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  Wunderschön –  Der geplante Kinostart D + CH-D 17.12./A 18.12.2020 wurde wegen der europaweiten Covid-19-bedingten Kinoschliessungen bis Ende 2020 ins Jahr 2021 verschoben. Noch ist kein neuer Starttermin bekannt.

Die Hellinger / Doll Filmproduktion bleibt übrigens weiter in Sachen Warner aktiv, wie Steffi Ackermann, Director Development Local Productions von Warner Bros. Deutschland, verriet. Nächstes Projekt sei "Wunderschön" nach einer Idee von Willi Geike selbst. (Blickpunkt:Film, Jan. 2019)
Die Niederlassungen von Warner Bros. Entertainment in Polen und der Schweiz sind künftig auch President und Managing Director Willi Geike unterstellt. (Blickpunkt:Film, Juli 2019)

Für ihren vierten Film als Regisseurin holt Karoline Herfurth in "Wunderschön" Nora Tschirner, Martina Gedeck, Emilia Schüle, Joachim Król, Friedrich Mücke und Maximilian Brückner in den Hauptrollen vor die Kamera, teilte die Filmfördergesellschaft Medienboard Berlin-Brandenburg in Potsdam mit. Die Hellinger / Doll Filmproduktion erhält 550.000 Euro Fördergelder. Quellen: Medienboard Berlin-Brandenburg + Blickpunkt:Film, 25.6.19

Besetzung:
Martina Gedeck - Frauke Abeck
Joachim Król - Wolfgang Abeck, ihr Ehemann
Emilia Schüle - Julie, ihre Tochter
Karoline Herfurth - Sonja, Julies Schwägerin
Friedrich Mücke - Milan, Sonjas Ehemann
Nora Tschirner - Vicky, Sonjas beste Freundin
Maximilian Brückner - Franz (sein letzter Drehtag war am 18.9.19)
Diala Aylin Ziem - Leyla
Diego Wallraff - Sandro, Tanzlehrer
Thelma Buabeng - Heidi
Christian David Gebert - Raul
René Geisler - Toni's Vater
Paul Walther - Trainer
Fabian Joest Passamonte
Milo Eisenblätter - Piet
Thimo Meitner - Martin
Maximilian Hildebrandt - Olaf
Sarah Bauersett - Khatarina
Marlene Burow - Natasha
Carolin Karnuth - Hebamme
Melika Foroutan
Andrea Eckert
Jeff Hallman
Amira Demirkiran
Lene Oderich - Mia
Noah Kraus
Luna Krüger
Anima Schwinn
Wanda Reinhardt
Victor Kadam
Stab:
Regie: Karoline Herfurth
Drehbuch: Lena Stahl und Karoline Herfurth
Projektbegleitende Dramaturgie: Norbert Maass
Screenplay Adaptation DEU ENG: Dubdolls
Casting: Daniela Tolkien Casting ; Komparsencasting: Filmgesichter
Szenenbild: Christian M. Goldbeck
Kostümbild: Gioia Raspé
Maskenbild: Sabine Schumann und Anne-Marie Walther
Art Director: Anna Eppstein
DoP: Daniel Gottschalk
Schnitt: Linda Bosch
EPK*Behind the scenes Producerin: Fritzi Schrader
Produktion: Hellinger / Doll Filmproduktion
Verleih: Warner Bros.
Produktionsförderungen: 550.000 € Medienboard Berlin-Brandenburg, Juni 2019 ; 1.008.000,00 € Deutscher Filmförderfonds, Okt. 2019
Drehzeit: 29.7. - 13.10.2019
Drehort: Berlin

"Wunderschön" (AT) ist eine episodisch erzählte dramatische Komödie, die unterschiedlichste Frauen auf ihrer Suche nach einem neuen Körper- und Selbstbewusstsein begleitet. Quelle: Medienboard Berlin-Brandenburg

Fast jede Frau bezeichnet den eigenen Körper als Baustelle. Wie kann das sein? Woran liegt es, dass Frauen ihren Selbstwert fast ausschließlich über ihr Äußeres definieren? "Wunderschön" (AT) erzählt von fünf Frauen, die auf unterschiedliche Weise den verschiedenen Aspekten des Körperdrucks gegenüberstehen und ihren ganz eigenen Weg finden, ihre Kraft und Energie nicht mehr in ihr Aussehen, sondern in ihr Tun zu investieren. Es erzählt dabei auch von der alltäglichen Ungleichheit, in die das Leben Männer und Frauen durch die Strukturen unserer Gesellschaft automatisch führt. Und der Suche nach einer liebevollen, gemeinsamen Lösung. Quelle: Deutscher Filmförderfonds

Einfach so mal in das Stadion der Berlin Flamingos zu gehen, ist in diesen Tagen nicht möglich gewesen. Zwar ist ordentlich Leben auf dem Baseball-Feld im Norden Berlins, doch kann man daran nicht teilhaben, sofern man nicht mindestens ein Komparse, Mitarbeiter einer der zahlreichen Catering-Firmen oder Teil der Filmcrew ist. Karoline Herfurth hat sich für ihren Kinofilm „Wunderschön“ den Flamingo-Park, das Stadion des dort beheimaten Baseball-Teams, als einen Drehort ausgewählt. Für den einen oder anderen Anwohner ist das verwunderlich. Vor allem dann, wenn er nachts aufgrund des hellen Flutlichts in seinem Bett steht, wie bei Facebook zu lesen war. Für die Flamingos hingegen ist der Dreh eine tolle Sache. „Wir bekommen mit diesem Film eine große Aufmerksamkeit“, sagt Markus B. Jaeger. Der Mann für die Öffentlichkeitsarbeit beim frischgebackenen Zweitliga-Meister durfte sich unter die Zuschauer beim Filmdreh mischen. Er wird mit Freude beobachtet haben, wie Darsteller und Komparsen mit der Kleidung seines Vereins vor der Kamera zu sehen gewesen sind. Der Bekanntheitsgrad, da ist er sicher, wird mit diesem Film noch einmal steigen.
Aus dem ersten Drehbericht in der Berliner Zeitung vom 12.8.19

"Wunderschön" (AT), der neue Kinofilm von und mit Karoline Herfurth, nach einer Idee von Warner Bros. Präsident & Managing Director Willi Geike, von Hellinger / Doll Filmproduktion, in dem Maximilian Brückner jemanden namens 'Franz' spielt, wird bereits gedreht, u.a. im Stadion der Berliner Baseballmannschaft 'Berlin Flamingos', die sich dafür sogar neue Logos auf ihren Caps zugelegt haben: Foto, 17.8.19

Für ihren neuen Film "Wunderschön" von Karoline Herfurth hat sich Schauspielerin Emilia Schüle die Haare abrasiert.
Bis sich Emilia Schüle für eine Rolle die Haare abrasierte, hatte sie ein halbes Jahr mentale Vorbereitungszeit. Und die habe sie auch gebraucht, sagt sie. Mit Vogue hat sie darüber gesprochen, wie ihre Mama auf die radikale Veränderung reagierte und wie viel Mut dieser Schritt erforderte.
Das geschah im Zuge der Dreharbeiten für meinen neuen Film "Wunderschön" von Karoline Herfurth. Ansonsten hätte ich wahrscheinlich nicht den Mut dazu gehabt. Für die Rolle habe ich es sehr gerne getan, privat hätte ich mich aber nicht getraut.
Die Haare habe ich mir für eine Szene selber abrasiert, vor laufenden Kameras. Da war keine Maskenbildnerin oder ein Hair Stylist dabei, ich habe es ganz alleine getan. Ich glaube, ich war während der ganzen Sache aber sehr professionell. Ich stand da als Schauspielerin und wollte Tränen und ein großes Drama unbedingt vermeiden. Alle anderen waren unfassbar aufgeregt, ich hingegen erstaunlich klar dabei. Jedem, der hinter der Kamera stand, ist das Herz fast geplatzt, man hat es förmlich pochen gehört.
Für den Film trage ich permanent Perücken und freue mich immer auf das Ende des Drehtages, wenn ich sie loswerden und mich wieder befreit fühlen kann.

Aus: Vogue / Buzz Cut, 18.9.19


bruecknermaximilian: Dr Jekyll and Mr Hyde It’s a wrap. @friedrichmuecke #blablabla
Quelle: Instagram, 18.9.19

bruecknermaximilian: Take care to have knowledge about the condition of your flocks, looking well after your herds =27:23 @normatschernau @karolineherfurth @emilia.schuele @friedrichmuecke #wunderschön #blablabla
Videoquelle: Instagram, 19.9.19
Emilia Schüle am Set an ihrem letzten Drehtag: Instagram, 26.9.19

Martina Gedeck: [...] Ich wirke auch im neuen Kinofilm "Wunderschön" von Karoline Herfurth mit. Im Mittelpunkt stehen fünf Frauen, die immer damit beschäftigt sind, wie sie mit ihrem Körper umgehen sollen, die mit sich hadern und gerne hübscher und dünner wären. Ich bin die Älteste, die noch dazu um ihre Ehe kämpfen muss. Joachim Król ist mein Film-Ehemann. [...] Quelle: OÖ Nachrichten, 13.11.19

Münchner Filmwoche, 14.-17.1.2020: Mehr Starpower geht nicht: Warner holte für einen mitreißenden Auftakt zur Münchner Filmwoche ein wahres Who-is-Who des deutschen Filmschaffens auf die Mathäser-Bühne. [...] Dass Warner Bros. Entertainment zur diesjährigen Filmwoche viel zu zeigen haben würde, verriet bereits ein Blick auf den Zeitplan: Ganze drei Stunden hatte man eingeplant, um die Kinobetreiber gebührend auf die Highlights des Jahres 2020 einzustimmen. [...] Und schon das nächste Gipfeltreffen deutscher Stars: Emilia Schüle, Maximilian Brückner, Friedrich Mücke, Joachim Krol und Newcomerin Diala Aylin Ziem stellten gemeinsam mit Karoline Herfurth deren jüngsten Film Wunderschön" vor, der sich mit der Frage beschäftigt, wie wichtig "Schönheit" (oder was man darunter versteht) im Leben eigentlich ist. [...] Vollständiger Artikel von Marc Mensch, Blickpunkt:Film, 15.1.20

Warner Bros. mit neuen Startterminen in Deutschland
[...] "Jim Knopf und die wilde 13" von Dennis Gansel rückt vom neuen "Wonder Woman 1984"-Termin am 1. Oktober eine Woche nach hinten auf den 8. Oktober. Diesen Platz wiederum räumt "Wunderschön" und wandert nunmehr in die Feiertagssaison, wo der neue Film von Karoline Herfurth jetzt am 3. Dezember 2020 ins Rennen geht. [...] Quelle: Blickpunkt/Film, 13.6.20

Österreichischer Kinostart von "Wunderschön"
Ich kann Ihnen gerne bestätigen, dass auch wir unseren Starttermin auf 4. Dezember 2020 verschoben haben. Freundliche Grüße, Warner Bros. Österreich. Email, 1.7.20

"Wunderschön": Ein Film nah am Leben, ehrlich und hoffnungsvoll
Einem Idealbild nachzueifern kennt fast jeder von uns. Mütter, Töchter, Männer, Alt und Jung steccken im permanenten Optimierungswahn. "Wunderschön" erzählt ihre Geschichten.
Frauke (Martina Gedeck) steht kurz vor ihrem 60. Geburtstag und findet sich von Tag zu Tag weniger schön. Ihr Mann Wolfi (Joachim Król) hat derweil andere Probleme: Er ist pensioniert und weiß aktuell nichts mit sich anzufangen. Ihre gemeinsame Tochter Julie (Emilia Schüle) will als Model groß durchstarten und versucht deswegen krampfhaft, sich dem Schönheitsideal der Branche anzupassen. Leyla (Dilara Aylin Ziem) ist Schülerin und verfolgt das Leben von Julie mit. Mit sich selbst ist sie schon lange nicht mehr zufrieden, sie fühlt sich als Außenseiterin. So ein Leben wie Julie würde sie auch gerne führen, denn in einer Sache ist sie sich sicher: Wenn man so aussieht wie das junge Model, kann das Leben nur besser sein! Währenddessen kämpft Julies Schwägerin Sonja (Karoline Herfurth) mit den Folgen ihrer zwei Schwangerschaften. Ihr Mann Milan (Friedrich Mücke) unterschätzt völlig, welchem Stress sich die junge Mutter aussetzt. Sonjas beste Freundin Vicky (Nora Tschirner) sieht das pragmatisch, für sie war schon immer klar, dass Männer und Frauen nie gleichberechtigt miteinander umgehen werden. Doch sie rechnet nicht mit ihrem neuen Kollegen Franz (Maximilian Brückner), der sie vom Gegenteil überzeugen möchte...


Quelle mit weiteren Setfotos (© Warner Bros. Germany): Filmstarts.de, 18.9.20


Teaser zum 1. Trailer - Quelle: Warner Bros. Germany auf Instagram, 1.10.20

"Wunderschön" sein wollen alle im Trailer zu Karoline Herfurths neuer Kino-Komödie. Es geht um die extremen Schönheitsideale, denen vor allem Frauen unterworfen sind.

1. Trailer - Quelle: Filmstarts.de, 1.10.20


Ideale am Arsch
In Zeiten von Social Media und Influencern stehen Schönheitsideale härter denn je auf dem Prüfstand. Karoline Herfurth sagt dem Wahn den Kampf an und findet uns alle „Wunderschön“.
Episodenhaft und vorsichtig gefühlvoll geht Regisseurin, Autorin und Darstellerin Karoline Herfurth in ihrem neuen Werk auf Probleme ein, die aktueller kaum sein könnten. Das sogenannte Idealbild existiert zwar nicht erst seit gestern, die Gier, selbigem nachzueifern und die eigene Persönlichkeit dafür zu vergessen, wächst jedoch mit jedem neuen Tag. Das Internet und die Anonymität des getippten Wortes haben unsere Gesellschaft verkommen lassen, Instagram und Co. gaukeln uns Tag für Tag vor, wie wir zwingend sein müssten, um an der Spitze der menschlichen Nahrungskette überleben zu können.
In „Wunderschön“ geht Karoline Herfurth eben auf diese Probleme ein, in dem Versuch, ihre Zuschauer wachzurütteln, mit feiner Linie zwischen Witz und Tragik zu unterhalten und auch nach dem Kinobesuch noch in den Köpfen zu rumoren. Im Gepäck hat sie hierfür nicht nur diverse fiktive Einzelschicksale, die sich im Stile eines klassischen Episodenfilmes Faden für Faden miteinander verweben, sondern vor allem einen brillant besetzten Cast, der den tragischen Figuren seinen Stempel aufdrücken soll.
So sehen wir beispielsweise Emilia Schüle als Julie, die als Model durchstarten will, von den Agenturen der Stadt trotz Tendenz zur Magersucht jedoch stets als zu dick abgestempelt wird. Ihre Eltern, gespielt von Martina Gedeck und Joachim Król, scheitern wiederum zusehends am Alter - sie findet sich nicht mehr begehrenswert, er findet nach seiner Pensionierung schlichtweg keine Ruhe. Körperliche Unzufriedenheit plagt auch Sonja, gespielt von Karoline Herfurth selbst, die nach zwei Schwangerschaft nie wirklich wieder zu sich selbst finden konnte. Ihr Mann Milan (Friedrich Mücke) hat jedoch keine Augen für sie. Einzig Sonja extrovertierte Freundin Vicky (Nora Tschirner) scheint mit sich selbst im Reinen zu sein - bis ihr neuer Kollege Franz, gespielt von Maximilian Brückner, das Kartenhaus ins Wanken bringt...
Quelle: Tyler Süß auf Kino & Co, 3.10.20

FBW-Pressetext
Beschwingt erzählter und liebevoll beobachteter Episodenfilm mit lebensbejahender Botschaft.
Der neue Film von Karoline Herfurth erzählt von fünf Frauen, die jede für sich eine Antwort auf die Frage suchen, was Schönheit eigentlich ist. Und welche Bedeutung sie in unserem Leben einnimmt. Auf leichtfüßige Art gelingt Karoline Herfurth ein berührender und hoch unterhaltsamer Blick auf eine ewige Frage.
In ihrer nunmehr schon dritten Regiearbeit blicken Karoline Herfurth und ihre Co-Autorinnen Lena Stahl und Monika Fäßler auf das ewige Thema Schönheit. Mit Augenzwinkern, einer genauen Beobachtungsgabe für die Realität und einer großen Portion Sensibilität zeigt der Film fünf Frauen, die in verschiedenen Abschnitten ihres Lebens stehen und sich nicht schön genug, nicht glücklich genug oder nicht erfolgreich genug fühlen. Mit großer Sensibilität blickt Herfurth auf ihre Protagonistinnen und zeigt die Unsicherheit und Verletzlichkeit, die hinter jeder einzelnen Figur steckt. Als Ensemblefilm bringt "Wunderschön" alle Hauptdarsteller*innen in loser Verknüpfung zusammen und entwickelt dabei fünf einzelne starke Erzählungen, die allesamt überzeugen. Um für junge Generationen eine inspirierende und positive Botschaft zu setzen, etabliert der Film mit der großartigen Nora Tschirner eine unkonventionelle Lehrerin, die den jungen Menschen beibringt, dass ein Mensch soviel mehr ist als nur Äußerlichkeiten. Die Spielfreude des mit Martina Gedeck, Emilia Schüle, Joachim Król, Friedrich Mücke und Maximilian Brückner hochkarätig besetzten Ensembles sprüht förmlich Funken und man spürt in jeder Szene, wieviel Freude das Team am Set gehabt haben muss. Karoline Herfurths "Wunderschön" hat alle Zutaten für einen überaus unterhaltsamen Kinoabend: Eine große Portion Humor und Romantik, ein genauer Blick auf das Leben, mit dem sich Zuschauer identifizieren können und einer positiven lebensbejahenden Botschaft, die man beschwingt aus dem Kino hinaus in die Welt tragen kann.
  Prädikat besonders wertvoll – Jury-Begründung:
Ein bisschen Sport, ein paar Gramm weniger essen und immer positiv denken: Glaubt man der Werbung, dann ist es ganz einfach, sich geliebt, erfolgreich und wunderschön zu fühlen.
"Wunderschön" erzählt von fünf Frauen, die auf individuelle Weise versuchen, mit der Vorstellung eines gesellschaftlichen Ideals mithalten zu können. Nach "SMS für dich" und "Sweethearts", in denen sie ebenfalls eine Hauptrolle gespielt hat, nimmt Karoline Herfurth zum dritten Mal auf dem Regiestuhl Platz. In "Wunderschön" spielt sie Sonja, die nach ihrer Schwangerschaft wieder im Leben Fuß fassen will. An ihrer Seite sind Martina Gedeck, Nora Tschirner, Emilia Schüle, Dilara Aylin Ziem zu sehen, die alle mit den Tücken der Selbstoptimierung zu kämpfen haben.
Ein Film, der ein gesellschaftlich derart kontrovers diskutiertes Thema mit Humor aufgreift, hat es nicht leicht. Und so zeigte auch in der Diskussion, dass die Jury dem Film mit gemischten Gefühlen begegnete. Die Jury schätzte die Leichtigkeit, mit der sich Karoline Herfurth an das Thema macht. Ihr dritter Spielfilm weiß virtuos auf der Klaviatur der Emotionen zu spielen und kann damit auch das Potential entwickeln, bei seiner Zielgruppe etwas zu bewirken. Trotz des brisanten Themas begeistert der Film immer wieder durch extrem liebevolle und auch komischen Elemente, so wie die wunderbar persiflierte Mütterszene zu Beginn oder die „Dirty-Dancing“-Einlage gegen Ende des Films. Darstellerisch haben vor allem Nora Tschirner als bissiger Kontrapart zu den normierten Charakteren sowie die kindlichen und jugendlichen Darsteller*innen überzeugt. Gerade sie spielen mit ihrer Natürlichkeit einige Stars der deutschen Filmlandschaft glatt an die Wand und haben sich beim Dreh offenbar ziemlich wohlgefühlt.
"Wunderschön" ist, so die Jury, kein Film mit großer, politischer Aussage. Er eifert US-amerikanischen Vorbildern nach und verbleibt kurzweilig an der Oberfläche. Kritisch sieht die Jury die Länge des Films, die ihr mit 131 Minuten für das Tragen der Geschichte als etwas zu lang erscheint. Dazu bewegt sich der Film innerhalb eines heteronormativen Rollenbilds und auch Ethnizität findet in "Wunderschön" etwas zu wenig Einzug. Nicht alle Geschichten können in gleicher Weise vollständig überzeugen, vor allem in Bezug auf die Vorhersehbarkeit des Plots und die klischierten Charaktere. Ein klares Beispiel für die Jury ist hier die Geschichte rund um Martina Gedeck und Joachim Król, die ein Ehepaar spielen, das sich im Laufe der gemeinsamen Zeit entfremdet hat und nun einen neuen Weg aufeinander zu finden muss.
Die Jury findet in Karoline Herfurths "Wunderschön" ein Füllhorn vieler guter Ideen, tolle Kinobilder und vor allem eine spielerische und inszenierte Leichtigkeit, die sie noch immer in vielen anderen deutschen Produktionen vermisst. Und so verleiht sie der romantischen Tragikomödie, in Abwägung aller Argumente, gerne das Prädikat „besonders wertvoll“.
Quelle: FBW-Filmbewertungen

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Trivia:

Im Film "Freche Mädchen 2" von 2010 haben Emilia Schüle und Maximilian Brückner eine gemeinsame Szene, die aber nur im Trailer zu sehen ist. Im fertigen Film ist er nur als Fahrkartenverkäufer der Bergbahn zu sehen, der die Lehrer, gespielt von Armin Rohde und Tom Gerhardt zur Verzweiflung bringt.
Friedrich Mücke und er kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit am Münchner Volkstheater, und standen 2011 für den SR-Tatort "Heimatfront" vor der Kamera.
Nora Tschirner und er standen 2012 auf der Besetzungsliste für den Film "Bodycheck" über den maroden Eishockeyclub Miesbacher Gämsen, der aber nicht realisiert wurde.
Mit Joachim Krol spielte Maxi 2017 im ZDF-2Teiler "Zwischen Himmel und Hölle - Martin Luther".
Mit Martina Gedeck spielt er in der 6teiligen Serie "Oktoberfest 1900", die im September 2020 in der ARD gesendet wurde, und ab Oktober 2020 global auf Netflix läuft.

Seite erstellt im August 2019 von EFi ; zuletzt ergänzt im November 2020 weiter zu
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