.2017, Seiten 10-12
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Maximilian Brückner: Tuba, Schafe und Schuhplattln
Maximilian Brückner, aktuell als Polizist im ARD-Vierteiler "Pregau" zu sehen, über sein Leben auf dem Dorf in Oberbayern – und seine Rolle als Ältester von acht Geschwistern.
Der (eigene) Anspruch ist erheblich: Als "Krimi-Opus" bewirbt die ARD ihren Weihnachts-Vierteiler "Mörderisches Tal - Pregau". Dessen letzter Teil läuft am Mittwoch um 21.45 Uhr. Die AZ hat mit dem bayerischen Schauspielstar Maximilian Brückner (er spielt den Kleinstadtpolizisten Hannes Bucher) gesprochen.
AZ: Herr Brückner, geht es in Ihrer Chiemgauer Heimat auch so vogelwild zu, wie im Pregauer Tal?
MAXIMILIAN BRÜCKNER: Nein, in meiner Heimat geht es wesentlich friedlicher zu. Zumindest sind mir keine größeren Dramen bekannt, aber man kann ja nicht hinter alle Kulissen schauen. Das ist ja das Spannende am Pregauer Tal, dass es da nicht nur vor den Kulissen, sondern auch dahinter gewaltig brodelt. Ich finde die Mischung aus Krimi, Drama und Liebesfilm einmalig, etwas Vergleichbares hat es noch nicht gegeben. Der Film hat eine ganz eigene Kraft und Qualität, fast schon wie eine griechische Tragödie.
AZ: Sie geben den sympathischen Kleinstadtpolizisten Hannes Bucher, der sich von seiner minderjährigen Nichte verführen lässt und damit eine Spirale von Ereignissen auslöst, die nicht mehr zu kontrollieren sind. Können Sie das nachvollziehen?
MB: Klar, man muss nur einmal im Leben die falsche Abzweigung nehmen, einen Fehler machen, ob groß ob klein, und plötzlich entwickelt sich eine Eigendynamik, die man nicht mehr aufhalten kann. Hannes’ erster Fehler war, dass er seine Frau geheiratet hat, eigentlich hat die Talfahrt für ihn da schon begonnen. Aber Menschen wollen selten den Tatsachen ins Auge blicken, die meisten verleugnen die Realität bis zum Schluss.
Wie sieht denn Ihre Realität seit dem Ausscheiden aus dem Tatort aus? Trauern Sie dem Kommissar Kappl nach?
Eine Tür geht zu und eine andere dafür auf. Ich bin in solchen Sachen nicht nachtragend und hege auch keinen Groll. Mein Motto lautet: Warum fällt man hin? Um wieder aufzustehen! Außerdem habe ich eine Familie, die immer für mich da ist. Ich habe ein Netz mit doppeltem Boden, das mir ein gutes Sicherheitsgefühl gibt.
Wie sieht Ihr Familienleben aus?
Die ganze Familie lebt unter einem Dach, vom Großvater bis zum Enkel. Aber auch wenn ich es als große Bereicherung empfinde, mit der Großfamilie zusammen zu leben, so darf man das nicht romantisieren. Es gibt nämlich viel Arbeit. Wir haben Schafe, Kühe, Enten und Ziegen, die versorgt werden wollen, auch an Sonntagen. Andere schlafen aus und gehen in die Muckibude oder auf den Golfplatz.
Was ist der Vorteil so eines Generationenhaushaltes?
Die Familie und das Miteinander stehen im Mittelpunkt. Wir essen zum Beispiel meist alle zusammen zu Mittag und tauschen uns aus. Das ist wichtig, damit man weiß, was beim anderen los ist. In anderen Familien kommen Kinder oft erst nach einer Ganztagsbetreuung nach Hause, weil die Eltern beide berufstätig sind. Ich finde es toll, wenn sich die Familie um die Kinder kümmert. Vor allem die Kommunikation zwischen Alt und Jung ist wichtig, die bewusste Auseinandersetzung mit dem Alter gibt es ja sonst heute kaum noch. Bei uns zu Hause funktioniert das sehr gut.
Welches bayerische Klischee trifft auf Sie zu?
Wahrscheinlich alle (lacht). Aber eigentlich gibt's das Klischee heute nicht mehr, denn welcher Bayer kann schon noch – wie ich – Schuhplattln und Tuba spielen? Seit meinem 13. Lebensjahr spiele ich die Tuba, anfangs fand ich es etwas uncool, aber mittlerweile finde ich, es passt zu mir, weil es echt ist und nicht aufgesetzt.
Haben Ihre Eltern diese Aktivitäten forciert?
Nein, die hatten damit nichts zu tun. Das ist eine normale Entwicklung, wenn man in einer kleinen bayerischen Gemeinde aufwächst. Aber meine Eltern sind dafür verantwortlich, dass ich Schauspieler geworden bin.
Wie lief das ab?
Ich hatte als Jugendlicher zwar etwas Theater gespielt, wollte daraus aber nie einen Beruf machen. Mir schwebte eher ein Medizinstudium vor. Meine Eltern waren jedoch von meinen kleinen Bühnenauftritten so angetan, dass sie mir empfahlen, mich an der Otto-Falckenberg-Schule in München zu bewerben. Ich konnte das anfangs gar nicht nachvollziehen. In meinen Augen war Schauspielerei damals kein richtiger Beruf, und von der Schauspielschule hatte ich auch noch nie gehört. Nach gutem Zureden habe ich es dann probiert und habe auch sehr schnell Blut geleckt.
Und heute sind Ihre Eltern Ihre größten Fans?
Die sind ganz zufrieden mit dem, was ich mache. Ich bin ihnen sehr dankbar für ihre Wegweisung. Manchmal haben die Eltern eben doch ein besseres Gefühl dafür, was für ihr Kind gut ist.
Sind Sie sehr freigeistig erzogen worden?
Sicherlich, aber es war nicht so, dass wir Kinder alles machen konnten, was wir wollten. Mein Vater ist Rechtsanwalt, und wir sind eine stinknormale Familie mit ganz bürgerlichen Vorschriften und Regeln. Ich verstehe bis heute nicht so ganz, wie meine eigentlich ziemlich bürgerlichen Eltern auf die Idee kamen, mich in diesen Beruf zu schicken.
Wie ist das, als Ältester von acht Geschwistern aufzuwachsen?
Das hat Vor- und Nachteile. Auf der einen Seite bist du für alles verantwortlich, und auf der anderen Seite bekommst du dafür alle Sachen neu und musst keine gebrauchten Klamotten tragen. Aber wehe irgendeiner hat sich wehgetan, dann war immer ich schuld (lacht).
Sind Sie dadurch früher erwachsen geworden?
Vielleicht etwas pflichtbewusster als andere Gleichaltrige, aber ich hatte trotzdem eine traumhafte Kindheit. Ich bin wohl auch deswegen Schauspieler geworden, weil in mir immer noch ein kleines Kind wohnt. Ich glaube, das ist die Grundvoraussetzung für jeden Schauspieler.
Welche Werte wurden Ihnen in der Kindheit zu Hause vermittelt?
Respekt voreinander, Anstand, Höflichkeit – ganz normale Umgangsformen halt. Der einzige Unterschied zu einer Familie mit nur zwei Kindern war, dass wir von klein an teilen lernten und materielle Besitztümer keine Rolle spielten. Dadurch wurde ich wahrscheinlich besser sozialisiert als ein Einzelkind, das nie was teilen muss.
Inwiefern hat die Kindheit in der Großfamilie Ihr späteres Leben beeinflusst?
Das erdet einen sehr, und ich bin bis heute niemand, der viel Aufhebens um seine Person macht. Ich mag es gerne etwas bodenständiger und ziehe es vor, auf dem Land zu leben. Ich lebe mein Leben, mache meine Filme und ziehe mich dann wieder aufs Land zurück.
Interview: Armin Lissfeld, AZ München, 28. Oktober 2016

Zur Karriere überredet: Der Schauspieler Maximilian Brückner
Der Schauspieler Maximilian Brückner ist gut im Geschäft, trotzdem bleibt er auf dem Boden. Dafür sorgen schon seine Familie – und eine Ziege namens Liesl.
Er fährt gerne Ski und Kajak, klettert, schuhplattelt und spielt Tuba. Maximilian Brückner verkörpert das bayerische Klischee. Hochdeutsch war für ihn lange Zeit eine Fremdsprache. Bekannt wurde der Schauspieler mit seiner Rolle als tubaspielender Kommissar Franz Kappl im Saarländer „Tatort“. Mit 27 Jahren war er damals der jüngste „Tatort“-Ermittler aller Zeiten. Aktuell ist er im vierteiligen Krimi „Mörderisches Tal - Pregau“ in der ARD zu sehen. Darin spielt er den Provinzpolizisten Hannes, der in eine Spirale aus Lügen und Gewalt gerät.
Die Karriere des Schauspielers lief von Anfang an gut. Vielleicht liegt das auch an seinem Lebensmotto: „Warum fällt man hin? Damit man wieder aufsteht“, sagte er gegenüber dem Mediendienst Teleschau. Dass es funktioniert, hat er bewiesen: 2012 war nach fünf Jahren seine Zeit als „Tatort“-Kommissar überraschend zu Ende. Noch im selben Jahr spielte er in Steven Spielbergs Kriegsepos „Gefährten“ einen deutschen Offizier. In Deutschland ist er bekannt für Rollen in „Wer früher stirbt, ist länger tot“, „Rubbeldiekatz“ und „Resturlaub“.
Brückner hat sieben Geschwister, er ist der Älteste. Geboren wurde der Sohn eines Rechtsanwalts 1979 in München, aufgewachsen ist er im oberbayerischen Riedering bei Rosenheim. Nicht weit davon entfernt lebt der Schauspieler heute mit seinen Eltern und drei seiner Geschwister in dem kleinen Dorf Antwort in einem selbstrenovierten Bauernhaus. Fit hält er sich mit Stallarbeit, verrät er in einem Video auf seiner Internetseite. Sein Trainer sei die Ziege Liesl.
Brückner ist seit 2013 verheiratet und könne sich vorstellen, eine große Familie zu haben, verriet er unserer Zeitung. Er gilt als bodenständig und heimatverbunden. Noch heute spielt er ersatzweise Tuba in der Musikkapelle seines Heimatdorfes und saß 2008 für die CSU im Riederinger Gemeinderat. Er sei zwar „eigentlich grün eingestellt, aber Grüne gibt's bei uns ned“, sagt er in einem Interview. Nach dem kurzen Ausflug in die Politik, macht sich der Schauspieler nun gegen Fremdenhass stark.
Eigentlich wollte Brückner nach seinem Abitur Arzt werden. Doch seine Mutter überredete den damals 21-Jährigen dazu, sich bei der Otto-Falckenberg-Schauspielschule in München zu bewerben. Obwohl er in breitem Bayerisch vorsprach, wurde er angenommen und lernte dort für drei Jahre sein Handwerk – und Hochdeutsch. Bereits während seiner Ausbildung war er festes Ensemblemitglied des Münchener Volkstheaters und steht dort bis heute regelmäßig auf der Bühne. Für Februar plane er ein neues Stück mit dem Intendanten Christian Stückl, kündigte Brückner an. Neben seinem Theaterengagement hatte er in diesem Jahr viel zu tun. 2017 wird er im ZDF als Martin Luther in „Himmel und Hölle“ zu sehen sein. Bis Anfang 2017 dreht er den Dreiteiler „Tannbach II“.
Von Carolin Hitzigrath/Augsburger Allgemeine, 27. Dezember 2016

"Das war meine Rettung" - Die Großfamilie von Maximilian Brückner zeigte dem Schauspieler, was wirklich im Leben zählt
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Zeit-Magazin #53, 21. Dezember 2016, S. 46
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Zeit-Online, 10. Januar 2017

«Ein Geschenk»: Bei Schauspieler Maximilian Brückner läuft es
Spätestens seit seiner Rolle als Tuba-spielender "Tatort"-Kommissar ist Maximilian Brückner Fernsehzuschauern ein Begriff. Seitdem ist der Schauspieler aus Oberbayern unermüdlich. Ein hartes Jahr voller Arbeit liegt hinter ihm - zur großen Freude des 37-Jährigen.
München (dpa) - Maximilian Brückner geht gerade in seiner Arbeit auf. Kein Wunder, ist der Schauspieler doch ein gefragter Mann, vor der Kamera ebenso wie auf der Bühne. «Es läuft eigentlich die ganze Zeit schon gut, aber gerade ist es wie ein Geschenk», sagte der 37-Jährige im Interview der Deutschen Presse-Agentur in München. 2017 wird der einstige Saarbrücker "Tatort"-Kommissar im ZDF als Martin Luther zu sehen sein. Bis Anfang 2017 dreht er fürs Zweite den ZDF-Dreiteiler "Tannbach II". Und an diesem Sonntag (21.45 Uhr) startet im Ersten das vierteilige Drama "Mörderisches Tal - Pregau". Darin spielt Brückner den braven Provinzpolizisten Hannes, der durch einen dummen Zufall in eine Spirale aus Lügen und Gewalt bis hin zu Mord gerät.
Frage: Hannes wirkt anfangs ganz normal und zuverlässig - bis sein Leben plötzlich aus dem Ruder läuft. Wie kann es zu so etwas kommen?
Antwort Maximilian Brückner: Da reichen drei Sachen, die blöd laufen, oder eine Fehlentscheidung, dann ist es wie ein Dominoeffekt, und es zieht dich da rein. Die Spirale geht ganz schnell nach unten. Jeder kennt einen Menschen, da passieren zwei, drei Sachen, und dann ist das ganze Leben aus den Fugen geraten.
Frage: Wie war es für Sie, die Figur des Hannes über vier Teile hinweg zu entwickeln?
Antwort: Man kann alles in Kürze erzählen, aber da fällt ganz viel an der Seite weg. Man kann zwar alles auf 120 oder 90 Minuten pressen, dann kann man den Hauptfiguren folgen. Aber Filme wie "Pregau" leben ja davon, dass da ein ganzes Universum aufgemacht wird. Man kann in Serien und Mehrteilern einen Riesenkosmos erzählen. Ich mag diese Erzählform wahnsinnig gerne, und sie kann einen auch süchtig machen. Man will wissen, wie es weitergeht. Ich war in den Figuren so drin. Ich war richtig traurig, als der Dreh vorbei war.
Frage: Gab es für Sie eine besondere Szene?
Antwort: Ich hatte Schiss vor einer Szene, in der ich in einer Bar tanze. Ich bin nicht der Obertänzer. Ich kann zwar schon tanzen. Aber am Set, und mit Cowboyhut...
Frage: Sie sind an zahlreichen andere Projekten beteiligt, unter anderem haben Sie Martin Luther gespielt. Wie war das?
Antwort: Das war auch so toll, allein die Sprache. Deutlich zu sprechen, die Worte trotzdem so normal hinzuhauen und dann auch wieder theatralisch wirken zu lassen, wenn man vor den Erzbischöfen steht.
Frage: Eine Glückssträhne?
Antwort: Ich kann mich echt nicht beschweren (klopft auf Holz). Ich habe immer versucht, verschiedene Sachen zu machen. Ich drehe jetzt seit Mitte Juli. An den Wochenenden musste ich nach Berlin und Hamburg fliegen, dann Leseprobe, Kostümprobe, Maskenprobe. Es war viel zu tun.
Frage: Gab es eine Gänsehaut-Szene bei Luther?
Antwort: Mit 100 Komparsen in der Riesenhalle vor dem Kaiser, und du stehst da in der Mitte und sagst: Hier stehe ich und kann nicht anders. Was ich auch beeindruckend finde, sind diese Kirchen, in denen wir gedreht haben.
Frage: Wie entspannen Sie in dem ganzen Stress?
Antwort: Zuhause. Eigentlich ist es nur, zuhause zu sein. Familie, Freunde, ganz normal wie jeder andere auch.
Frage: Und wie findet das Münchner Volkstheater da noch Platz?
Antwort: Das hat Platz, ich spiele die ganze Zeit, und im Februar kommt ja ein neues Stück am Volkstheater. Ich habe gerade mit Christian Stückl geredet, im Februar machen wir wieder was Neues. Da würde ich auch gerne mal wieder ganz was anderes ausprobieren.
Zur Person: Maximilian Brückner hat seine schauspielerische Karriere am Münchner Volkstheater begonnen, noch während seiner Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule. Seitdem ist er der Bühne unter dem Intendanten Christian Stückl treu geblieben, trotz erfolgreicher Ausflüge ins Filmgeschäft. Er war "Tatort"-Kommissar in Saarbrücken, spielte unter Doris Dörrie in "Kirschblüten - Hanami" oder in Komödien wie "Rubbeldiekatz".
Interview: Cordula Dieckmann/dpa, 20. Dezember 2016

Starkbierprobe im Paulaner am Münchner Nockherberg am 24. Februar 2016
Wie schon in den letzten zwei Jahren war Maximilian Brückner auch heuer wieder zum Starkbieranstich samt Fastenpredikt der Mama Bavaria (Luise Kinseher) und anschliessendem Singspiel "Brain-Sturm" von Marcus H. Rosenmüller, auf den Nockherberg eingeladen. Heuer begleitet von seinen Brüdern Florian und Dominikus, weil die Perlseer Dirndl mit auf der Bühne standen, bei denen ihre Schwester Susanne und Florians Ehefrau Michaela dabei waren. Die Brückners sassen am Tisch 17.

Foto: tz, Klaus Haag

Die Brückner-Buam Dominikus, Florian und Maximilian. Foto: AZ, Tinnefeld/API
Zum ersten Mal stehender Applaus
Am Ende ist im Saal beim Derblecken ein Bild zu sehen, das selbst diejenigen noch nie erlebt haben, die seit 30 Jahren zum Anstich herkommen: Nach den letzten Tönen, "Ein Vorsicht" und dann "Ein Prosit", stehen zunächst die Gäste in den hinteren Reihen auf, bis nach einer halben Minute auch in der ersten Reihe Politiker stehen und klatschen. Dabei war ja gerade in diesem Jahr die große Frage, wie bei den brisanten Themen ein gelungenes Derblecken gelingen kann. Es kann. Und wie. Auch die Rede bekommt viel Lob. Kabarettist Christian Springer, in den vergangenen Jahren oft eher kritisch, lobt den Auftritt von Luise Kinseher als Bavaria ohne Einschränkungen. „So gut wie noch nie war das heute. Ein großer Appell an die Menschlichkeit.“ Kinseher setzt in ihrer Rede immer wieder Pointen, über die schallend gelacht wird, aber es gibt auch Momente, in denen sie eine ernste Predigt hält. Schauspielerin Brigitte Hobmeier muss an manchen Stellen gleich so lachen, dass ihr die Tränen kommen. „Moralisch und bissig“, sagt sie hinterher. Bei ihr sitzt Kollege Maximilian Brückner, dem es „sehr gut gefallen“ hat. „Sie hat mit wenigen Sätzen viel gesagt und immer auch Tiefe transportiert.“ Schon während des Singspiels johlen und jubeln viele. Brückner sagt am Ende mit vom Lachen rotem Kopf: „Die Leute stehen, das steht für sich.“ Kabarettist Helmut Schleich ist fasziniert von der Dynamik des Abends: „Erst die Rede, dann die Wahnsinnsmusik, einfach brillant. Und alles inszeniert wie eine Oper, nicht wie Kabarett.“ Warum, fragt er und blickt über die aufgeregt diskutierenden Gäste, könne man das Stück nicht in das Repertoire eines Theaters aufnehmen? Das wichtigste Thema der Zeit, perfekt inszeniert.
aus: Nockherberg-Reaktionen, Süddeutsche Zeitung, 24. Februar 2016, 23:26 Uhr

Der Chor - drei herzergreifend singende Damen. Ihr Wetterbericht kündet Bedrohliches: "A Wind kimmt vo rechts und er bringt wos daher / ma woas ned wohin er wui - ma woas blos woher / Er is no weid weg - drum head ma 'n no ned / Ma head bloß de Leid, und vo dene as G'red!"
Die Perlseer Dirndl auf der Bühne. Quelle: BR, Michael Kubitza (Text) und Markus Konvalin (Foto)

Maximilian Brückner im 7. Himmel #nockherberg
Kein Wunder - er ist ja von den schnuckeligen Perlseer Badenixen umringt!
Quelle: BR-Live Blog
Das ist absolute Weltklasse
Horst Seehofer ist vom Singspiel begeistert, Barbara Stamm findet es nicht bayerisch genug - Maxi Brückner empfiehlt Jodel-Nachhilfe. Zum sechsten Mal ist Luise Kinseher dabei, noch nie war die Ansprache von Mama Bavaria so gut. Kabarettist Ottfried Fischer war voll des Lobes: „Noch nie war die Ansprache so gut. Hochdiszipliniert vorgetragen, die Pointen gingen niemals unter die Haut.“ Helmut Schleich würdigte die Arbeit der Nockherberg-Macher: „Diese Rede hat dem Kabarett alle Ehre gemacht.“ Luise Kinseher sei an diesem Abend „über sich hinausgewachsen“. Sein Kollege Andreas Giebel meinte: „Mit wenig Sätzen hat sie viel gesagt.“ Der bayerische Schauspieler Maximilian Brückner fügte noch hinzu: „Eine grandiose Mischung aus Blödelei und Ernsthaftigkeit.“ Nur in einem Punkt müsse die Mama Bavaria noch üben: Der bayerische Jodler kam zwar im Nockherberg-Saal noch an. Das bayerische Urgestein war von ihm weniger überzeugt - „noch ausbaufähig“ und stand mit dieser Meinung nicht allein da. Skilegende Markus Wasmeier nickte zustimmend.
aus: Stephanie Ebner in OVB-online, 25. Februar 2016

Maximilian Brückner mit seiner Schwester Susanne.
Foto: AZ, Daniel von Loeper

Gestern waren nicht nur unsere Männer beim Starkbieranstich beim Nockherberg vertreten, sondern auch unsere Perlies! Zu diesen schönen Anlass sind sie in unseren neuen Gottseidankdirndln erschienen. Quelle: Trachten Brückner
Nach der Nockherberg-Premiere
Die Salvatorprobe am Nockherberg in München endete am Mittwochabend mit Standing Ovations für das Singspiel-Team um Regisseur Marcus H. Rosenmüller, Autor Thomas Lienenlüke und Musik-Chef Gerd Baumann. „Das spricht ja wohl für sich, das hat es noch nie gegeben“, kommentierte Schauspieler Maximilian Brückner, der im Publikum saß, den großen Erfolg von "Brain Sturm". Ein bisschen war der auch seiner eigenen Familie zu verdanken, wie sein Bruder, Schauspieler Florian Brückner, der Nachrichtenagentur 'spot on news' indirekt schon vor der Beginn der Veranstaltung verraten hatte: „Wenn ich ganz ehrlich bin, freue ich mich am meisten auf meine Frau Michaela, weil die spielt heute bei den Musikern mit.“ Üppig belegtes Brotzeitbrett, Schweinsbraten, Starkbier, ... Wer kann da schon nein sagen? Florian Brückner zumindest nicht: „Heute ist ein Ausnahmetag, da dürfen wir Bier trinken“, sagte er. „Sonst fasten wir aber schon.“
aus: Ilena Mittermaier/SpotOn im Focus, 25. Februar 2016
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Bunte #10/16, 3. März 2016, S. 99
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Mit Dank an die Perlseer Dirndl fürs Foto vom Foto!

Die Bayerische Filmszene versucht sich jedes Jahr aufs Neue im Eisstockschießen
Am 30. Januar 2016 fand das 19. Eisstockschießen von Vertretern der bayerischen Filmbranche auf Einladung des FFF Bayern‬ im Eissportstadion Ottobrunn statt. Maxi war als Mitglied der 'Rote Bären Bande' dabei, der auch Regisseur Joachim Masannek ("Die wilden Kerle"), Lothar Just (Just Kommunikation), Andrea Lambsdorff (Chefin von Maxis neuer Agentur ContrAct) und Christine Rothe (Constantin Produktionschefin) angehörten.
tz 2.2.2016
[...] Besser stellte sich Maximilian Brückner an, und das, obwohl er am Samstag seine ersten Erfahrungen mit dem Eisstock sammelte: „Die letzten Jahre habe ich immer gedreht und konnte deshalb nicht kommen“, sagte er. Er war begeistert, wie viele aus der Filmszene da waren: „Man redet hier während dem Turnier einfach anders miteinander als bei anderen offiziellen Events - es macht sauviel Spaß.“ [...]
Scan & Text aus: "Freud & Leid auf der Eisbahn", tz, 2. Februar 2016, Druckausgabe S. 17

[...] Spielstark und eine Bereicherung für jede Mannschaft die Schauspielerin Saskia Vester. Wurfstark die Akteure Michael Brandner, Götz Otto, Maximilian Brückner, Johannes Herrschmann, Eckhard Preuss, und Jürgen Tonkel. [...] Aus der offiziellen Pressemitteilung zum Turnier.
Ein glücklicher Maxi postete Fotos davon auf seiner Facebook-Seite. Mehr Fotos und ein Bericht über den Nachmittag vom FilmFernsehfonds Bayern.

Für die aktuelle Ausgabe (40/2015) der 'Gala' wurden u.a. Sabine Lisicki, Lisa Martinek, Hardy Krüger jr., Verena Pooth, Alexander Mazza und Maximilian Brückner von Hili Ingenhoven auf der Wiesn nicht nur fotografiert, sondern auch dazu befragt. Allerdings schaut des Buidl vom Maxi aus, als wärs daheim entstanden ...
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Gala, #40/15, 24. September 2015
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So offen haben sich die Brückners noch nie ins Familienleben schauen lassen!

tz, 19. August 2015, S. 15
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Gala, #32/15, 30. Juli 2015, Seiten 78-81
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People, #31/15, 23. Juli 2015, Seiten 48-50
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Auf DEN freuen wir uns wieder mit Dienstmarke im Fernsehen. Und zwar doppelt!
Der einst jüngste Tatort-Kommissar Maximilian Brückner (36) kehrt vier Jahre nach seinem Ausstieg als Saar-Ermittler "Franz Kappl" mit zwei Krimi-Reihen zurück in den TV-Polizeidienst. In "Schwarzach 23" (ZDF, ab Herbst) ist Brückner Teil einer Polizisten-Familie. Alle haben Ermittler-Macken. Brückner zu BILD: "Ich habe sieben Geschwister. Da lernt man schnell Familien-Diplomatie." Früher der nette Ermittler mit Flaum im Gesicht. In "Pregau" (ARD/ORF, vierteilige Mini-Serie 2016) wird alles anders. Kommissars-Ehe im Eimer, Mitschuld am Tod der eigenen Nichte, gerät er in einen Strudel aus Lügen und Tod am Rande des Wahnsinns.
Ein Mords-Ermittler. Kein Sympath auf den ersten (und zweiten) Blick. Aber sexy mit Dreitage-Bart.
  Selfie vom Pregau-Dreh: Armin Rohde, Robert Palfrader und Maximilian Brückner.
Fotoquelle: Bild & Facebook-Seite von R. Palfrader
Und genau darauf hat Brückner (lebt auf einem Hof in den Bergen) Lust. Er: "Ich freue mich, dass wir mit den neuen Reihen mutiges deutsches Fernsehen machen. Ich bin großer Fan der US-Serie 'True Detective'. Da gibt es auch kein eindeutiges Schwarz und Weiß."
Was der erfolgreiche Theater-Schauspieler beim Blick auf die Tatort-Vergangenheit denkt? Brückner: "Ich würde nichts anders machen. Alles hat seine Zeit und der 'Tatort' war ein tolles Sprungbrett, ohne das ich jetzt vielleicht gar nicht die Möglichkeit hätte, die tollen Stoffe zu drehen."
Sven Kuschel, Bild, 27. Juni 2015
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Bild am Sonntag, 28. Juni 2015

"Tatort" - Hätten Sie diesen Ex-Kommissar erkannt?
Hoppla, der hat sich aber verändert! Welcher Filmstar eine sensationelle optische Wandlung durchlief ...
Bis 2012 ermittelte er sechs Jahre lang im Saarland-Tatort, war der ehrgeizige und Tuba spielende Lockenkopf Franz Kappl: Maximilian Brückner (36). Mit dem Ausscheiden aus der traditions- und quotenreichen Filmreihe änderte sich auch sein Aussehen zunehmend.
Hatte er damals noch ein bisschen Babyspeck im Gesicht, sieht er mittlerweile deutlich markanter aus. Sind das alleine die Zeichen der Zeit, die sich so positiv bei dem Münchener bemerkbar machen? Oder achtet er in letzter Zeit verstärkt auf sein Erscheinungsbild? Ernährt er sich bewusst(er), treibt er gar (mehr) Sport?
Das sagt er selbst zu seiner Wandlung!
Nicht wirklich, wie BUNTE.de von Brückner erfuhr: „Ich habe ehrlich gesagt gar keine Zeit für Sport. Mein Alltag hält mich fit - wenn ich nicht drehe, bin ich mit Haus und Hof beschäftigt.“
Denn der Schauspieler schwört auf Landleben - mit allem, was dazugehört. Seine Fans müssen ihn jedoch nicht entbehren: Im Herbst startet seine Krimireihe "Schwarzach 23" im ZDF. Dann kann man sich neben den darstellerischen Fähigkeiten auch regelmäßig vom Top-Look Brückners überzeugen.
Björn Wolfram, Bunte.de, 24. Juni 2015

„Manchmal hält man es kaum aus, sich zu sehen“
Maximilian Brückner ermittelt wieder: In der neuen Krimireihe „Schwarzach 23“ geht er als Kommissar auf Mörderjagd, beim Münchner Filmfest läuft die Premiere – die will sich der 36-Jährige anschauen. „Um zu erfahren, was ich beim nächsten Mal besser machen kann“:
Herr Brückner, in der neuen Krimireihe „Schwarzach 23“ müssen Sie nicht nur als Kommissar den Mörder finden, sondern Ihnen macht auch die Familie zu schaffen, weil sie sich ständig in Ihren Fall einmischt. Wie ist das privat?
Natürlich streitet man sich da auch mal, das ist ja normal. Das Wichtigste ist, dass man miteinander redet, wirklich kommuniziert und zuhört. Das kommt bei den Germingers ja meist zu kurz.
Ein Krimi mit viel Lokalkolorit. Wie finden Sie das?
Gut, aber man muss aufpassen, dass es nicht in Kitsch abdriftet. Die bayerische Kulisse ist natürlich super, aber man muss achtgeben, dass der Inhalt stimmt.
In Ihrer Krimi-Familie leben drei Generationen unter einem Dach. Privat leben Sie mit zwei Brüdern in einem Haus in Riedering.
Ja, wir haben uns das überlegt, aber Theorie und Praxis liegen weit auseinander. Wir haben es ausprobiert und es klappt gut. Man muss ein Gefühl füreinander bekommen. Manchmal sehen wir uns täglich, manchmal selten, aber auch daran muss man arbeiten und einfach mal zusammen weggehen oder zusammen essen.
Haben Sie sich bewusst fürs Landleben entschieden?
Ja, für mich war das immer klar. Ich mag das Landleben. Wir haben Schafe und Ziegen, und die müssen morgens auf die Weide. Vor Kurzem habe ich einen Baum gepflanzt und jetzt bauen wir eine Schalung.
Vom Land in die Stadt: Sitzen Sie im Publikum, wenn „Schwarzach 23“ beim Münchner Filmfest Premiere feiert?
Ich drehe zwar in dieser Zeit, aber ich werde mir die Premiere anschauen. Manchmal hält man es kaum aus, sich zu sehen, manchmal ist man locker – das ist tagesformabhängig. Aber ich schaue mich eigentlich immer an, um zu erfahren, was ich beim nächsten Mal besser machen kann. Aber ich nehme mich nicht so wichtig.
Gefällt Ihnen das Filmfest?
Ja, sehr. Es ist wichtig für München, es werden viele gute Filme gezeigt und es sind viele Schauspieler zu Gast. Es ist wie ein Sommerfestival, wie Sommer an der Isar. Total ungezwungen.
Bevor Sie den Film sehen, müssen Sie über den roten Teppich.
Ich habe gelernt, es zu mögen. Mittlerweile genieße ich es. Zwischen Dreh und Ausstrahlung liegt meist eine lange Zeit und dann freut man sich auf die Ausstrahlung. Beim Theater ist das ja anders: Da kommt der Applaus ja direkt nach dem Stück, wenn er denn kommt (lacht).
Theater ist Ihre Leidenschaft, oder?
Seit zehn Jahren spielen wir den „Brandner Kaspar“ und er ist immer ausverkauft. Theater ist wirklich mein Standbein und ich genieße die Auftritte.
Vor über drei Jahren haben Sie beim Theater die Seiten gewechselt und als Regisseur mit „Magdalena“ Premiere im Volkstheater gefeiert. Ist da mal wieder etwas in Planung?
Eventuell Ende des Jahres, aber darüber kann ich noch nicht sprechen.
Sie sind richtig gut im Geschäft: Kinofilme, Theater und Fernsehrollen. Barbara Schöneberger hat mal gesagt: „Selfies sind für uns ein Fluch, die nehmen zu wie verrückt.“ Ergeht Ihnen das auch so?
Es wird schon immer mehr, aber es hält sich in Grenzen. So wie bei Barbara Schöneberger ist es bei mir nicht. Aber ich muss auch sagen: Sie ist wirklich gut in dem, was sie macht, sie kann ja auch singen. Ich schaue sie gerne im Fernsehen an.
Ines Weinzierl, Hallo München, 12. Juni 2015

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Die Bayerin, Ausgabe für Südostoberbayern, Frühjahr/Sommer 2015
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Eine schöne Tradition
München - ARD-Programmdirektor Volker Herres bat Fernseh- und Tatort-Größen zum Adventsessen.
Es ist eine schöne Tradition und seit Jahren der Auftakt in die Weihnachtszeit: das ARD-Adventsessen. 160 Gäste hatte Programmdirektor Volker Herres in den Bayerischen Hof geladen, um mit ihnen auf ein erfolgreiches Jahr anzustoßen, in dem sich das Erste - Fußball-WM, Olympiade und Tatort sei Dank - über viele Quotengeschenke freuen konnte.
Apropos Tatort: So viele Kommissare auf einem Fleck trifft man selten. Wobei zumindest bei einer Ermittlerin die Stimmung gedrückt war: Simone Thomalla muss 2015 nach dann sieben Jahren ihren Dienst bei der Leipziger Mordkommission quittieren. Ihr Vertrag und der ihres Kollegen Martin Wuttke wurde nicht verlängert. „Ich bin darüber schon traurig. Da bin ich ganz ehrlich“, sagt sie. „Viele Fans, aber auch Kollegen sagen mir, dass sie die Entscheidung nicht verstehen können. Das tut natürlich gut, denn ein bisschen geht es mir auch so.“
Dietmar Bär sitzt als Kölner Ermittler dagegen so fest im Tatort-Sattel, dass an ein Ende nicht zu denken ist. Mit welchen Gefühlen blickt er auf das Jahr zurück? „Natürlich freue ich mich über die schönen Tatorte, die wir gedreht haben“, sagt er, und wird dann für einen Moment ernst. „Wenn ich aber an die Katastrophen denke, von denen wir jeden Tag erfahren, aktuell der Tod der jungen Frau in Offenbach, die Ereignisse in Ferguson - da hat man schon manchmal das Gefühl, mit der Unterhaltung, mit dem, was wir machen, gar nicht dagegen anzukommen. Das beschäftigt mich“, sagte er und sprach damit sicher vielen aus der Seele.
Dennoch: Gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden, es wurde geratscht, gelästert, geplant - und sich fürs nächste Jahr verabredet. „Das Adventsessen ist wie ein Familientreffen“, sagte Michaela May. „Manche Kollegen sehe ich wirklich nur hier. Und darauf freue ich mich immer sehr.“
Mit dabei waren: Jutta Speidel, Maximilian Brückner, Janina Hartwig, Henning Baum, Misel Maticevic, Ulrike Folkerts, Udo Wachtveitl, Miroslav Nemec, Quirin Berg, Max Wiedemann, Heiner Lauterbach, Jenny Jürgens, Oliver Berben, Kai Pflaume, Jörg Pilawa und viele andere.
Stefanie Thyssen und Rudolf Ogiermann, Münchner Merkur, 30. November 2014
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Fotos: Goran Gajanin / Action Press / picturedesk.com
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Actors Misel Maticevic, Maximilian Brueckner, Henning Baum, with producers Max Wiedemann and Quirin Berg in the back, during the ARD advent dinner hosted by the program director of the TV station Erstes Deutsches Fernsehen at Hotel Bayerischer Hof on November 28, 2014 in Munich, Germany. Photo: Gisela Schober / Getty Images Deutschland
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Wohlfühlgeblubber
Rosenkrieg und Albernheiten: Der Adventsempfang der ARD im Bayerischen Hof
Maximilian Brückner, vom Sender zwangspensionierter Tatort-Kommissar, sieht einer entspannten Weihnachtszeit entgegen, nach vier Filmdrehs ohne Pause. Aber es warten genug andere Aufgaben, sagt er und zeigt die Schwielen an seinen Händen. „Bei uns auf dem Familien-Hof gibt es von morgens bis abends Arbeit. Hühner, Schafe und Ziegen versorgen, Weiden umstecken, so etwas.“ Für manche wie Constantin-Chef Martin Moszkowicz ist hingegen auch der Dezember im Filmgeschäft anstrengend, „ein Weihnachtsessen nach dem anderen, das Programm für 2015 vorbereiten und Drehorte im Ausland suchen“, sagt er.
Philipp Crone, Süddeutsche Zeitung, 1. Dezember 2014
SZ 1.12.2014

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Himmeblau, #7/14, Nov./Dez. 2014
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Niki, Susi und Max Brückner
Artikel 'Frischer Wind fürs Baudenkmal' von Christian Topel. Fotos von Andreas Jacob

Abendzeitung München 31.1.2014

"Spieltrieb"-Schauspieler Maximilian Brückner im Interview: "Sex-Szenen kosten mich Überwindung"
Maximilian Brückner ist gefragt wie nie: Ob im Kino, im Fernsehen oder auf der Theaterbühne. Woher er die Energie nimmt, verrät der Schauspieler jetzt im Interview.
München - Im Kino begeisterte Schauspieler Maximilian Brückner jüngst in der Romanverfilmung "Spieltrieb". Im Münchner Volkstheater, das er als seine künstlerische Basis sieht, verkörpert er regelmäßig den "Boandlkramer" in "Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben". Und im Februar 2014 läuft der neue Polt-Film "Und Äktschn" an - natürlich mit Maximilian Brückner.
Maximilian Brückner by Christian HartmannEs ist nicht ganz einfach Maximilian Brückner in diesen Tagen als Interviewpartner zu gewinnen. Er ist als Schauspieler so gefragt, dass er kaum zum Durchatmen kommt. Für die Nachrichtenagentur spot on news hat sich der 34-Jährige trotzdem Zeit genommen und entschuldigt sich erst einmal dafür, dass es ein bisschen gedauert hat, bis der Termin zu Stande kam. Nett, aber eigentlich unnötig, denn so richtig böse kann und will man dem Prince Charming der bayerischen Schauspieler sowieso nicht sein.
Herr Brückner, Sie sind gefragt wie nie: Woher nehmen Sie die Energie?
Maximilian Brückner: (lacht) Ich habe keine Ahnung. Das wird mir auch nur bewusst, wenn mir in Interviews solche Fragen gestellt werden. Ich selbst mache mir solche Gedanken gar nicht. Wir leben in einem schönen Land, ich habe nette Freunde, eine tolle Familie... Das alles hilft mir, bei mir zu bleiben.
Wird es Ihnen also nie zu viel?
Brückner: Klar merke ich, dass ich gerade drei Filme am Stück gedreht habe, aber ich beschwere mich nicht. In anderen Ländern müssen die Leute ganz andere Dinge erleben - so gesehen möchte ich mich eigentlich nur ganz demütig darüber freuen, wie gut es mir geht und dankbar sein, dass ich arbeiten kann.
Die Rollen, die Sie annehmen, sind sehr unterschiedlich: Zuletzt hatten Sie als Frisör eine Gastrolle im "Tatort", den "Boandlkramer" spielen Sie im Münchner Volkstheater seit mehr als zehn Jahren quasi nebenher, im Kino sind Sie zuletzt in der Romanverfilmung "Spieltrieb" von Juli Zeh zu sehen gewesen. Welcher Rollentyp liegt Ihnen am meisten?
Brückner: Jeder Schauspieler hat sein eigenes Prinzip, nach dem er funktioniert. Mich treibt der Spaß am Spielen und der Rolle an. Ich habe mich die letzten zehn Jahre bewusst bemüht, in sehr unterschiedlichen Filmen zu spielen. Und bin sehr stolz darauf, dass ich das mittlerweile machen kann und auch so besetzt werde. Ich habe einfach wahnsinnige Lust, mich zu verwandeln.
Apropos wohlfühlen: In "Spieltrieb" sind Sie in die Rolle eines Liebhabers wider Willen geschlüpft. Unter anderem geht es um Regeln, die gebrochen werden. Mögen Sie Regeln in Ihrem Leben?
Brückner: (lacht) Naja, ich glaube, der Bayer an sich mag Regeln nicht so gerne. Aber natürlich sind sie wichtig, damit das menschliche Zusammenleben funktioniert. Es sollte nur immer wieder kontrolliert werden, ob bestimmte Regeln noch Sinn machen oder zeitgemäß sind. Und ab und zu muss man Regeln auch ein bisschen dehnen, situationsabhängig.
Sie sind in einer Großfamilie aufgewachsen...
Brückner: Da waren Regeln besonders wichtig. Sonst geht alles drunter und drüber (lacht). Das fängt beim Anstand an und geht weiter bis zu gewissen Verhaltensregeln. Unpünktlichkeit finde ich zum Beispiel sehr respektlos. Ich bin lieber eine halbe Stunde zu früh dran als zu spät.
Respektvoll gehen Sie auch mit Ihrem Privatleben um, man weiß darüber fast nichts. In "Spieltrieb" geben Sie sich nicht so zurückhaltend: Sie sind in einigen Sex-Szenen zu sehen - ist es Ihnen schwer gefallen, sich so zu zeigen?
Brückner: Auf jeden Fall. Es glaubt mir zwar keiner, der mich kennt, dass ich eigentlich sehr verschämt bin, aber ich bin es. In diesem Film war allerdings klar, wohin die Reise geht und dass diese Szenen wichtig sind. So etwas darf nur nie Effekthascherei sein. Ich habe großen Respekt vor solchen Szenen und sie kosten mich immer Überwindung. Aber ich mache diesen Beruf eben auch, weil ich Grenzen ausloten will, an mir und an den Rollen, die ich spiele.
Ist die Schauspielerei also Ihr Traumberuf?
Brückner: Ich sage zwar immer, dass ich ohne das alles auch könnte, aber das glaube ich mir selbst langsam auch nicht mehr.
Was erwartet uns 2014, welche Pläne haben Sie?
Brückner: Ab Februar bin ich neben dem von mir sehr verehrten Gerhard Polt in "Und Äktschn" im Kino zu sehen. Außerdem spiele ich ab 6. März in "Siegfried" am Münchner Volkstheater. Es kommen noch viele schöne Sachen, ich kann mich nicht beschweren.
Quellen: Focus + AZ, 10. Dezember 2013, 12:37 Photo: Christian Hartmann

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Freundin, #22, 2013
Anklicken zum Vergrössern Scan: Barbara Ostler

Die Riederinger samt einem Oberammergauer (Hubert Schmid), einem Rosenheimer (Markus Brandl), einem Südtiroler (Peter Mitterrutzner), einem Schauspielschüler aus Hamburg (Jakob Geßner) und zwei Touristinnen im Hofgarten der Münchner Residenz
Volksmund 2013/14
Photo: Gabriela Neeb
volksmund, #8, 2013/14

"Afterhour" im Literaturhaus - Die Promis feiern sich für Filmpreis und -ball warm

Promi-Treffen im Literaturhaus: Die Münchner Filmbranche veranstaltete die "Afterhour" und Schauspieler wie Lara Joy Körner, Maximilian Brückner und Saskia Vester mit Ehemann Robbie Flörke folgten der Einladung.
Photos: Bernd Wackerbauer
400 VIPs trafen sich am 17. Januar in der Brasserie "Oskar Maria" im Literaturhaus. Keine Glamour-Veranstaltung, sondern ein gemütliches Get-together mit Wein und Schnittchen.
München - Zum 20. Mal baten die Filmfirmen Arri, Fanes Film, Hager Moss Film, ndF, Exportfilm Bischoff & Co, Sam Film, TV 60 Film und Goldkind zur Afterhour.
Networking war angesagt. "Das hier ist durchaus Arbeit", meinte Schauspielerin Lara Joy Körner. "Man trifft viele Kollegen und Produzenten. Den Filmball am Samstag sehe ich dann eher als Vergnügen."
Visitenkarten tauschen, Kontakte pflegen, sich präsentieren: Die After-Hour-Party im Restaurant "Oskar Maria" ist die Jobbörse der Filmschaffenden schlechthin. Bei Schnittchen und Wein wurde nicht nur ausgetauscht, wer was demnächst dreht oder gerade abgedreht hat, sondern auch geprüft, wer die Einladung schlechthin der Filmwoche hat: zum 40. Deutschen Filmball im Hotel "Bayerischer Hof".
Ebenfalls im Getümmel gesichtet: Bernd Eichinger-Witwe Katja Eichinger, Judith Milberg, die Frau von Schauspieler Axel Milberg, TV-Nonne Janina Hartwig, Elmar Wepper mit Ehefrau Anita Schlierf, Manou Lubowski, Gerald Alexander Held, Heio von Stetten, Regisseur Joseph Vilsmaier (ins Gespräch vertieft mit Kameramann Gernot Roll und Schauspieler Michael Roll), Francis Fulton-Smith mit Ehefrau Verena Klein, Schriftsteller Friedrich Ani, die Regisseure Marc Rothemund und Bernd Fischerauer sowie Aglaia Szyszkowitz, Lisa Martinek und Jule Ronstedt.
Abendzeitung München, 18. Januar 2013 (mit weiteren Fotos) und Die Welt, 20. Januar 2013
Caroline Link und Maximilian Brückner
Regisseurin und Oscar-Gewinnerin Caroline Link und Maximilian Brückner, die beim 27. Filmfest München 2009 zusammen mit Produzent Uli Aselmann die Jury für den Förderpreis Deutscher Film bildeten.
Andreas Ströhl und Maximilian Brückner
Der ehemalige Leiter des Münchner Filmfests (2004-11), Andreas Ströhl und Maximilian Brückner.

"Und bitte" - Die Filmbranche startet 2013 mit einem bayerischen Empfang
Goldmarie
Prof. Dr. Klaus Schaefer, Maximilian Brückner, Maria Ehrich
Goldmarie
Maximilian Brückner. Photos © Paul Katzenberger



München - Maximilian Brückner nickt und sagt: "Das kenne ich." Der Tatort- und Kinoschauspieler Brückner ("Rubbeldiekatz") unterhält sich mit Samuel Schneider, Hauptdarsteller von "Exit Marrakesch", dem im Herbst anlaufenden Kinofilm von Oscar-Preisträgerin Caroline Link. Brückner kennt das Gefühl, den gerade abgedrehten Film noch nicht einordnen zu können, obwohl man sich doch zuvor wochenlang am Filmset damit beschäftigt hat. Er sagt: "Man muss einen Film erst zwei oder dreimal sehen, bevor man ihn wirklich bewerten kann."


Photo © Ursula Düren/dpa
Beim jährlichen Januar-Lunch des Film Fernseh Fonds Bayern (FFF) am 14. Januar geht es wie immer um vom FFF geförderte Filme, die im Laufe des Jahres in die Kinos kommen werden und über die man daher auch noch nicht allzu viel sagen kann. Das hält allerdings niemanden davon ab, das aktuelle Projekt überzeugt zu bewerben. Aus diesem Grund kommen am Montag im Restaurant Goldmarie in der Schmellerstrasse schließlich die Medienvertreter mit denen der Filmbranche zusammen. Also ist Brückner guter Dinge, dass sein Film "Spieltrieb" gelingt, eine Verfilmung des Buches von Juli Zeh. Und Peter Herrmann, Produzent von "Exit Marrakesch", ist ebenfalls optimistisch.
Nur der aktuell im Kino laufende "Ludwig II." macht der Branche Sorgen. FFF-Chef Klaus Schaefer bemerkt in seiner Ansprache, bei der traditionell die Erfolge der vom FFF im vergangenen Jahr geförderten Filme noch einmal gefeiert werden, dass das teure Prestige-Projekt keine guten Zuschauerzahlen hat. Ansonsten ist Bayern als Drehort allerdings weiterhin Boom-Region, und die Abgesandten der Constantin Film verbreiten für 2013 gute Stimmung. Dafür muss Geschäftsführer Oliver Berben gar nichts tun. Als er erscheint, rufen ihm die Kollegen "Super!" zu, für die quotenstarke Adlon-Trilogie, die zuletzt im ZDF lief. Und Constantin-Vorstand Martin Moszkowicz befindet: "2013 wird besser, es gibt einfach bessere Filme." Welche zum Beispiel haben gute Chancen? Es antwortet lächelnd der Vermarktungsprofi: "Immer der nächste."
Philipp Crone, Süddeutsche Zeitung, 15. Januar 2013, Seite R6
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Martin Moszkowicz (Constantin Film), FFF-Geschäftsführer Prof. Dr. Klaus Schaefer und Oliver Berben, und hinter dessen Schulter ... na, wer wohl? Genau der!
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Prof. Dr. Klaus Schaefer, Maximilian Brückner, Maria Ehrich ("Hotel Adlon") und Jannis Niewöhner ("Rubinrot")



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Maximilian Brückner und Samuel Schneider ("Exit Marrakesch")



Photos © FFF Bayern
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Mehr Photos vom FFF. Mehr Photos von ddp (mit Wasserzeichen). Und noch mehr Photos (diese allerdings nur in Miniatur)

Haltung zeigen - Ein Heft über das, was wirklich wichtig ist.
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Photo: Gabriela Neeb

volksmund, #7, 2012/13, Seiten 44+45
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Bei der "Peugeot-BVC-Casting Night" sprechen die Stars über Erfahrungen beim Vorsprechen: Im Schattenreich von peinlich und entspannt
München - Egal, wie erfahren und abgebrüht Schauspieler sind, bei einem Thema geht ihnen allen die Muffe: Castings. Jetzt haben bei der "Casting Night" am 4. Juli 2012 einige Stars darüber ausgepackt.
Mal gehen Castings gut, mal total in die Hose, und mal sind sie einfach nur lustig - nur vergessen tun sie die Schauspieler lange nicht. Bei der Casting Night des Bundesverbands Casting und des Automobilherstellers Peugeot haben die Schauspieler am Mittwochabend mal in ihren Erinnerungen gekramt und im HVB-Forum in der Kardinal-Faulhaber-Straße ausgepackt.
Andreas Giebel denkt sofort an sein Vorsprechen bei Rainer Kaufmann für die TV-Rolle des Kommissars Kluftinger. Bekommen hat die Rolle dann aber nicht er, sondern Herbert Knaup. "Weil sie einen echten Allgäuer wollten", wie Giebel sagt, und obwohl er naturgegeben über die Wampe des Kommissars verfügt hätte, die Herbert Knaup jetzt mit einem Kissen vortäuschen muss.
Peugeot-BVC-Casting
NightDen Allgäuern scheint das Glück hold zu sein, wie sich auch beim Kabarettisten und Schauspieler Maxi Schafroth zeigt. Bei einem seiner Auftritte im Münchner Vereinsheim entdeckte ihn die Casting-Agentin Franziska Aigner und brachte ihn zum Casting von Marcus. H. Rosenmüllers Sommer der Gaukler. Sehr nett und persönlich sei das gewesen, sagt der Maxi. "Zwischen mir und dem Rosi ist sofort der Funke übergesprungen." Weshalb er auch im nächsten Rosi-Film Wer's glaubt, wird selig wieder dabei ist, der im August in die Kinos kommt. Und für eine Rolle als Gastkommissar im Münchner Tatort war gleich gar kein Casting mehr nötig ...
"I hab' des immer peinlich g'funden", sagt dagegen Johannes Silberschneider in breitem Österreichisch, wenn er sich an seine Castings erinnnert. Viele seien es bislang nicht gewesen, aber für ihn gibt es sowieso nur zwei Dinge, die bei einem Casting sinnvoll sind: "Gehen und sprechen."
Ein richtiger Fan von Castings ist dagegen Maximilian Brückner: "Ich mag sie, ich geh' da gerne hin. Das ist ja nicht nur für den Regisseur zum Schauen, sondern auch für einen selber. Damit man sieht, ob's passt." Sein letztes Casting? "Sag' ich nicht." Die Entscheidung steht nämlich noch aus.
Und das kann sich ziehen, wie Adnan Maral erzählte. Ganze fünfmal musste er für die Rolle des Metin Öztürk in der TV-Serie Türkisch für Anfänger vorsprechen, jedes Mal aus der Schweiz nach München fahren und sich den Bart abrasieren. Gelohnt hat es sich allemal: Auf die Serie folgte ein erfolgreicher Kinofilm, dessen Fortsetzung gerade geplant wird.
Quasi im Zeitraffer verlief dagegen Vladimir Burlakovs Casting für Das Verbrechen. "Ich kam aus Wien nach Berlin, und der Rückflug war so gebucht, dass ich fürs Casting bei Oliver Berben nur eine halbe Stunde Zeit hatte. Da habe ich mich ganz schön ins Zeug gelegt."
Christian Kohlund schaut auf nur ein einziges Casting zurück: "Das war 1980 für die Monsterhauptrolle bei Wettlauf nach Bombay von Christian-Jacque, und das werde ich nie vergessen.Der kuckte mich an und sagte: Das ist er!" Billie Zöcklers schönstes Casting-Erlebnis ist ausgerechnet eines, bei dem sie die Rolle nicht bekam: "Die haben mir gesagt, ich wäre nicht alt genug. Da habe ich mich gefreut!"
Unter den Gästen waren u. a.: Viktoria Brams, Joseph Hannesschläger, Simon Verhoeven, Elyas M'Barek, Uschi Glas, Carolin Fink, Michael Brandner, Eva Mattes, Hans Sigl mit Frau Susanne, Ex-Filmfestchef Andreas Ströhl, Lisa Maria Potthoff, Simone Rethel, Heinrich und Jutta Schafmeister, Karin Thaler, Gaby Dohm, Steffen Wink und Genoveva Mayer, Michael von Au und Saskia Vester.
Ann-Catherin Karg, tz, 6. Juli 2012, online und Druckausgabe, Seite 16

Am 31. Januar 2012 hat EFi mit dem Brückner Max ein Exklusiv-Interview für diese Website geführt!!
Wegen dem großen Streß, den der Max Brückner hatte mit den Proben zu "Magdalena" und einer Erkrankung seiner Agentin hat sich die Freigabe hingezogen - aber jetzt ist sie da. Einige Fragen beziehen sich auf "Magdalena" und auf "Was weg is, is weg" und die Antworten darauf sind deshalb mitunter schon bekannt aus anderen Interviews und Veröffentlichungen.
rg (Interview-Assistentin & Urlaubsvertretung) am 2. März 2012
Also, hier geht's los...

Maximilian Brückner: Sein Debüt als Regisseur
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Hallo München 4.2.2012
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Wir sind München!
Starke Münchner - Nach den Frauen gestern folgen jetzt 25 tolle Typen: Ob Sport, Show, Kultur, Wirtschaft oder Politik - diese starken Männer machen München zur lebenswerten Metropole.
Christian Ude, Münchner Oberbürgermeister: ...weil er der zweitlustigste Kabarettist der Stadt ist. Dieter Hildebrandt, Kabarettist: ...weil er der allerlustigste Kabarettist der Stadt ist. Charles Schumann, Bar-Legende und Model. Günther Sigl, Sänger der Spider Murphy Gang: ...weil ohne ihn die Schickeria keinen Namen hätte. Franz Beckenbauer, Fußball-Kaiser und Lichtgestalt: ...weil keiner so lässig Tore, Sprüche und Kinder macht. Wolfgang Reitzle, Vorstandsvorsitzender der Linde AG. Ottfried Fischer, Schauspieler und Kabarettist: ...weil er trotzdem ein Super-Typ ist. Maximilian Brückner, Schauspieler: ...weil er nach dem "Tatort" jetzt in Hollywood ermittelt. Herr Hirnbeiß, AZ-Maskottchen und Grantler: ...weil er jeden Tag eine Pointe parat hat. Eckart Witzigmann, Jahrhundertkoch. Michael Bully Herbig, Comedian und Regisseur: ...weil sich doch jeder mal verzettln darf. Albert Ostermaier, Schriftsteller: ...weil er Kultur und Kicken zusammenbringt. Patrick Süskind, Bestsellerautor: ...weil er das Poeten-Phantom der Stadt ist. Franz Herzog von Bayern, Oberhaupt des Hauses Wittelsbach: ...weil er der Chef der Münchner Kunst ist. Jonas Kaufmann, Tenor: ...weil er ganz München zur Opern-Bühne macht und nebenbei die Frauenherzen höher schlagen lässt. Peter Gauweiler, Politiker. Bruno Reichart, Herzchirurg. Hans Magnus Enzensberger, Dichter und Denker. Michael Käfer, Großgastronom. Stefan Braunfels, Architekt. Joachim Kaiser, Kritiker: ...weil er die letzte Lichtgestalt des Feuilletons ist. Sportfreunde Stiller, Band: ...weil sie den Soundtrack der guten Laune liefern. Papis Loveday, Model. Axel Milberg, Schauspieler: ...weil er der unmünchnerischste Münchner ist. Ulrich Wilhelm, BR-Intendant.
Abendzeitung München, 4./5. Februar 2012, online und Druckausgabe, Seite 40

Das Musikheft
"Hey, Hey, Hey" - Mikro frei für unsere Schauspieler in der Karaoke-Bar
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Fotos: Gabriela Neeb

gesamtes Heft
Protestsongs - unsere Regisseure zeigen Haltung
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volksmund, #6, 2011/12, Seiten 20+29
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"Für Steven Spielberg würde ich auch eine Standuhr spielen"
Tatort-Kommissar Maximilian Brückner über seinen Dreh mit dem Hollywood-Regisseur, den Drang zur Selbstdarstellung und sein Bauernhof-Investment
Maximilian Brückner, 32, humpelt. Der "Tatort"-Kommissar ist beim Renovieren seines Bauernhofes im Chiemgau von einer Leiter gefallen. Den Hof hat er im vergangenen Jahr gekauft, um mit seinen Brüdern und Eltern dort zu leben. Hier auf dem Land ist er auch aufgewachsen. Und er kennt auch jeden Traktor, der während des Gesprächs vorbeifährt. Auf einem sitzt der Xaver, einer seiner sieben Geschwister. Mit ihm und ein paar Bekannten will er möglichst bald Weißwürste essen. Also, los geht's.
Premiere Selbstgespräche Kulturbrauerei Prenzlauer BergSZ: Herr Brückner, reden wir über Geld. Sie wollten Arzt werden. Da hätten Sie mehr verdient als ein normaler Theaterschauspieler und sicherer wär's auch.
Brückner: Ich weiß, ich bin da reingeplumpst. Ich wollt' was ganz was Solides werden. Aber meine Mutter hat mich zur Schauspielschule geschickt.
SZ: Ach bitte.
Brückner: Ich weiß, hört sich an wie ausgedacht. War aber so. Sie meinte, das passt. Ich hab als Jugendlicher mit Freunden ein Hirtenstück gespielt. Nicht so ein langweiliges, getragenes, eins mit Musik. Wir waren die Stars aufm Dorf. Und später haben wir bei den Nachbarn im Heustadl Theater gespielt. Ich war der junge Liebhaber. Das hat vor allem den älteren Damen gefallen und meiner Mutter auch (lacht). Vielleicht wollte sie deshalb, dass ich Schauspieler werde.
SZ: Und dann sind Sie einfach vom Dorf nach München zur Prüfung gefahren?
Brückner: Ich war Zivi, die Texte hab ich im Sani-Wagen geübt, mit den alten Damen, die ich gefahren hab. Den "Woyzeck" nahm ich, weil's davon einen Film mit Klaus Kinski gab. Und "Viel Lärm um nichts" von Shakespeare. Und den Monolog aus dem Hirtenstück, weil ich den schon kannte. Aber als ich zum Vorsprechen kam, waren da lauter irre engagierte Bewerber mit Bongos, Gitarren, Schwertern und Kostümen.
SZ: Und Sie?
Brückner: Ich stand da in Jeansjacke mit meinem Heftl. Da war ein Tisch im Schatten, in Silhouetten hab ich gesehen, dass da jemand hockt. Einer fragte: Können Sie Hochdeutsch? Naa, hab ich geantwortet, kon i ned. Dann kam schon so ein genervtes Schnaufen.
SZ: Mit was fingen Sie an?
Brückner: Mit dem Hirtenstück, das konnt' ich am besten. "Guad Nochd beinand, nix fir unguad, i kim vom Chiemgau …“ und dann hab ich gemerkt, die lachen sich kaputt. Ich bin so sauer geworden! Ich hab das dann ein bisschen aggressiv gespielt, glaub ich. Aber mei, die haben halt kein Wort verstanden, ich hätte auch Chinesisch reden können.
SZ: Sie sind durchgefallen.
Brückner: Nein, die haben mich genommen! Sie sagten: Wir wissen zwar nicht, was wir mit Ihnen anfangen sollen, aber wir probieren es mal.
SZ: Und dann zogen Sie vom Chiemgau nach München?
Brückner: Musste ich, um das Bairisch loszuwerden. Sprechunterricht. Die hatten Arbeit mit mir. Ja, ich war grad mal 60 Kilometer von zu Hause weg und dacht': Das ist das Größte hier in München.
SZ: Vom Dorfleben zu den Künstlern. Sind Sie abgehoben?
Brückner: Nach meinem ersten Film "Männer wie wir" kam ich nach Hause und dachte, jetzt bin ich der große Zampano, und alle müssen mich toll finden. War aber nicht so. Die sagten: Hier dreht sich nicht alles um dich.
SZ: Inzwischen sind Sie "Tatort"-Kommissar. Haben Sie mal versucht, Ihre Prominenz auszunutzen?
Brückner: Versucht hab' ich's, aber es hat nicht hingehaut. Sie werden lachen, aber in Rosenheim bin ich mal ausgegangen. Und bin in keinen einzigen Club reingekommen. In Rosenheim! Da musste ich selbst drüber lachen.
SZ: Das hat schon Ihre Eitelkeit gekränkt, oder?
Brückner: Der Hang nach Aufmerksamkeit ist bei Schauspielern schon stark ausgeprägt, sonst würd' sich ja keiner auf der Bühne zum Kasperl machen und darauf warten, dass die Menschen klatschen. Da gehört auf jeden Fall Narzissmus und der Drang zur Selbstdarstellung dazu. Wenn ich auf der Bühne stehe, geb' ich Gas. Das gefällt mir, wie bei einem Affen, dem man Zucker gibt. Aber für mein echtes Leben, da brauch ich das nicht.
SZ: Das sagen alle.
Brückner: Wirklich nicht. Ich hab genug Liebe daheim. Ich muss mir die nicht irgendwo anders suchen. Die Aufmerksamkeit von außen schmeichelt mir. Aber die Medien, die Leut', die hassen dich genauso schnell, wie sie dich heut' lieben. Das kann dir bei deiner Familie nicht passieren. Die nehmen mich auch, wenn ich mal einen rechten Mist gebaut hab'.
SZ: Haben Sie das nie hinterfragt, Ihr Dorf, Ihre Familie?
Brückner: Klar, beim Trachtenverein könnt man sagen, das sind "die letzten Indianer". Aber die zentrale Frage ist doch: Was tut mir gut?
SZ: Sie haben zwei feste Engagements: Sie spielen immer ein, zwei Stücke im Jahr am Volkstheater in München. Und einmal im Jahr wohnen Sie für vier Wochen im Saarland, als "Tatort"-Kommissar Franz Kappl sind Sie bundesweit bekannt geworden.
Brückner: Das Saarland ist ein nettes Fleckchen. Aber der Kappl ist mir oft sehr fern, der ist so ehrgeizig. Manchmal find' ich ihn richtig unsympathisch. Trotzdem ist es interessant, ihn zu spielen. So kann man auch so einen Charakter mal ausprobieren. Vielleicht hab ich aus Versehen genau den richtigen Beruf erwischt. Inzwischen ist der Kappl modemäßig auch endlich im 21. Jahrhundert angekommen. Früher mit der Lederjacke, so sehr neunziger Jahre, das war nicht so mein Stil. (Ein Traktor fährt vorbei.)
Brückner: Ah! Mein Bruder Xaver. Ich hab mir mit meinen Brüdern im letzten Jahr hier ein großes Bauernhaus für uns alle zusammen gekauft, mit einer alten Mühle dabei. Wir haben es komplett entkernt, dann Bodenplatten rein, Heizung rein, die Wände abgeschlagen, alles neu verputzt. Und meine Eltern ziehen mit ein.
SZ: Haben Sie das Geld für das Haus bar auf den Tisch gelegt?
Brückner: (lacht sehr) Nicht ganz. Aber ich hab mir einen Traum erfüllt. Bisher machen wir nur Heu und verkaufen es. Aber wir wollen drei Ochsen, ein paar Schweine und Enten anschaffen.
SZ: Andere wollen unbedingt von zu Hause weg. Sie kaufen mit Ihrer Familie ein Bauernhaus auf dem Land.
Brückner: Ich versteh jeden, der vom Land weg will, wenn da lauter engstirnige Vollidioten rumlaufen. Aber so ist meine Familie nicht, auch nicht mein Freundeskreis. Die sind weltoffen und denken weiter. Die haben das schon lernen müssen. Als ich im Kino nackt über die Leinwand rannte oder einen Mann küssen musste zum Beispiel.
SZ: Sind das noch die Freunde vom Hirtenspiel?
Brückner: Ja, genau die. Zuletzt haben sie mich arg auf den Arm genommen. Ich hatte ein Casting für den neuen Film von Steven Spielberg über den Ersten Weltkrieg. Und dann haben sie mich angerufen und sich gemeldet mit: "Hier Spielberg, ich hätte da eine Rolle für Sie." Am Anfang hab ich's geglaubt. (lacht)
SZ: Haben Sie die Rolle denn bekommen?
Brückner: Ja. Es war eine kleine Rolle. Ich sag da einen Satz. Wenn Ihnen das Popcorn runterfallt, kann es sein, dass Sie mich übersehen in dem Film. Aber ich hab mir noch nie so in die Hosen gemacht wie da. Ich habe kaum reden können vor Aufregung.
SZ: Bei einem solchen Film werden ganz andere Summen ausgegeben als in Deutschland, oder?
Brückner: Ich wurde nach London geflogen, in einem Superhotel bei der Oxford Street untergebracht. Als ich zum Dreh kam, waren da drei Zelte so groß wie die vom Oktoberfest, wo die Leute sich umziehen und essen. Das war unvorstellbar. 200 Schauspieler waren da in Kostümen. Und dann kommt Steven Spielberg und sagt: "Hey Maximilian, I'm Steven." Er erklärte mir, was ich tun sollte. Ich spielte einen deutschen Soldaten, die typische Rolle für einen deutschen Schauspieler in Hollywood. Ich musste jemanden zusammenschreien wegen eines Pferds. Egal. Es war trotzdem toll. Für Steven Spielberg würde ich auch eine Standuhr spielen.
Interview: Alina Fichter und Hannah Wilhelm, in der Reihe: "Reden wir über Geld". Süddeutsche Zeitung, 30. September 2011, Seite 26

Is it love?
Die beiden Tatort-Kommissare Sibel Kekilli (31) und Maximilian Brückner (32) sind privat alles andere als eisenhart. Beide laufen schon beim Anblick eines Beamten in Uniform rot an. Und auch in Bezug auf das Thema Liebe/Beziehung sind die Schauspieler weitaus kompromissbereiter, als ihre Rollen glauben machen, wie Redakteurin Michèle Loetzner beim JOLIE-Doppelinterview am 15.Juli 2011 in München herausfand.
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Jolie, #10/2011, Seiten 165-169
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Lampenfieber
VOGUE-Shooting in Berlins Lokalgröße "Borchardt". Acht Stars des deutschen Films und ein Thema: das Verhältnis zum eigenen Bild. Iris Berben, Sebastian Koch, Heike Makatsch, Maximilian Brückner, Katharina Schüttler, Clemens Schick, Sibel Kekili, Matthias Schweighöfer.

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Vogue, #9/2011
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Drinnen ist draussen
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GQ, September 2011, Seiten 99-102
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mobil, #08/2011, Seite 9
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Sagen Sie jetzt nichts
Vier Uhr in der Früh, der 38. Deutsche Filmball im Münchner Hotel Bayerischer Hof neigt sich dem Ende zu, im Saal ertönt der ABBA-Oldie Dancing Queen, ein klassischer Rausschmeißer. Das Ende einer Promi-Party. In den vergangenen acht Stunden hat unser Fotograf rund 400 Mal auf den Auslöser gedrückt. Aber anstatt wie viele andere Kollegen im Gedränge des Ballsaals oder auf dem roten Teppich auf einen gelungenen Schnappschuss zu hoffen, haben wir zwanzig der besten deutschen Schauspieler gebeten, uns ganz in Ruhe zwei Fragen zu beantworten.
Erstens: "Was macht Sie zum Star?" Und zweitens: "Haben Sie sich schon mal für einen Filmauftritt geschämt?"
Unsere Einladung angenommen haben unter anderem Katja Riemann, Sebastian Koch, Florian David Fitz, Hannelore Elsner, Dominic Raacke, Feo Aladag, das Liebespaar Christian Ulmen und Collien Fernandes, Thomas Heinze, Maximilian Brückner, Anatole Taubman, Bastian Pastewka, Elyas M'Barek und Thomas Kretschmann.
SZ Magazin
SZ Magazin 4.2.2011
Fotos aufgenommen am 15. Januar 2011 anlässlich des 38. Deutschen Filmballs im Hotel Bayerischer Hof in München. Fotograf: Frank Bauer.

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cast, #4/2008, Seiten 10-12
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Riedering trifft Gern - Shootingstars im Gespräch
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volksmund, #2, 2007/08, Seiten 21-27
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Dieter Mayr portraitierte für das SZ-Magazin die vier Bayern (nein, keine Fussballer!) Christian Stückl, Maximilian Brückner, Markus Rosenmüller und Stefan Zinner.
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SZ Magazin 4.5.2007, Seiten 18-21
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Stern TV Magazin, #42/2006
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Bunte, #5/2006
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Seite erstellt im Oktober 2011 von EFi ; tbc.
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