Servus Eddie – Spätes Glück
war: Aus, Äpfel, Amen! |
–
Fernsehpremiere in der ARD/Das Erste: Freitag, 31. Juli
2026, 20:15 Uhr ; Wdh. Sa 1.8.26, 01:30 Uhr. In der
ARD-Mediathek bereits ab Donnerstag, 30. Juli 2026 |
Eine hochkarätige Besetzung und viel Lokalkolorit: In der
bayerischen Landeshauptstadt fiel am 13. August 2024 die letzte
Klappe für "Aus, Äpfel, Amen!" (AT). In der neuen
ARD-Degeto-Film-Komödie für den Sendeplatz „Endlich Freitag im
Ersten“ ist Maximilian Brückner als Polizeihauptmeister Eddie auf
der Spur des Obdachlosen Adam, gespielt von TV-Urgestein Günther
Maria Halmer, der sich mit seinem Diebesgut aus dem Staub macht. Vor
der Kamera von Wolfgang Aichholzer standen neben Maximilian Brückner
und Günter Maria Halmer u.a. Jutta Speidel, Gerhard Wittmann und
Marlene Morreis. Felix Karolus inszenierte das Drehbuch von Gerlinde
Wolf und Felix Karolus. Gedreht wurde von Mitte Juli bis Mitte
August in München und Umgebung.
Besetzung:
Günther Maria Halmer - Adam Einmiller
Maximilian Brückner - Eddie Kolozecik
Jutta Speidel - Maria Kolozecik, Eddies Mutter
Marlene Morreis - Frau Schröder
Gerhard Wittmann - Carlo Reitner
Ercan Karacayli - Deniz
Andrea Beblo-Krause - Ärztin
Kathrin von Steinburg - Frau Wedig
Josef Eder - Herr Haller
Anastasia Papadopoulou - Amalia
Julian Baschab - Max
Emil Vorbrugg - Moritz
Stefan Betz - Herr Friedel
Astrid Polak - Frau Schwarzenbeck
Ewa Patricia Klosowski - Schwester Milena
Lars Krone - Felix Schneider, Polizist
Monika Maria Herzing - Marion Fischer, Polizistin
Christine Garbe - Emma Müller, Polizistin
Heinz Wanitschek - Obdachloser
Luca Verhoeven - Nachbar mit Baby
Christian Hofer - Race Car Fahrer
Christian Nils Dlusztus - Ehemann
Anna Kaminski - Ehefrau
Sophie Röhrmoser - Marlene Naun |
Stab:
Regie: Felix Karolus
Drehbuch: Gerlinde Wolf und Felix Karolus
Casting: Stefany Phohlmann ; Komparsen/Kleindarsteller: Du
Bist Film GmbH
DoP: Wolfgang Aichholzer
Setfotograf: Hendrik Heiden
Kostümbild: Silke Schmelzer
Maskenbild: Germaine Mouth und Barbara Spenner
Szenenbild: Christian Kettler
Licht: Fred Dombrowka
Ton: Attila Makai
Schnitt: Florian Leitl
Musik: Andrej Melita
Stunts: StuntMac GmbH (Mac Steinmeier)
Produzenten: Christian Hofer und Luca Verhoeven
Produktionsfirma: New!Move Films für ARD/Degeto
Drehzeit: 15.7. - 13.8. 2024
Drehort: München und Umgebung
Quelle: Crew-United, 13.8.24 |

First day of shooting Day 1 😎👋 #newmovie
#film #actor #setup
Maximilian Brückner auf Instagram, 16.7.24 |

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Am Set 🎬 mit wundervollen
Kolleg:innen und einem tollen Team. ❤️
Andrea Beblo-Krause auf Instagram, 18.7.24 (mit weiteren
Fotos) |

Andrea Beblo-Krause mit Günther Maria Halmer
Instagram,
18.7.24 |

Maximilian Brückner am Set mit Emil Vorbrugg
(m.), Julian Baschab (r.) |

und Gerhard Wittmann. Instagram, 23.7.24 |

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Filmabsicherung 🎥 Heute waren
wir bei einem Filmdreh am Wasser zur Absicherung.
🌊🎬 Wir hatten viel Spaß und gute Laune mit der
gesamten Film Crew, unter anderem mit
@bruecknermaximilian 😊☀️
DLRG OV Geretsried e.V. auf Instagram, 29.7.24 |
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Und wie grillt ihr immer so? 🍔😅😉 #grillmaxe
#neuerstandort #neuerdreh. Maximilian Brückner auf Instagram,
6.8.24 |
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v.l.: DoP Wolfgang Aichholzer, Produzent
Luca Verhoeven (new!move films), Marlene Morreis (Rolle:
Frau Schröder), Regisseur Felix Karolus, Günther Maria
Halmer (Rolle: Adam) und Maximilian Brückner (Rolle:
Eddie) bei Dreharbeiten für “Aus, Äpfel, Amen”.
Foto: ARD Degeto Film | new!move films | Hendrik Heiden |
Abgedreht: "Aus, Äpfel, Amen!" (AT)
Zum Inhalt: Ex-Kommissar Eddie Kolozecik (Maximilian
Brückner) ist Polizeibeamter mit Leib und Seele. Trotz
seiner Zurückstufung in den Streifendienst macht der
eigenmächtige Mittvierziger weiter Jagd auf Drogenhändler –
in seiner Freizeit, vor Dienstbeginn! Auf dem Weg mit zwei
Kleindealern zur Wache gerät Eddie überraschend in einen
Routinefall: Frau Schröder (Marlene Morreis) verfolgt den
Obdachlosen Adam (Günther Maria Halmer), der sich am
Kollektekorb der nahen Kirche bedient hat. Eddie sieht sich
sofort gezwungen einzugreifen, aber sein Einsatz endet im
Fiasko: Die Dealer und der Dieb entkommen – und die erboste
Frau Schröder droht mit Konsequenzen! Um die Sache in
Ordnung zu bringen, macht sich Eddie auf die Suche nach
Adam. Dabei muss er auf die Unterstützung seines
langjährigen Kollegen Carlo (Gerhard Wittmann) weitgehend
verzichten, denn der hat Eddies Faxen, die zunehmend auch
Carlos Job gefährden, langsam satt. Als Eddie mehr über den
betagten Ex-Zahnarzt Adam erfährt, beginnt er mit seiner
verwitweten Mutter Maria (Jutta Speidel), die eigene
Familiengeschichte zu reflektieren.
"Aus, Äpfel, Amen!" (AT) ist eine Produktion der new!move
films GmbH im Auftrag der ARD Degeto Film für die ARD. Als
Produzenten zeichnen Christian Hofer und Luca Verhoeven
verantwortlich. Die Redaktion liegt bei Claudia Grässel und
Stefan Kruppa (beide ARD Degeto Film).
Ein Sendetermin steht noch nicht fest.
Quelle: Degeto |
Hart,
härter - Eddie! So sieht sich der Münchner Polizeibeamte
Eddie Kolozecik. Mit seiner „Smith & Wesson“ als Partner
möchte der Stadtsheriff die Isarmetropole aufräumen. Leider
schießt Eddie dabei gern übers Ziel hinaus und ist nach
seiner Degradierung im Streifendienst gelandet. Um in den
höheren Dienst zurückzukommen, legt Eddie vor Dienstbeginn
private Sonderschichten ein. Als verdeckter Ermittler in
Zivil stellt er zwei harmlosen Kleindealern eine Falle. Doch
ausgerechnet ein Zusammenstoß mit Adam Einmiller, der kurz
zuvor eine Kirchen-Kollekte geklaut hat, bringt den sicher
geglaubten Ermittlungserfolg ins Wanken. Bei der Kollision
mit dem obdachlosen Senior verliert Eddie nicht nur seine
Dienstwaffe, sondern handelt sich durch eine Zeugin auch
gewaltigen Ärger ein. Um den Schaden wiedergutzumachen,
kümmert er sich um Adam - und entdeckt dabei eine
unerwartete Verbindung. Als Eddie schließlich erfährt, dass
der ältere Mann seiner Mutter keineswegs unbekannt ist, wird
sein Ermittlerinstinkt endgültig geweckt …
Seine Rolle als Adam Einmiller setzt den bewegenden
Schlusspunkt unter Günther Maria Halmers außergewöhnliche
Karriere mit mehr als 180 Film- und Fernsehrollen sowie
zahlreichen Theaterengagements [zuletzt als „Brandner
Kaspar“ im Münchner Residenztheater]. Der beliebte
Schauspieler verstarb im Mai 2026 im Alter von 83 Jahren.
Als urbayrischer Stadtsheriff schlüpft der mehrfach
ausgezeichnete Maximilian Brückner in eine ebenso kantige
wie tragikomische Hauptrolle. Um aus der Karrieresackgasse
Streifendienst rauszukommen, muss der Titelheld sein
hollywoodreifes Bad-Cop-Getue hinter sich lassen.
"Polizeiruf 110"-Regisseur Felix Karolus, der gemeinsam mit
Gerlinde Wolf das Drehbuch verfasste, zeigt ein wunderbares
Gespür fürs Unterhaltsame. Zu dem exzellenten Cast mit
Marlene Morreis und Gerhard Wittmann zählen die Münchner
Schauspiel-Ikonen Jutta Speidel und Günther Maria Halmer,
der in "Servus Eddie - Spätes Glück" in seiner letzten
Filmrolle zu sehen ist. München als „Weltstadt mit Herz“
bildet die Kulisse für einen Fernsehfilm, der pointierten
Dialogwitz und turbulente Wendungen mit berührenden Momenten
verbindet.
Quellen: TV-Info und Fernsehserien.de |

Eddie (Maximilian Brückner, l.) stellt die
beiden Drogendealer Max (Julian Baschab, Mitte) und Moritz
(Emil Vorbrugg, r.) am Isarufer.
Foto: ARD Degeto Film | new!move films | Hendrik Heiden |

Adam Einmiller (Günther Maria Halmer, Eddie
Kolozecik (Maximilian Brückner) und seine Mutter Maria
(Jutta Speidel).
Foto: ARD Degeto Film | new!move films | Hendrik Heiden.
Quellen: Filmstarts und ARD Pressekit |
Letzte Filmrolle von Günther Maria Halmer: «Servus Eddie»
Mit „Spätes Glück“ setzt Das Erste Ende Juli auf eine
bayerische Tragikomödie mit Maximilian Brückner und der
letzten Filmrolle von Günther Maria Halmer.
Das Erste zeigt am Freitag, den 31. Juli 2026, um 20.15 Uhr
die neue Tragikomödie «Servus Eddie - Spätes Glück». Bereits
einen Tag zuvor wird der Film in der ARD Mediathek
veröffentlicht. In der Hauptrolle ist Maximilian Brückner
als Münchner Polizeibeamter Eddie Kolozecik zu sehen, der
sich selbst als knallharten Cop betrachtet, in Wirklichkeit
aber nach einer Degradierung im Streifendienst festhängt.
Regisseur Felix Karolus, der gemeinsam mit Putzi von Adamo
auch das Drehbuch verfasste, erzählt die Geschichte eines
Mannes, der zwischen beruflichen Rückschlägen, familiären
Konflikten und seiner eigenen Vergangenheit einen neuen Weg
finden muss. Als Eddie bei einer privaten Ermittlungsaktion
die Kontrolle verliert und ausgerechnet mit dem obdachlosen
Adam Einmiller zusammenstößt, gerät sein ohnehin fragiles
Leben weiter aus den Fugen. Die Begegnung entwickelt sich
jedoch zu einer unerwarteten Verbindung, die Eddie
schließlich auf die Spur eines lange verdrängten
Familiengeheimnisses führt.
Neben Brückner stehen Jutta Speidel als seine Mutter Maria,
Marlene Morreis, Gerhard Wittmann und Ercan Karacayli vor
der Kamera. Eine besondere Bedeutung kommt Günther Maria
Halmer zu, der den obdachlosen Adam Einmiller verkörpert.
Der Schauspieler verstarb im Mai 2026 im Alter von 83
Jahren. „Spätes Glück“ markiert seine letzte Filmrolle und
bildet den Abschluss einer Karriere mit mehr als 180 Film-
und Fernsehproduktionen.
Im Begleitmaterial erinnert sich Maximilian Brückner an die
Zusammenarbeit mit Halmer, dessen Familie bereits seit
vielen Jahren mit seiner eigenen verbunden war. Umso größer
sei die Freude gewesen, erstmals gemeinsam vor der Kamera zu
stehen. Auch Jutta Speidel würdigt ihren langjährigen
Kollegen, mit dem sie über Jahrzehnte hinweg mehrfach
gearbeitet hatte. Sein Tod habe sie sehr getroffen, erklärte
die Schauspielerin. Gedreht wurde die Produktion der
new!move films GmbH bereits im Sommer 2024 in München und
Umgebung.
Quelle: Fabian Riedner für Quotenmeter |
Freitag im Ersten – "Servus Eddie - Spätes Glück":
Ab Donnerstag, 30. Juli 2026 in der ARD-Mediathek ; Am
Freitag, 31. Juli 2026, 20:15 Uhr in Das Erste/ARD
Als urbayrischer Stadtsheriff schlüpft der mehrfach
ausgezeichnete Maximilian Brückner in eine ebenso kantige
wie tragikomische Hauptrolle. Um aus der Karrieresackgasse
Streifendienst rauszukommen, muss der Titelheld sein
hollywoodreifes Bad-Cop-Getue hinter sich lassen.
Polizeiruf-Regisseur Felix Karolus, der gemeinsam mit Putzi
von Adamo das Drehbuch verfasste, zeigt ein wunderbares
Gespür fürs Unterhaltsame. Zu dem exzellenten Cast mit
Marlene Morreis und Gerhard Wittmann zählen die Münchner
Schauspiel-Ikonen Jutta Speidel und Günther Maria Halmer –
der in „Servus Eddie - Spätes Glück“ in seiner letzten
Filmrolle zu sehen ist. München als „Weltstadt mit Herz“
bildet die Kulisse für einen Fernsehfilm, der pointierten
Dialogwitz und turbulente Wendungen mit berührenden Momenten
verbindet.
Hart, härter – Eddie! So sieht sich der Münchner
Polizeibeamte Eddie Kolozecik (Maximilian Brückner). Mit
seiner „Smith & Wesson“ als Partner möchte der
Stadtsheriff die Isarmetropole aufräumen. Leider schießt
Eddie dabei gern übers Ziel hinaus und ist nach seiner
Degradierung im Streifendienst gelandet. Um in den höheren
Dienst zurückzukommen, legt Eddie vor Dienstbeginn private
Sonderschichten ein. Als verdeckter Ermittler in Zivil
stellt er zwei harmlosen Kleindealern eine Falle. Doch
ausgerechnet ein Zusammenstoß mit Adam Einmiller (Günther
Maria Halmer), der kurz zuvor eine Kirchen-Kollekte geklaut
hat, bringt den sicher geglaubten Ermittlungserfolg ins
Wanken. Bei der Kollision mit dem obdachlosen Senior
verliert Eddie nicht nur seine Dienstwaffe, sondern handelt
sich durch eine Zeugin (Marlene Morreis) auch gewaltigen
Ärger ein. Um den Schaden wiedergutzumachen, kümmert er sich
um Adam und entdeckt dabei eine unerwartete Verbindung. Als
Eddie schließlich erfährt, dass der ältere Mann seiner
Mutter (Jutta Speidel) keineswegs unbekannt ist, wird sein
Ermittlerinstinkt endgültig geweckt …

Frau Schröder (Marlene Morreis),
Carlo Reitner (Gerhard Wittmann), Eddie Kolozecik
(Maximilian Brückner), Adam Einmiller (Günther
Maria Halmer) |

Eddie Kolozecik (Maximilian
Brückner) und Kollege Carlo Reitner (Gerhard
Wittmann) |
Interviews
Fragen
an Maximilian Brückner als Eddie:
Wie würden Sie den Polizisten Eddie, die von Ihnen
gespielte Titelfigur, beschreiben?
Eddie ist ein Träumer, der sich für einen Cop à
la Bruce Willis hält, aber nicht im Entferntesten
Ähnlichkeit mit jenem hat. Er lebt immer noch bei
seiner Mutter, was tief blicken lässt.
„Servus Eddie - Spätes Glück“ erzählt sensibel von
Schuld, Trauer und Versöhnung. Besonders die
drohende Auflösung des Grabes von Eddies Vater
zwingt Eddie, sich seinem Verlust zu stellen. Setzen
Sie sich selbst bereits mit dem Thema Tod
auseinander?
Ich verdränge ihn halt auch – wie alle anderen.
Der Film ist tief in München und Bayern verwurzelt –
atmosphärisch, sprachlich und auch durch seine
Besetzung. Warum ist dieses starke regionale Kolorit
offenbar auch überregional beim Publikum beliebt?
Weil es sehr authentisch ist. Der Dialekt hat
eine eigene Kraft und Wärme. Mich erinnert „Servus
Eddie - Spätes Glück“ ein bisschen an die
„Münchner Geschichten“ von Helmut Dietl. Dieses
alte Giesing, das so gar nicht nach Stadt wirkt,
sondern eher wie ein Dorf. Die Typen, denen man
dort begegnet, und die versuchen, sich durchs
Leben zu kämpfen.
Ende vergangenen Jahres wurden Sie mit dem
Bayerischen Verfassungsorden ausgezeichnet – für
schauspielerische Leistungen, die die Werte der
Bayerischen Verfassung lebendig machen. Was bedeutet
Ihnen diese besondere Ehrung persönlich?
Ich habe mich sehr gefreut über diese
Auszeichnung. Ich lebe hier und fühl‘ mich unserer
Kultur stark verbunden. Die Verfassung ist ein
unglaubliches Gut, das wir gerade in Zeiten wie
diesen pflegen und schützen müssen.
Mit Günther Maria Halmer stand für „Servus Eddie -
Spätes Glück“ ein großer Schauspieler vor der
Kamera, der leider die Ausstrahlung des Films nicht
mehr erleben konnte. Wie haben Sie die
Zusammenarbeit mit ihm erlebt? Kannten Sie sich
bereits vor diesem Projekt – und wie werden Sie ihn
in Erinnerung behalten?
Meine Eltern waren gut mit Günther und seiner
Frau befreundet. Er war oft beim Essen bei uns zu
Hause. Mir war er natürlich schon lange von seinen
Filmen bekannt. Ich habe mich wahnsinnig gefreut,
dass wir endlich zusammen gespielt haben. Umso
trauriger, dass es das letzte Mal war. Ich hab‘
viel von ihm gelernt, er war äußerst präzise.
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Adam Einmiller (Günther Maria
Halmer) und Maria Kolozecik (Jutta Speidel)
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Fragen
an Jutta Speidel als Maria:
Im Film soll nach 30 Jahren das Grab von Eddies
Vater aufgelöst werden – ein Moment, der alte Wunden
wieder aufreißt. Welche Bedeutung haben
Erinnerungsorte für Sie persönlich? Braucht Trauer
einen konkreten Ort wie ein Grab?
Das muss jeder für sich entscheiden. Ich habe zu
Friedhöfen eher weniger Beziehung. Die Menschen,
die von mir gegangen sind und die mir viel
bedeutet haben, trage ich im Herzen, dazu brauche
ich keinen Pilgerort.
Maria sagt im Film einen zentralen Satz: Man müsse
lernen, sich selbst zu verzeihen und Frieden mit
sich zu schließen. Inwieweit leben Sie auch privat
nach diesem Motto?
Ja, das ist ein guter Ansatz, auch um zu lernen,
anderen zu verzeihen. Ich tue das, wenn die
Beziehung es mir wert ist, jedoch gibt es auch
Menschen, die ich komplett aus meinem Leben
gestrichen habe und denen ich keine Träne
nachweine.
Als Eddie plötzlich auf ihre Hilfe angewiesen ist,
verlässt Maria trotz ihrer Angststörung erstmals
seit Jahren wieder ihre sichere Wohnung. Über sich
selbst hinauswachsen, ein Wagnis eingehen: Ist das
etwas, das auch Sie selbst auszeichnet?
Mutig zu sein und aus dem eigenen Hamsterrad
auszutreten, ist absolut ein Lebensmotto von mir,
immer schon. Jedoch lässt es sich leicht reden,
wenn man unter keiner Angststörung leidet. Maria,
die Arme, hat eine schwere Form dieser Störung,
ihre Geschichte allein wäre einen eigenen Film
wert.
Mit Adam zeigt der Film eine Figur, die am Rand der
Gesellschaft lebt und sich als Obdachloser durch
München kämpft. Das berührt auch Ihr eigenes
Engagement für wohnungslose Mütter. Ist diese Arbeit
über die Jahre fordernder geworden in einer Stadt
wie München?
Mein Verein für obdachlose Mütter und deren
Kinder wird im nächsten Jahr 30 Jahre alt, und ich
muss leider sagen, dass sich die Lage bezüglich
unserer Familien und im gesamten Land nicht
verbessert hat, sondern dass es schlimmer ist als
je zuvor.
Günther Maria Halmer, mit dem Sie bereits mehrfach
zusammengearbeitet haben, ist im Mai dieses Jahres
verstorben und konnte die Ausstrahlung des Films
leider nicht mehr erleben. Welche Erinnerungen
verbinden Sie mit ihm – als Kollege und als Mensch?
Ich kannte Günther als Kollegen seit sicherlich
40 Jahren und habe einige sehr schöne Filme mit
ihm gemacht. Sein Tod, der für mich plötzlich kam,
hat mich sehr traurig gemacht. Wieder ist ein
unverwechselbarer Schauspieler aus unseren Reihen
gegangen. Wünschen wir ihm, dass es ihm gut geht,
wo er ist, und dass er dort mit vielen
weltberühmten Kollegen außerirdische Filme dreht.
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Quelle: ARD Pressekit. Redaktion: Alessandra
Crivellaro und Carina Hoffmeister. Fotos: ARD Degeto Film |
new!move films | Hendrik Heiden
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Eddie Kolozecik (Maximilian Brückner, M.)
hat die beiden Drogendealer Moritz (Emil Vorbrugg, l.) und
Max (Julian Baschab, r.) im Schlepptau |

Eddie (Maximilian Brückner, l.) versucht
seinen Kollegen Felix Schneider (Lars Krone, r.) zu
bestechen |
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Eddie Kolozecik (Maximilian Brückner) und
die wohnungslose Frau Schröder (Marlene Morreis.) kommen
sich näher |

Dart-Date: Eddie (Maximilian Brückner) und
Frau Schröder (Marlene Morreis) zocken bei Deniz (Ercan
Karacayli, r.) |
Diese und weitere Setfotos (ARD Degeto Film | new!move films
| Hendrik Heiden) auf Moviepilot
"Servus Eddie" könnte auch eine neue Freitagsreihe werden: Ähnlich
wie in "Ein Münchner im Himmel" spielt Maximilian Brückner in
"Spätes Glück" (Degeto/new! Move films) einen Ur-Bayern, diesmal
nicht als Taxifahrer, sondern als zum Streifenpolizisten
degradierter Kommissar, der sich mit seiner eigenwilligen Art immer
wieder in Schwierigkeiten bringt. Die schönere Rolle (und seine
letzte) hat allerdings der im Mai verstorbene Günther Maria Halmer
als Zahnarzt, den der Tod seines Sohnes vor 30 Jahren aus der Bahn
geworfen hat. Die Inszenierung ist so entspannt wie der bayerische
Bluesjazz, die Handlung wirkt mitunter etwas unrund, aber das
Ensemble, zu dem auch Marlene Morreis, Jutta Speidel und Gerhard
Wittmann gehören, macht Lust auf mehr. Vollständige Kritik von
Tilmann P. Gangloff auf Tittelbach.tv. 3 1/2 von 6 möglichen Sternen
Drei Todesfälle überschatten ARD-Film "Servus Eddie"
Am 31. Juli zeigt das Erste "Servus Eddie - Spätes Glück", hinter
dem eine besonders tragische Geschichte steckt: Weder der
ursprüngliche Hauptdarsteller noch der Ideengeber oder der spätere
Hauptdarsteller Günther Maria Halmer erleben die TV-Ausstrahlung.
Eigentlich war Elmar Wepper für die Hauptrolle des obdachlosen Adam
Einmiller vorgesehen. Die Figur war sogar speziell für den beliebten
Schauspieler entwickelt worden. Doch dazu kam es nicht mehr: Elmar
Wepper starb am 31. Oktober 2023 im Alter von 79 Jahren überraschend
an Herzversagen – Monate vor Beginn der Dreharbeiten.
Nach seinem Tod musste die Produktion kurzfristig neu besetzt
werden. Die Wahl fiel auf Günther Maria Halmer, der die Rolle
schließlich übernahm.
Der nächste Schicksalsschlag traf Produzent Luca Verhoeven im
Frühjahr 2024. Sein Vater, der Regisseur Michael Verhoeven, starb im
Alter von 85 Jahren – nur wenige Monate vor Drehbeginn.
Dabei wäre "Servus Eddie - Spätes Glück" ohne ihn wohl nie
entstanden. Michael Verhoeven hatte seinen Sohn auf die Idee
gebracht, die Geschichte eines Obdachlosen und eines Polizisten neu
zu erzählen. Inspiriert wurde er dabei von seinem eigenen Film
„Gefundenes Fressen“ aus dem Jahr 1977. Trotz des schweren Verlustes
hielt Luca Verhoeven an dem Projekt fest und verstand den Film auch
als Hommage an seinen Vater.
Der dritte Todesfall macht den Film endgültig zu einem besonderen
Vermächtnis. "Münchner Geschichten"- und "Anwalt Abel"-Star Günther
Maria Halmer starb am 10. Mai 2026 im Alter von 83 Jahren nach einer
Krebserkrankung. „Das ist so tragisch. Ich hätte mir gewünscht,
dass Günther den Film, den er maßgeblich mitgetragen hat, noch
hätte sehen können“, so Luca Verhoeven zu 'Bild'. „Es war
ein menschliches Vergnügen, mit ihm zu drehen. Am Set hingen wir
alle an seinen Lippen. Er hat die Rolle grandios gespielt und die
Dreharbeiten bei teilweise 30 Grad tapfer durchgehalten. Er
hinterlässt eine riesige Lücke.“
"Servus Eddie - Spätes Glück" wurde damit zu seinem letzten Film.
Als ehemaliger Zahnarzt Adam Einmiller verkörpert Halmer einen Mann,
der nach einem schweren Schicksalsschlag alles verloren hat und mit
seiner Vergangenheit ringt. Gedreht wurde der Film bereits im Sommer
2024 – lange bevor sein Tod absehbar war.
Darum geht es in "Servus Eddie - Spätes Glück": Im Mittelpunkt steht
der Münchner Polizist Eddie Kolozecik (Maximilian Brückner), der
nach einer Degradierung mit eigenmächtigen Aktionen wieder Karriere
machen will. Bei einem missglückten Einsatz trifft er auf den
obdachlosen Adam Einmiller (Halmer). Dabei verliert Eddie nicht nur
seine Dienstwaffe, sondern stößt auch auf ein lange verborgenes
Familiengeheimnis. Aus der zunächst zufälligen Begegnung entwickelt
sich eine Geschichte über Schuld, Versöhnung und zweite Chancen.
Artikel von Ina Milert, Focus, 20.7.26
~ ~ ~ ~ ~
Trivia:
Marlene Morreis und Maximilian Brückner spielten das
Geschwisterpaar Anna und Franz Germinger jr. in der 4-teiligen
komödiantischen Krimireihe "Schwarzach 23" (2015-2020) fürs ZDF. |