baustelle - baustelle - baustelle - baustelle - under construction - under construction - Seite zuletzt ergänzt am 9. Juni 2026
Kurzinhalt: Als Taxifahrer Ludwig „Wiggerl“ Brunner, ein waschechter Münchner Lebenskünstler, von einer Tram erfasst wird und daraufhin im Himmel landet, gibt es nur einen Weg zurück in sein geliebtes Bayern: Er muss sein Karma-Konto schnellstmöglich auf Vordermann bringen. Denn Wiggerl will keinesfalls als frohlockender Engel enden. Schnell wird ihm klar, dass seine Tochter Toni der Schlüssel dafür ist. Er setzt alles daran, gemeinsam mit ihr seine „kleinen Fehler“ wieder geradezubiegen ... doch reicht das wirklich oder gibt es da noch so viel mehr, was Wiggerl vor seinem Ableben hätte regeln sollen? Komödie ; Produktion: Wiedemann & Berg Film, München ; Drehbuch: Marcus Pfeiffer ; Regie: David Dietl ; Erfolgsdarlehen EUR 95.749,39 Quelle: FFF Bayern, 8.5.2024 Ein Münchner im Himmel: Als Taxifahrer Ludwig „Wiggerl“ Brunner, ein waschechter Münchner Lebenskünstler, von einer Tram erfasst wird und daraufhin im Himmel landet, gibt es nur einen Weg zurück unter die Lebenden: Er muss sein Karma-Konto auf Vordermann bringen. Als irdischer Halbengel und mit der Hilfe seiner Tochter Toni sollte das doch ein Leichtes sein. Doch Toni, bislang sträflich vernachlässigt von ihrem Vater, ziert sich, ihm bei seinen leichtsinnigen Widergutmachungsaktionen beizustehen. Nach und nach läuft Wiggerl die Zeit davon und ihm wird klar, dass sich die wirklich großen Sünden nur mit großen Taten aufwiegen lassen … Herstellungsförderung ÖFI+ 2.492.600 € Quelle: Österreichisches Filminstitut
David Dietl dreht persönlichen Film: "Münchner im Himmel" als Hommage an seinen Vater Regisseur David Dietl arbeitet an einem neuen Projekt. Der Film "Münchner im Himmel" ist eine persönliche Hommage an seinen verstorbenen Vater. Am Viktualienmarkt wird schon gedreht. Maximilian Brückner, Hannah Herzsprung und Michaela May sind Teil des Ensembles. Maximilian Brückner (45) sitzt auf einer Bank vor der Metzgerei Friedl am Viktualienmarkt. Der Schauspieler (Tatort) trägt Lederhosen, dazu eine Jacke gegen die Kälte. Neben ihm steht ein Kameramann. Ja, hier drehen sie gerade eine Münchner Film-Sensation!
Die legendäre Satire rund um den grantigen Dienstmann Alois Hingerl erschien schon 1962 als Zeichentrickfilm. Kaum ein Münchner, der nicht den schimpfenden Engel mit der Harfe kennt („Halleluja! Luja, sog i!“). Nun kommt ein Nachfolger der Ur-Münchner Geschichte mit echten Darstellern auf die Leinwand. Und statt Dienstmann Alois soll Taxler Wiggerl die Bühne betreten... Auch am Set: Regisseur David Dietl (44). Der Film hat ihm zufolge viel mit seinem 2015 verstorbenen Vater Helmut Dietl (Kir Royal, Monaco Franze) zu tun. Das sagte Dietl im Juni im Gespräch mit der tz: „Das Projekt 'Münchner im Himmel' habe ich nach dem Tod meines Vaters begonnen zu entwickeln. Der Film setzt sich mit der Frage auseinander, was geschieht wohl danach? Es geht um einen Vater, der zu früh aus dem Leben gerissen wird und auf die Erde zurückkehrt, um die vernachlässigte Beziehung zu seiner Tochter aufzubauen. Ein sehr persönlicher Film, den ich meinem Vater noch gern gezeigt hätte.“ Am Set ist zu hören, dass Hannah Herzsprung (43) und Michaela May (72) mitspielen. May bestätigt: „Es wird ein Kinofilm, eine neue Interpretation des Klassikers. Ich spiele die Rolle der Rosi, die Schwiegermutter der Hauptfigur. Als Münchnerin passt der Film gut zu mir.“ Ein wichtiger Münchner Ort kommt im Film allerdings nicht vor. In der Ur-Geschichte geht Engel Aloisius mit Gottes Erlaubnis zurück auf die Erde - und versumpft im Hofbräuhaus. Laut dem Sprecher des Wirtshauses wird dort für den neuen Film nicht gedreht. Von Astrid Kistner, Nina Bautz, Thomas Gautier, tz / Münchner Merkur, 18.9.2024 David Dietl verfilmt "Der Münchner im Himmel" Nach einer Kurzserie über den Aufstieg des FC Bayern (Gute Freunde - Der Aufstieg des FC Bayern) widmet sich der Regisseur, Sohn von Helmut Dietl, nun einem Klassiker und adaptiert die Geschichte des Dienstmanns Alois Hingerl. Hosianna! Eigentlich sollte noch nichts über die Dreharbeiten an die Öffentlichkeit gelangen. Aber Geheimhaltung wird schwierig, wenn an Orten wie etwa dem Viktualienmarkt gedreht wird. Und so wurde vergangene Woche dann doch bekannt, dass Regisseur David Dietl nun einen Münchner Klassiker adaptiert, "Der Münchner im Himmel". Von diesem Projekt war schon länger die Rede, jetzt ist auch ein Zeitplan klar, an dem der Film zu sehen sein wird. Laut Dietl wird er Ende 2025 fertig. Mitte September 2024 allerdings wird dementsprechend dann eben auch schon gedreht, laut tz etwa mit den Darstellern Maximilian Brückner oder Michaela May. Dietl, 44, widmet sich damit nach einer Kurzserie über den Aufstieg des FC Bayern wieder einem sehr münchnerischem Thema und folgt dabei auch den Arbeiten seines Vaters Helmut Dietl. Der hatte als Regisseur mit Serien wie "Münchner Geschichten" mit Günther Maria Halmer, "Monaco Franze" mit Helmut Fischer oder "Kir Royal" mit Franz Xaver Kroetz als Baby Schimmerlos seine größten Erfolge. Diese Geschichten der Münchner Gesellschaft und Münchner Figuren werden noch immer regelmäßig im BR wiederholt, weil es bis heute gültige und treffende Beschreibungen der Stadt und ihrer Bewohner sind. Nun also "Der Münchner im Himmel", der Dietl als Inspiration für seinen Kinofilm mit dem Arbeitstitel "Der Münchner" dient. Es ist die Geschichte von Ludwig Thoma über den Dienstmann Alois Hingerl, der am Münchner Hauptbahnhof seinen Dienst verrichtet, ehe er vom Schlag getroffen wird und im Himmel als Münchner Grantler nicht wirklich zurechtkommt, auf jeden Fall nicht mit dem Frohlocken, woraufhin er ab und an wieder nach München zurück darf. Von Philipp Crone, SZ, 22.9.2024, aus 'Münchner Leute der Woche' Kostümbildnerin Veronika Albert: Seit September laufen die Dreharbeiten zu der Kinokomödie "Ein Münchner im Himmel" unter der Regie von David Dietl, wo ich viel Spaß hatte am Finden der perfekten Engelskostüme. Gedreht wird in München und Wien bis Ende Oktober. Quelle (mit einem Foto eines Darstellers im Engelskostüm), Sept. 2024 Meine Engel...so schön sind sie geworden! 💛 Instagram (mit Fotos u.a. von Kostümen der weiblichen und der männlichen Engel, aufgenommen im Treppenhaus vom Kunsthistorischem Museum in Wien), 4.10.2024 "Ein Münchner im Himmel": Diese Stars spielen mit Maxi Brückner und Michaela May Der Sohn von Helmut Dietl, David, dreht einen Film mit Maximilian Brückner, Hannah Herzsprung und Michaela May. Jetzt werden weitere Stars bekannt. Dieser Film lässt Münchner Herzen höher schlagen: Helmut Dietls Sohn David dreht gerade den Kinofilm "Ein Münchner" mit Maximilian Brückner, Hannah Herzsprung und Michaela May (tz berichtete). Jetzt werden weitere bekannte Schauspieler bekannt: Mit dabei sind laut der Produktionsfirma auch Heiner Lauterbach (71, "Männer", "Rossini"), der Münchner Comedian Simon Pearce (43) und Kabarettist Sigi Zimmerschied (70). Bayern-Power pur! Die Geschichte ist an Ludwig Thomas Satire "Der Münchner im Himmel" angelehnt. Die legendäre Satire rund um den grantigen Dienstmann und schimpfenden Engel Alois Hingerl erschien 1962 als Zeichentrickfilm. Nun kommt der Nachfolger der Ur-Münchner Geschichte mit echten Darstellern auf die Leinwand. Maximilian Brückner spielt die Hauptrolle des Taxifahrers Ludwig „Wiggerl“ Brunner. Ein waschechter Münchner Lebenskünstler, der nach einem Unfall im Himmel landet. Dort will er nur eins: so schnell wie möglich wieder unter die Lebenden. Dafür muss er sein schlechtes Karma-Konto dringend aufbessern. Als Halbengel, zurück in der realen Welt, ist seine Tochter Toni die Einzige, die ihn sehen und helfen kann, die aus Wiggerls Perspektive „kleinen Verfehlungen“ auszubügeln. Doch die smarte, introvertierte Toni ist nicht gut auf ihren Vater zu sprechen. Am Viktualienmarkt mitten in München drehte das Ensemble bereits, dazu kommen weitere Drehorte in Bayern und Niederösterreich. Das Drehbuch stammt ebenfalls von einem Bayern: dem Ebersberger Marcus Pfeiffer (43, "Beckenrand Sheriff", "Viktor bringt’s"). Wann der Film in die Kinos kommen soll, ist noch nicht klar. Der Film hat nicht nur Stars aufzubieten – er ist eine Herzensprojekt des Regisseurs David Dietl (44). Die Geschichte habe viel mit seinem 2015 verstorbenen Vater Helmut Dietl ("Kir Royal", "Monaco Franze") zu tun, verriet er der tz: „Das Projekt ,Münchner im Himmel‘ habe ich nach dem Tod meines Vaters begonnen zu entwickeln. Der Film setzt sich mit der Frage auseinander, was geschieht wohl danach? Es geht um einen Vater, der zu früh aus dem Leben gerissen wird und auf die Erde zurückkehrt, um die vernachlässigte Beziehung zu seiner Tochter aufzubauen. Ein sehr persönlicher Film, den ich meinem Vater noch gern gezeigt hätte.“ Von Thomas Gautier, tz / Münchner Merkur, 14.10.2024 Der Jung-Schauspieler Giovanni Francesco, der im Film Ben spielt, hatte heute, 31.10.24 auf seinem Instagram Account 'giovanni_mogito' einige Fotos (eins davon mit Regisseur David Dietl und Maximilian Brückner in Kostüm und Maske vom Wiggerl) und Clips vom Dreh an der Münchner Eisbachwelle und in Wien gepostet, die inzwischen aber wieder entfernt wurden. Um mich nicht in eventuelle rechtliche Nesseln zu setzen, habe ich mich entschlossen, dieses Foto für einen späteren Zeitpunkt aufzuheben. Update 4.3.26: Jetzt sind Fotos aund Clips vom Dreh wieder online. Kostümbildnerin Veronika Albert: Abgedreht! Wieder ein Film mit meinen Kostümen im Kasten. 😊 "Ein Münchner im Himmel" mit Maxi Brückner, Hannah Herzsprung, Heiner Lauterbach u.v.m., Regie David Dietl Zu sehen voraussichtlich Herbst 2025 im Kino. Instagram, 1.11.2024 Hannah Herzsprung, gebürtige Hamburgerin, die in München aufgewachsen ist (beim 49. Deutschen Filmball in München am 25.1.25 in einem senfgelben Wollkleid von Gucci, zu dem ihr ihre Stylistin Lena Zimmermann geraten hatte), drehte letztes Jahr den Kinofilm "Ein Münchner im Himmel" mit Maximilian Brückner unter der Regie von David Dietl: „Da durfte ich Bairisch sprechen, es war wunderbar.“ Privat habe sie den Dialekt vollkommen abgelegt, „aber ich kann es noch!“ Quelle: tz, 27.1.2025, Druckausgabe, S.15
Jahresauftakt der Branche: Das Programm der 21. Filmwoche München steht. Warner eröffnet, Universal beschließt: An diesem traditionellen Ablauf wird auch bei einer Filmwoche 2026 (20.-23.1.) nicht gerüttelt, die insgesamt ganze 14 Verleihpräsentationen und diverse begleitende Programmpunkte von Dienstleistern bietet. Teil des Programms sind zudem zwei Screenings von Filmen in kompletter Länge. Während Warner auf eine Überraschung setzt (am Di 20.1., 21:00 - 23:15 Uhr), gibt es bei Leonine "Ein Münchner im Himmel – Der Tod ist erst der Anfang" zu sehen, am Mittwoch, 21.1., 11:30 - 13:05 Uhr in den Mathäser Kinos K6, K9 und K10, gefolgt von Fassbieranstich mit Bayerischer Brotzeit, ebenfalls von Leonine. Akkreditierungen für die Filmwoche München 2026 sind noch bis 12. Januar via www.muenchnerfilmwoche.de möglich. Quelle: Marc Mensch für The Spot, 2.1.2026 / Komplettes Programm Mit EIN MÜNCHNER IM HIMMEL - DER TOD IST ERST DER ANFANG bringt Regisseur David Dietl einen der größten bayerischen Klassiker ins Hier und Heute. Eine Komödie mit Charme und viel Herz für die große Leinwand. Maximilian Brückner liefert eine grandiose Interpretation des "Münchners", begleitet von einem wunderbaren Ensemble. LEONINE Studios bringt die Produktion von Wiedemann & Berg Film in Koproduktion mit EPO Film am 23. April 2026 in die Kinos. Taxifahrer und Münchner Original Wiggerl (Maximilian Brückner) landet nach einem Autounfall im Himmel - aber statt Bier und Blasmusik gibt's hier nur Soja-Manna und Yoga zu Harfenklängen. Ein Albtraum für den aufmüpfigen bairischen Dickkopf. Damit im Himmel wieder Ruhe und Frieden einkehrt, schickt man ihn kurzerhand mit einer Mission zurück. Wenn er es schafft sein Karma-Konto auf Vordermann zu bringen, darf er auf der Erde bleiben. Allerdings ist Wiggerls Tochter Toni (Momo Beier) die Einzige, die ihn jetzt noch sehen und hören kann. Für alle anderen ist er Luft. Seine Bitte, ihm zu helfen, schmettert Toni ab - schließlich hat sich ihr Vater zu Lebzeiten kaum um sie und ihre Mutter (Hannah Herzsprung) gekümmert. Nur mit einer ordentlichen Portion Selbsterkenntnis gelingt es Wiggerl schließlich wieder etwas Vertrauen zurückzugewinnen. Aber der Wettlauf gegen die Zeit ist noch nicht vorbei und Wiggerl dämmert so langsam, worum es bei seiner Mission eigentlich geht... EIN MÜNCHNER IM HIMMEL - DER TOD IST ERST DER ANFANG ist eine charmant-bayerische Komödie über Familie, Freunde und zweite Chancen. Regie führte David Dietl ("Feste & Freunde - Ein Hoch auf uns!", "Gute Freunde - der Aufstieg des FC Bayern"), der mit gewohnt feinem Gespür für besondere und berührende Geschichten das Münchner Lebensgefühl auf unverwechselbare Weise einfängt. Für das Drehbuch zeichnet Marcus Pfeiffer ("Beckenrand Sheriff") verantwortlich. Rund um Maximilian Brückner ("Wunderschöner") als Wiggerl spielt ein wunderbarer Cast: darunter Hannah Herzsprung als Tonis Mutter, die bereits in "Der Boandlkramer und die ewige Liebe" ihr Gespür für bayerische Geschichten unter Beweis gestellt hat, Momo Beier ("Alter weißer Mann") als seine Tochter Toni, Marcel Mohab ("Wie kommen wir da wieder raus") als Wiggerls alter Freund Lucky, Michaela May ("Familienfest") als Tonis Oma, Heiner Lauterbach ("Enkel für Fortgeschrittene"), Simon Pearce ("Wer gräbt den Bestatter ein?), Sigi Zimmerschied ("Rehragout-Rendezvous"), Robert Palfrader ("Dampfnudelbluesl"), Maxi Schafroth ("Servus Baby", "Pumuckl und das große Missverständnis") ") sowie Olli Schulz und Ina Müller. EIN MÜNCHNER IM HIMMEL - DER TOD IST ERST DER ANFANG ist eine Produktion von Wiedemann & Berg Film, in Koproduktion mit EPO-Film. Die Produzenten sind Marcus Welke, Quirin Berg und Max Wiedemann, Koproduzenten sind Jakob Pochlatko und Dieter Pochlatko. Gefördert wurde das Projekt durch das Österreichische Filminstitut (ÖFI+, Standortprinzip), den Deutschen Filmförderfonds (DFFF) und den FilmFernsehFonds Bayern (FFF).
Leonine hat den ersten Teaser zu David Dietls neuer Komödie "Ein Münchner im Himmel - Der Tod ist erst der Anfang" veröffentlicht. Die zeitgemäße Neuinterpretation von Ludwig Thomas Klassiker setzt auf viel Lokalkolorit und erzählt von einem Bayern, der sich selbst im Jenseits das Bier nicht verbieten lassen will. Kinostart ist am 23. April. Nach dem Tod wird weiter gegrantelt – so war es bereits in Ludwig Thomas Satire "Ein Münchner im Himmel", die der Regisseur in die Gegenwart übersetzt hat. Für "Ein Münchner im Himmel - Der Tod ist erst der Anfang" wurde nun der erste Teaser veröffentlicht. Maximilian Brückner spielt den Münchner Wiggerl, der sämtliche bayerischen Klischees auf sich vereint. Nach einem Autounfall landet der bierdurstige Grantler im Himmel, eckt dort jedoch schnell bei den anderen Jenseitsbewohner:innen an. Um wieder Ruhe einkehren zu lassen, erhält Wiggerl eine zweite Chance: Er wird auf die Erde zurückgeschickt und soll sich durch gute Taten sein Leben zurückverdienen. Quelle: Vollständiger Artikel von Damian Sprenger mit dem Teaser für The Spot, 16.1.2026
Den Tod irgendwie austricksen und ihm ein Schnippchen schlagen oder das Unvermeidliche zumindest etwas hinauszögern: ein uralter Traum, seit der Mensch weiß, dass das irdische Dasein endlich ist. Das ewige Himmelreich mag ein Trost sein, doch das Risiko, in der Hölle zu landen, ist nicht unerheblich. Und wer will schon in den Himmel, wenn’s da kein Bier gibt? Alois Hingerl jedenfalls nicht. Der Grantler ist der Titel-Antiheld von Ludwig Thomas 1911 erschienener Erzählung "Der Münchner im Himmel", und es ist mehr als verwunderlich, dass die saftige Bayern-Satire bislang bloß als kurzer Zeichentrickfilm (1962) adaptiert worden ist. Natürlich wäre der Handlungskern – Alois kommt in den Himmel und stänkert so lange ’rum, bis er wieder heimgeschickt wird – nicht abendfüllend, aber Marcus Pfeiffer (Buch) und David Dietl (Regie) ist das Kunststück gelungen, dem wohl bekanntesten Werk der bayerischen Volksliteratur als Gegenwartsgeschichte über Vergebung und Versöhnung eine völlig neue Ausrichtung zu geben und dem Geist der Vorlage dennoch treu zu bleiben. Anders als Alois ist Ludwig Anton Brunner, genannt Wiggerl, ganz im Sinn von Helmut Dietls TV-Klassiker "Monaco Franze" (1983) mit Helmut Fischer ein „ewiger Stenz“, also das, was man zu Thomas Zeiten einen Weiberhelden nannte. Außerdem ist Wiggerl ein Filou, der seinen Kopf allein dank eines beträchtlichen Charmes und vor allem mit Hilfe seiner Freunde immer wieder aus der Schlinge ziehen kann; Maximilian Brückner ist genau die richtige Besetzung für diese Rolle. Da Wiggerl in seinem Leben immer nur an sich gedacht hat, ein miserabler Ehemann und Vater war sowie zudem ein echter Gauner, sieht’s nicht gut für ihn aus, als er nach einem Autounfall vor Petrus steht: Sein Sündenkompass ist tiefrot. Als er ähnlich wie sein klassisches Vorbild rebelliert, schickt ihn Gott (selbstverständlich weiblich) genervt mit Ratschlägen für die bayerische Staatsregierung nach München zurück. Bei Thoma endet die Geschichte damit, dass Alois erst mal ins Hofbräuhaus geht und dort versackt. Auch bei Pfeiffer kommt der Brief nie an, doch seine Version geht nun erst richtig los. Natürlich freut sich Wiggerl über sein unerwartetes Comeback, aber nur solange, bis ihm klar wird, dass er als nichtstoffliches Wesen zurückgekehrt ist: Die Leute gehen wie weiland in "Ghost – Nachricht von Sam" (1990) einfach durch ihn durch, jegliche Form des haptischen Zupackens ist ihm verwehrt. Einzig seine 16jährige Tochter Toni kann ihn sehen, und das entpuppt sich als Problem, denn sein Schicksal liegt in ihrer Hand: In Wiggerls echtem Körper steckt noch ein Fünkchen Leben. Sollte es ihm gelingen, sein Karmakonto auf Grün zu stellen, könnte er aus dem Koma erwachen. Jetzt muss er nur noch Toni davon überzeugen, ihm dabei zu helfen, ein besserer Mensch zu werden, aber die junge Frau will nichts mit ihm zu haben. David Dietl ist spätestens mit seiner RTL-Serie "Gute Freunde" [ebenfalls mit Maximilian Brückner] über den Aufstieg des FC Bayern aus dem Schatten von Vater Helmut getreten und liefert mit "Ein Münchner im Himmel – Der Tod ist erst der Anfang" sein Meisterstück, ebenso wie Pfeiffer, dessen erstes verfilmtes Drehbuch die mitreißende Komödie "Beckenrand Sheriff" [Regie: Marcus H. Rosenmüller] war. Neben den Dialogen und vielen überraschenden Handlungswendungen, die Wiggerl unter anderem nach dreißig Jahren Funkstille ein Wiedersehen mit seinem Vater (Heiner Lauterbach) bescheren, sorgt vor allem die dank Blasinstrumenten, Akkordeon und Hackbrett sehr bayrisch geprägte Musik (Michael Kamm) für Tempo und Atmosphäre. Endgültig mehr als sehenswert wird der von Dietl in der Tradition von Joseph Vilsmaiers Abschiedswerk "Der Boandlkramer und die ewige Liebe" (2021) inszenierte Film durch die Besetzung: Hannah Herzsprung als Wiggerls zukünftige Witwe, Ina Müller als Gott sowie Olli Schulz als lebensmüder Schutzengel; nicht zu vergessen Nachwuchstalent Momo Beier als Tochter Toni. Großen Spaß machen auch die vielen kleinen Einfälle: Brückner oben auf dem Friedensengel erinnert an eine fast identische Szene mit Bruno Ganz auf den Schultern der Siegesgöttin in "Der Himmel über Berlin" (1987) von Wim Wenders. Wiggerls Himmel wiederum ist dem Trickfilm nachempfunden; die pompösen Szenen mit Petrus (Robert Palfrader) und Gott wurden im Kunsthistorischen Museum Wien gedreht. Sehr sympathisch ist auch die behutsame Verwendung digitaler Effekte: Als Gast auf Erden kann Wiggerl zwar durch Wände gehen, aber das wird nicht überstrapaziert; und der Schluss vor dem Epilog rührt zu Tränen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ von 6 möglichen Sternen Tilmann P. Gangloff, tittelbach.tv Kritik zum Film: Ein Münchner im Himmel Mit der Kurzgeschichte "Der Münchner im Himmel" von Ludwig Thoma aus dem Jahr 1911 und der berühmten Vertonung durch Adolf Gondrell hat diese Komödie im Grunde nur die Prämisse gemein. Das eigentliche Vorbild ist ein anderes: die legendäre TV-Serie "Monaco Franze – Der ewige Stenz" mit dem legendären Helmut Fischer, Regie: Helmut Dietl. Und die Regie bei "Ein Münchner im Himmel" hat nun dessen Sohn David übernommen. Aus Alois wurde Ludwig: Der von allen nur Wiggerl (Maximilian Brückner) genannte Münchner Taxifahrer ist ein Stenz vor dem Herrn: liebenswürdig, arbeitsunwillig, untreu, Gaunereien nicht abgeneigt – und dabei immer auf sein eigenes Wohl bedacht. Die Ehe zu seiner Noch-Gattin Kathi (Hannah Herzsprung), Kellnerin auf dem Viktualienmarkt, blieb dabei genauso auf der Strecke wie die Beziehung zu seiner Tochter Toni (Momo Beier). Dann passiert’s: Wiggerl landet nach einem Autounfall im Koma, ist quasi tot. Aber eben nur quasi. Im Himmel oben sind Petrus (Robert Palfrader) und Göttin (Ina Müller) so genervt von Wiggerls Gezeter, dass sie ihn als Geist zurück nach München schicken. Fortan ist unser „Held“ damit beschäftigt, seinen gefährlich ins Rot tendierenden Sündenkompass wieder auf Grün zu bringen; nur so ist ein Weiterleben möglich. Es muss also eine Läuterung für den Stenz her. Und für die ist die Aufarbeitung der Beziehung zu einigen Menschen notwendig, allen voran zur Tochter und zum seit Jahrzehnten verstoßenen Vater (Heiner Lauterbach). Die beiden sind die einzigen, die – aus welchen Gründen auch immer – Wiggerl sehen und hören können. Diese von Herzen kommende Hommage an die Stadt München und an das bayerische Lebensgefühl ist recht hübsch anzuschauen und hat mit Maximilian Brückner auch einen idealen Stenz sowie knackige Gastauftritte der Kabarettisten Maxi Schafroth und Sigi Zimmerschied sowie anderen Promis wie Oli Schulz oder Ina Müller zu bieten. Recht einfühlsam werden dabei Themen wie Familienbande, Vertrauen und Egoismus gestreift. Allerdings wünscht man sich doch, dass der Drehbuchautor Marcus Pfeiffer ("Beckenrand Sheriff") bezüglich der legendären bayerischen Anarchie etwas mehr auf die humoristische Kacke gehauen hätte. Martin Schwarz, Doppelpunkt, 16.4.26
Interview zur Weltpremiere - David Dietl zu „Ein Münchner im Himmel“: „Der ist echt, der ist wahrhaftig, der kommt von mir“ Mit „Ein Münchner im Himmel – Der Tod ist erst der Anfang“ legt David Dietl seinen ungewöhnlichsten und persönlichsten Film bislang vor: Das emotionale Schelmenstück mit Maximilian Brücker als buchstäblich ewigen Stenz feiert heute in München seine Weltpremiere – und kommt am 14. Mai im Verleih von LEONINE Studios in die Kinos. Wir haben mit dem Filmemacher gesprochen. The Spot: Wer einen Film macht, der „Ein Münchner im Himmel“ heißt, der muss auch Fragen über München beantworten: Was ist ein richtiger Münchner? Was zeichnet ihn aus, macht ihn besonders? David Dietl: Ich habe eine ziemlich gute Vorstellung davon, was ein Münchner ist. Auch wenn ich nicht in München geboren bin, bin ich doch in München aufgewachsen, bin mittlerweile nach München zurückgekehrt und würde mich durchaus, im Guten wie im Schlechten, als Münchner bezeichnen. Nicht von ungefähr würde ich sagen, dass dies auch mein wohl persönlichster Film ist. Er hat tatsächlich viel mit mir zu tun wie auch mit meinem Verhältnis zu München. Was ich an dieser Stadt mag, ist auch dieses Selbstverständnis der Münchner, dass München eigentlich schöner ist als der Himmel oder zumindest der Himmel auf Erden. Ich selbst konnte das eine Zeit lang nicht so sehen. Nach 15 Jahren, in denen ich hier nicht gelebt habe und dann wieder zurückgekehrt bin, konnte ich erkennen, wie die Münchner das meinen. Ich habe es für mich mal so definiert, dass München der perfekte Ort ist, um aufzuwachsen und um Kinder in die Welt zu setzen. Dazwischen muss man mal woanders gelebt haben, weil man sonst nicht weiß, wie gut man es hier hat. The Spot: Was macht den Wiggerl, Ihre Hauptfigur in „Ein Münchner im Himmel“, zu einem so archetypischen Münchner? David Dietl: Für mich ist er jemand, den ich durchaus beobachte in München, ein Lebemann im fortgeschrittenen Alter, der noch mit Anfang Mitte 40 das Leben vor allem genießt, nicht erwachsen werden will, seinem Traum nachgeht und die Haare vielleicht einen Tick zu lang trägt für sein Alter. Bei schönem Wetter lässt er den Tag im Englischen Garten am Schwabinger Bach beginnen und sich dann entweder durchs Glockenbachviertel oder durch die Max-Vorstadt treiben, um zu sehen, was der Tag so bringt. Dazu muss ich anmerken, dass es wahrscheinlich nicht mehr so einfach ist, sich allein als Taxifahrer diese Stadt zu leisten. Deswegen haben wir gesagt, der Wiggerl muss wahrscheinlich noch so ein paar andere Nebeneinkünfte haben – leider aber nicht als Musiker, was der besagte Traum ist, den er immer noch lebt: als Musiker doch noch den Durchbruch zu schaffen und erkannt zu werden als das Genie, das er in sich schlummern sieht. Ich finde es faszinierend, dass es immer noch eben genau diese Art Männer gibt, diese Lebenskünstler, die sich irgendwie ein München leisten können, das eigentlich für alle zu teuer geworden ist. Unser Wiggerl muss im Angesicht des Todes allerdings erkennen, was wichtiger ist im Leben, was er versäumt hat, in erster Linie die Zeit mit seiner Tochter. The Spot: Wenn man Wiggerl sieht, kann man nicht umhin, an die ikonischen Figuren zu denken, die Ihr Vater, Helmut Dietl, in seinen Serien legendär gemacht hat, den Tscharlie, den Monaco Franze, den Baby Schimmerlos. Mein Eindruck ist es, dass Sie den Zeitpunkt gut gewählt haben, sich dem künstlerischen Vermächtnis Ihres Vaters zu stellen, es zu kommentieren, auf diese Weise auch mit ihm in Dialog treten zu können – aus einer Position des gefestigten Filmemachers mit eigener Handschrift heraus. David Dietl: Das finde ich gut beobachtet. Obwohl ich schon vor zehn Jahren begonnen habe, diesen Film zu entwickeln, bin ich froh, dass ich ihn erst jetzt gemacht habe. Die Entwicklung habe ich damals nach dem Tod meines Vaters begonnen, der Film steht in ganz unmittelbarem Zusammenhang mit ihm. Da ging es mir zuerst einmal um Verarbeitung, wie es ist, jemanden zu verlieren, der mir so nahestand, aber auch zu sehen, wie tabubehaftet mein eigener Umgang mit dem Tod davor war. Meinen Vater und mich verbindet keine einfache Beziehung. Ich bin sehr dankbar, dass ich noch eine durchaus versöhnliche Zeit mit ihm verbringen konnte angesichts seines Todes. Das waren die emotionalen Herzstücke, um diesen Film machen zu wollen. Und trotzdem habe ich erstmals das Gefühl, eben auch filmemacherisch da angekommen zu sein, wo ich es mir erlauben kann, einen Film zu machen, der in München spielt, der „Ein Münchner im Himmel“ heißt, und der vielleicht den einen oder anderen hier und da an Figuren aus dem Werk meines Vaters erinnert. The Spot: Aber das war nicht von Anfang große Absicht? David Dietl: Am Anfang stand das Thema, der Umgang mit Verlust, auch Versöhnung. Und auch wirklich das Bedürfnis, einen persönlichen Film zu machen, der mit mir zu tun hat. Da spielt München und das Bayerische durchaus eine Rolle. Es sollte auch ein Film sein über die Generation, die sich von diesem monolithischen Blick auf München emanzipieren will, was sich eben auch in der Sprache niederschlägt. Momo Beier spricht als Wiggerls Tochter in dem Film kein Bairisch, ebenso wie Heiner Lauterbach. The Spot: Es ist kein Film, der Ihnen leicht gefallen sein kann. Und doch sieht man ihm das nicht an. David Dietl: Schon die Frage danach, ob ich diesen Film mache und wie ich ihn mache, ist mir nicht leichtgefallen. Das hat sich durch den gesamten Prozess gezogen. Ich bin froh, dass es so war, weil es eben auch ein sehr interessanter und wahrhaftiger Prozess war. Man kann auch auf die Schnauze fliegen, wenn man einen Film für ein großes Publikum macht, der so persönlich ist. Ich musste mir erst einmal das Selbstvertrauen erarbeiten, mich das zu trauen. Ich habe aber gemerkt, ich kehrte immer wieder zurück zu diesem Stoff, konnte diesen Film nach diesen vielen Jahren der Entwicklung nicht gehen lassen. Mittendrin gab es schon mal die Überlegung zu sagen, ich mache diesen Film nicht mehr. Ich bin aber sehr froh, dass ich diesem Impuls nicht nachgegeben habe. Dass ich dann gesagt habe, ich mache das. Ich traue mich, in die Vollen zu gehen, die Flucht nach vorne anzutreten. Irgendwann war mir klar: entweder ganz oder gar nicht. Das war nur möglich, weil ich immer Vertrauen in den emotionalen Kern der Geschichte hatte, weil ich wusste: der ist echt, der ist wahrhaftig, der kommt von mir. Und er wird funktionieren. The Spot: Man sieht dem Film an, dass er wichtig für Sie ist. Dass Sie sich auf eine Suche begeben haben, um ein Kapitel abzuschließen und ein neues beginnen zu können. David Dietl: Und weil ich meinen Frieden geschlossen habe. Mit dem Thema und mit mir. Deswegen war es genau der richtige Zeitpunkt, diesen Film zu machen. Es war auch interessant, weil der Film sich wirklich beim Machen selbst noch einmal sehr entwickelt hat. Das hatte ich vorher in dieser Form noch nicht so erlebt. Es hat sich während des Drehens einiges verändert. Im Schnitt haben wir auch nochmal viel aufgemacht. Gerade die Musik hat diesem Film die richtige Tonalität gegeben, seine Welt definiert. Relativ früh gab es den Song, der der Hit von Wiggerls Band war. Den haben die Sportfreunde Stiller netterweise beigesteuert, der war relativ früh unsere Hymne, weil wir den natürlich auch für den Dreh brauchten. Der Score von Michael Kamm hat sich dann erst im Schnitt entwickelt. Wir waren ursprünglich sehr viel bräsiger, bayerischer, haben Bläser und Blech betont, bis wir gemerkt haben, dass das den Film in eine falsche Richtung führt. Erst als wir das Akkordeon in den Mittelpunkt rückten und die Musik eine märchenhafte Anmutung wie aus „Die fabelhafte Welt der Amelie“ bekam, stimmte der Ton, konnten wir uns zwischen komisch und tragisch bewegen und hatten einen Rahmen, in dem diese sehr unterschiedlichen Tonalitäten koexistieren konnten. The Spot: Wie haben Sie sich gefühlt, als der Film fertig war? David Dietl: Ich habe mich gut gefühlt. Ich fand es interessant, dass sich die Fertigstellung hingezogen hat, was auch mein Glück war, sonst hätte ich „Emil und die Detektive“ nicht machen können. Weil wir aber schon bald wussten, dass wir erst jetzt im Frühjahr ins Kino kommen würden, lag ein nicht ganz so großer Druck auf einer zeitnahen Fertigstellung. So war es möglich, dass ich das Projekt an einem gewissen Punkt ruhen lassen und mich auf „Emil“ konzentrieren konnte. Die Mischung und das Grading habe ich dann nach dessen Dreh gemacht. Sonst wäre es sich zeitlich gar nicht ausgegangen. Ich bin sehr dankbar, dass Quirin Berg, Max Wiedemann und Marcus Welke mir diese Möglichkeit gegeben haben. Besonders toll war für mich das erste Screening, als ich meinen Schauspielern den Film zeigen konnte. Alle waren anwesend, es war sehr emotional und berührend. Ich bin sehr froh, dass sie alle mitgemacht haben, weil es doch ein ungewöhnlicher Stoff ist. Es ist schön, dass meine Mitstreiter glücklich sind mit dem, was wir gemacht haben. Bei einem Testscreening in Rosenheim habe ich kurz erlebt, was für eine Kraft dieser Film im Kino entwickeln kann, wenn man ihn gemeinsam sieht, und wie stark das gemeinsame Lachen und gemeinsame Berührtsein sein kann. Deswegen fiebere ich der Premiere sehr entgegen. Thomas Schultze, The Spot - Media & Film, 6.5.26 Gerade feiert „Ein Münchner im Himmel – Der Tod ist erst der Anfang“ mit Maximilian Brückner Weltpremiere im Münchner Mathäser Kino – am 14. Mai kommt die neue Komödie von David Dietl im Verleih von LEONINE Studios in die deutschen Kinos. Emotionale bairische Komödie über ein ewiges Schlitzohr, das erst nach dem Ableben entdeckt, was wirklich wichtig ist im Leben. Paraderolle für Maximilian Brückner als Inbegriff eines vermeintlich unbelehrbaren Münchner Lebenskünstlers. REVIEW: Wer Ludwig Thoma sagt, der meint vielleicht die „Lausbubengeschichten“, wahrscheinlich aber „Der Münchner im Himmel“, seine köstliche Humoreske aus dem Jahr 1991, die so etwas wie das Sinnbild geworden ist für den bildlichen Münchner Grantler™, in Gestalt des Dienstmannes Nummer 172 auf dem Münchner Hauptbahnhof, Alois Hingerl, der nach seinem frühzeitigen Ableben im Himmel sein „Manna“ haben will, „Hallelujah“ auf unverkennbar bairische Weise als Fluch einsetzt und schließlich seine Erfüllung findet als himmlischer Botschaft im Hofbräuhaus, wo er auch heute noch in realitas frei schwebend als berühmtester Stammgast über die hineinströmenden Besucher wacht. Nun vermeidet es der Verleih, die berühmte Satire allzu nahe an „Ein Münchner im Himmel – Der Tod ist erst der Anfang“ zu rücken. Es besteht wohl der Argwohn, man könne David Dietls vierten und sofort spürbar persönlichsten Spielfilm als altmodisch und altbacken begreifen, ein Film für Nostalgiker und Silberrücken. Das stimmt natürlich nicht. Aber man kann auch Dietls Arbeit, geschrieben von Marcus Pfeiffer, und Thomas Vorlage nicht so einfach auseinanderdividieren, auch nicht mit einem uneleganten Untertitel, der den ursprünglichen Claim des für seine brettharten Ausflüge in die extremeren Spielarten des Heavy Metal bekannten Independentlabels Nuclear Blast aus dem schwäbischen und damit eindeutig unbayerischen Donzdorf einfach mal ins Deutsche übersetzt. Damit hat diese divine comedy ganz gewiss überhaupt nichts zu tun. Viel zu tun hat sie indes mit David Dietl, der als Filmemacher nach dem schönen „Feste & Freunde – Ein Hoch auf uns!“, der im Januar 2025 weitaus mehr als 105.000 Besuchende verdient gehabt hätte, noch einmal an Eleganz und Klugheit gewonnen, seine ganz eigene Handschrift noch einmal weiter verfeinert hat, nunmehr Komödien für Erwachsene erzählt, die tatsächlich wahrhaftige Dinge über das Leben – und in diesem Fall den Tod – verhandeln, das aber zunehmend selbstbewusst gesehen durch seine ganz eigene Brille, die nur dann rosa ist, wenn es um die Liebe zu den Figuren und München geht. Viel zu tun hat der Film auch mit dem Vater des Regisseurs, aus dessen Schatten der Sohn nunmehr endlich treten kann und tritt, indem er in den Mittelpunkt SEINER Münchner Geschichte einen Helden stellt, wie sie Helmut Dietl in den 70er- und 80er-Jahren aus dem weißen Anzugärmel schüttelte wie kein anderer und die auf Generationen definiert haben, was man als Münchner Lebensart begreift, das dolce vita des Rom des Nordens, dem italienischen Außenposten im Süden der Republik: der Tscharlie aus „Münchner Geschichten“, der Lino Gailing aus „Der ganz normale Wahnsinn“ und dessen optimierte 2.0-Version, der Monaco Franze, der Baby Schimmerlos aus „Kir Royal“ – ihrerseits Epigonen des Alois Hingerl, wie durch die Persol-Sonnenbrille von Marcello Mastroianni gesehen. Und nun eben der Wiggerl, gespielt von Maximilian Brückner, David Dietls Version eines ewigen Stenz, der im Jahr 2026 nicht Adriano Celentano hört, sondern Sportfreunde Stiller (die den Signature-Song des Films beigesteuert haben, „Der Kini“), ansonsten aber das Carpe diem als Lebensphilosophie verinnerlicht hat, ein Leben diesseits jeder Verantwortung, was die Menschen in seinem Umfeld zu spüren bekommen, besonders seine Ex, gespielt von Hannah Herzsprung, die nichts lieber täte, als endlich mit den Scheidungspapieren durchzudringen, und ihre gemeinsame Tochter Toni, gespielt von Momo Beier in ihrer besten Rolle bislang, die den Vater, der niemals da war, innerlich so sehr ablehnt, dass sie dem Bairischen entsagt und ausschließlich hochdeutsch spricht. Strafe muss sein. Ein bisschen ist der Wiggerl aber auch Joe Pendleton nachempfunden, der Figur, die Warren Beatty in seinem „Der Himmel soll warten“ spielt, noch so ein Wanderer im Bardo, der unerwartet aus dem Leben gerissen wird und noch einmal auf die Erde zurückkehrt, weil es da noch Dinge gibt, die gerichtet werden müssen. Bei Wiggerl ist es ein Unfall in seinem Taxi, der ihn ins Jenseits befördert und in einen Himmel, in dem Ina Müller Gott und Robert Palfrader Petrus und Olli Schulz ein auf die Erde abgesandter Schutzengel ist, kein Ort, an dem es einer wie der Dahingeschiedene lange aushalten könnte: Was hat ein Lebenskünstler im Reich der Toten zu suchen? Hier ist der Film am nächsten dran am Original von Thoma, weil der maulende Querulant noch einmal zurückgeschickt wird, um der Bayerischen Staatsregierung einen Brief mit den göttlichen Ratschlägen zu übermitteln. Der alsbald in der Isar landet, weil der Wiggerl in der roten Portiersjacke, Lederhose und barfuß wie Paul McCartney auf dem Cover der „Abbey Road“ („Paul Is Dead“) buchstäblich noch offene Rechnungen hat, für die er zunächst seine Tochter einspannen will. Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt, wie Wilhelm Busch sagt, der zwar kein Bayer ist, aber einer sein könnte, wenn man solche Sätze formuliert. Oder einfach: Ois Tschikago. Damit das Gute-Taten-Barometer auf Grün springt und sein komatöser Körper wieder mit Leben erfüllt werden kann, will er es gut machen mit Toni. Erst aus Eigennutz, dann, und da erlebt der Saulus seine Wandlung zum Paulus, aus Überzeugung. Weil, und da sind wir wieder bei den Beatles, Liebe alles ist, was man braucht. Nirgendwo mehr als im Kino. Das weiß David Dietl bei seiner Feier des Lebens, die immer auch Liebeserklärung ist an die bayerische Hauptstadt, ganz besonders, wenn der Wiggerl vom Friedensengel den Blick über die nächtliche Innenstadt links der Isar schweifen lässt, ein bisschen wie es Otto Sander vorgemacht hat in „Der Himmel über Berlin“. Thomas Schultze, The Spot - Media & Film, 6.5.26
Göttliche Überraschung in Dietls Kultfilm-Update Wellness-Paradies statt Wolkenbank: David Dietl schickt einen Münchner ins Paradies und hat für den göttlichen Thron eine Überraschung aus Hamburg parat. So ist der neue "Münchner im Himmel"-Kinofilm. Halleluja-Gesänge statt Stammtisch-Reden, himmlisches Manna statt bayerisches Bier? Nicht für Münchner, für die ja schon ihre eigene Stadt der Himmel auf Erden ist. Wie der Dienstmann Alois Hingerl nach seinem Tod gegen das göttliche Paradies rebelliert, zeigt der legendäre Kurzfilm "Ein Münchner im Himmel" von 1962 - nach der Kurzgeschichte von Ludwig Thoma. Nun wurde die Geschichte in die heutige Zeit geholt - von David Dietl, Sohn von "Kir Royal"-Schöpfer Helmut Dietl. Hat seine prominent besetzte Hommage an München das Zeug zum Klassiker? Und welche sehr besondere Rolle spielt die Kabarettistin Ina Müller in dem neuen Film "Ein Münchner im Himmel - Der Tod ist erst der Anfang"? Worum geht es?: Anders als in dem 10-minütigen Kult-Zeichentrickfilm heißt der Münchner nun Wiggerl und ist ein Taxifahrer. Nach einem Unfall landet er im Himmel, einer Art Wellness-Tempel mit Soja-Manna und Yoga mit Harfe. Wiggerl ist entsetzt, mischt den Laden auf und wird prompt wieder auf die Erde geschickt für eine wichtige Mission. Dort versucht er, Fehler und Versäumnisse seines irdischen Lebens wiedergutzumachen, vor allem seiner Tochter Toni gegenüber. Gar nicht so leicht, wie er bald feststellt. Die irdischen Schauspieler: Maximilian Brückner, seit kurzem neuer Ermittler in der Sat.1-Serie "Kommissar Rex", gibt diesen Wiggerl als Münchner Stenz, der sorglos in den Tag hineinlebt und mit windigem Charme den Frauen nachsteigt. Die Leidtragenden: seine Tochter Toni, großartig gespielt von Momo Beier ("Die drei ??? - Toteninsel") und deren Mutter Kathi (sehenswert: Hannah Herzsprung - "Woodwalkers"). Auch dabei: Heiner Lauterbach, Michaela May, Maxi Schafroth und Marcel Mohab. Die Himmels-Besetzung: Im Himmel sorgt Dietl für eine Überraschung. Hier herrscht nicht Gott als Vater, sondern eine Frau. Die Sängerin und Entertainerin Ina Müller spielt diese Göttin, die mit norddeutscher Schnoddrigkeit das Paradies bestens im Griff hat. "Das ist längst überfällig", sagt Regisseur Dietl dazu. "Für mich hat das Göttliche schon immer eher etwas Weibliches." Der Göttin zur Seite: Robert Palfrader ("Pumuckl und das große Missverständnis") als österreichischer Petrus. So ist der Himmel: Auch sonst hat Dietls Paradies mit bayerisch-katholischem Volksglauben nichts zu tun. Es eine Wellness-Oase, die das moderne Streben nach einem möglichst langen Leben, der Longevity, parodiert. "Ich habe das Gefühl, dass wir als Gesellschaft einen so starken Wunsch nach Selbstoptimierung haben, um auch dem Tod zu entkommen", erklärte der Regisseur der dpa. "Da dachten wir, dass das etwas sein könnte, was der Himmel den Leuten als Angebot machen könnte, um ihnen ihr Leben in der Unendlichkeit schmackhafter zu machen." Ob das was für eine Hauptfigur aus einer Kultserie von Dietls Vater Helmut gewesen wäre? "Ich glaube, auch der Monaco-Franze sitzt lieber vorm "Café Münchner Freiheit" als da oben beim Wolken-Yoga", ist sich David Dietl sicher. Von Sturschädeln und himmlischer Bayern-Quote: Der Münchner Filmemacher erzählt gleichermaßen humorvoll wie berührend - und mit Anklängen an den sturschädeligen "Engel Aloisius" von 1962, etwa wenn Wiggerl im Himmel flucht: "Halleluja, Himmel, Herrgott, Sakrament" und die Göttin entnervt stöhnt: "Diese Münchner." Anders als Alois ist Wiggerl aber kein bierseliger Grantler, der den Himmel auf Erden im Hofbräuhaus wähnt. Der Taxler liebt dieses spezielle München-Gefühl, diese Mischung aus Selbstgefälligkeit, Herzlichkeit, derber Direktheit und Gemütlichkeit - und der Prise Aufsässigkeit, die die Geduld der Engel auf die Probe stellt. Fragt die Göttin entnervt von Wiggerls Treiben: "Was macht denn dieser Münchner hier?". Antwortet Petrus: "Bayern-Quote!". Was soll der lebenslustige Taxifahrer auch mit dem himmlischen Stundenplan anfangen? "Yoga im Wolkenmeer", am frühen Morgen. Komisch auch, wenn er als Geist auf der Erde feststellt, dass er unsichtbar und körperlos ist. Dabei war sein Motto bislang immer: "Scheiss da nix, dann feid da nix", auf Hochdeutsch "Scher dich um nichts, dann fehlt dir nichts". Das geht ans Herz: Die Komik verbindet Dietl gekonnt mit einer hochemotionalen Ebene. Denn tief drin hegt Wiggerl eine große Sehnsucht, die ihm erst nach seinem Tod bewusst wird - nach seiner Tochter. Die hat er jahrelang vernachlässigt. Nun will er sich mit ihr aussöhnen, dann eben als Geist. Doch wie soll er ihr das klarmachen? Es sind Szenen voller Hingabe und Wissen um Vergänglichkeit, aufs Schönste getragen von der Musik, die als Soundtrack zum Kinostart erscheint. Hörenswert ist vor allem der Song "Da Kini", der die Themen auf den Punkt bringt: Lebenslust, Vergänglichkeit und das schmerzhaft schöne Gefühl Liebe. Göttliche Eingebung für die Staatsregierung?: Dietl hat eine wunderbare Komödie inszeniert, eine Hommage an seinen Vater und seine Heimatstadt. Und er macht klar: München ist vor allem ein Gefühl, schön, abgründig und widersprüchlich. Und im "Mia san mia"-Überschwang skeptisch gegenüber anderen Meinungen. Und wo ist der Brief mit den göttlichen Eingebungen, den der Engel Aloisius schon im 64 Jahre alten Kurzfilm im himmlischen Auftrag in den bayerischen Landtag bringen sollte, aber den er verschlampt hat? Auf den muss die Staatsregierung auch nach diesem Film immer noch warten. [Dem Wiggerl fällt der goldene Umschlag nämlich ungeöffnet in die Isar.] Sarah Knauth, News.de, 7.5.26 Maximilian Brückner singt in "Ein Münchner im Himmel" einen Song der Sportfreunde Stiller - und verrät, warum ihn das so gefreut hat. Wiggerl ist der Typ, der im Café sitzt, Frauen hinterherschaut und sich für einen verkannten Rockstar hält - während er in Wirklichkeit Taxi fährt. Maximilian Brückner (47) spielt diese Figur in "Ein Münchner im Himmel - Der Tod ist erst der Anfang", dem neuen Film von Regisseur David Dietl (46), der am 14. Mai in die Kinos kommt. Und er singt dabei einen Song, der von Sportfreunde Stiller (seit 1996) geschrieben wurde. Für den gebürtigen Münchner ist das mehr als ein nettes Detail. "Ich bin mit denen aufgewachsen und war ein Riesenfan. Dass sie das geschrieben haben, war der Hammer für mich", sagt Brückner im Gespräch mit spot on news. Tobias Kuhn und Peter Brugger von den Sportfreunden Stiller haben "Da Kini" für die fiktive Band von Wiggerl, Lucky (Marcel Mohab) und Klausi (Simon Pearce) komponiert - einen Song über den Münchner Stenz, der nie ganz erwachsen wurde. Wer hinter dem Stück steht, ist tatsächlich kaum zu überhören. "An der Melodieführung und am ganzen Sound - außer dass es bayerisch ist", bestätigt Brückner. Über seine eigenen Gesangskünste fügt er hinzu: "Ich kann schon ein bisschen singen, war aber da schon aufgeregt, es hat trotzdem riesigen Spaß gemacht - und mit ein paar Filtern drüber passt schon." [...] Sein persönliches Highlight des gesamten Drehs kam durch seine Filmtochter: Nachwuchstalent Momo Beier, die Toni spielt, singt "Da Kini" am Ende des Films a cappella in einer Scheunenszene. "Als sie gesungen hat, haben hinten alle geheult, dreimal hintereinander. Das hat einen echt gepackt. Ich musste mich wirklich zusammenreißen." Für Brückner steckt darin das Grundprinzip des Projekts: "Gute Komödie funktioniert eigentlich nur über Drama. Wenn das passt, erwischt es einen auch. Das ist wie bei 'Ziemlich beste Freunde'. Der Film ist komisch, hat aber einen harten Kern, ein klares Drama", sagt er über die französische Tragikomödie aus dem Jahr 2012. Regie bei "Ein Münchner im Himmel - Der Tod ist erst der Anfang" führte David Dietl, mit dem Brückner bereits bei der Miniserie "Gute Freunde - Der Aufstieg des FC Bayern" (2023) zusammengearbeitet hat. "Er ist total ausgeglichen, für alle Ideen offen und weiß am Schluss doch genau, was er haben will - auch wenn ich es manchmal nicht will", schwärmt Brückner über den Sohn von Kultregisseur Helmut Dietl (1944-2015, "Münchner Geschichten", "Monaco Franze", "Kir Royal", "Rossini"). Vollständiger Artikel "Maximilian Brückner als "Münchner im Himmel": Sportfreunde-Stiller-Song findet er "Hammer!" in Stern u.a., 11.5.26
Ein Leben nach dem Tod? Für den Schauspieler Maximilian Brückner klingt das verlockend. „Ich würde das wahnsinnig gerne glauben“, sagte der 47-Jährige der dpa in München. In seinem aktuellen Kinofilm "Ein Münchner im Himmel" spielt Brückner den Taxifahrer Wiggerl, der nach dem Tod auf die Erde darf und sich mit Tochter Toni aussöhnen will. „Wir haben uns diesen bayerischen Himmel gebaut als zweite Chance. Wenn da oben alle sind, dann kann ich zu allen hin und mich für alles entschuldigen, das ich falsch gemacht habe.“
Brückners Filmtochter Momo Beier weiß allerdings, wie schwierig das mit dem Verzeihen ist - schließlich muss sie als Wiggerls Tochter Toni überlegen, ob sie ihrem Vater vergibt, dass er sie jahrelang vernachlässigt hat. „Man muss einen richtigen Grat finden“, hat die 19-Jährige durch die Rolle gelernt. „Menschen, die Fehler machen, zu verzeihen und sich damit aber selbst nicht zu verraten oder zu viel zu schlucken, so dass man für den Rest seines Lebens einen Groll gegen diesen Menschen hegt“, sagt Beier. „Manchmal ist es auch etwas Egoistisches, zu verzeihen, weil es einfach zu anstrengend ist, sauer zu sein.“ Brückners Rat: jeden Tag genießen und trotzdem daran denken, dass das Leben nicht ewig währt. „Zwischen Carpe Diem und Memento Mori - dazwischen sollte man sich bewegen“, findet der Schauspieler. „Man ist im Hier und Jetzt und sollte das bestmögliche Leben leben, und das fällt für jeden anders aus.“ Cordula Dieckamnn. Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet. Quellen: SZ, AZ (und zahlreiche weitere Zeitungen), 25.5.26
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